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EXKLUSIV: Formel 1-Aerodynamik enthüllt

Formel 1-Technik

31.05.2007 / Aus AUTO ZEITUNG 5/2007
Formel 1-Technik

Unser Top-Autonews

McLaren-Mercedes und Ferrari reagierten auf den Stadtkurs von Monaco mit speziellen aerodynamischern Kniffen

McLaren MP4-22

Bereits beim Großen Preis von Spanien hatte McLaren einen neuen Frontflügel präsentiert, der ein zusätzliches oberes Profil aufweist. Dieses Profil nutzt die komplette Breite des Frontflügels. Die niedrige Nase des MP4-22 erleichterte die Einführung dieser Lösung - und sie ist auch bei der Weiterentwicklung dieses Konzeptes hilfreich. In Monaco kam bereits eine überarbeitete Variante des Zusatzflügels zum Einsatz, die insgesamt flacher und in der Mitte rund drei Zentimeter tiefer ist als die Barcelona-Spezifikation. Dadurch soll der Abtrieb an der Vorderachse weiter erhöht werden.
D. Serowy


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/>Ferrari F2007

In Monaco traten während des Trainings bei vielen Fahrern Bremsprobleme auf. Das erhöhte Fading hatte nach Ansicht der Ingenieure des Bremsenherstellers Brembo folgende Ursache: Aufgrund des geringeren Grips der Einheitsreifen veränderten die Teams im Vergleich zum Vorjahr die Bremsbalance.



Ein größerer Teil der Bremskraft wanderte zur Hinterachse. In Monte Carlo führte dies zu einem Überhitzen der hinteren Bremsen, weil sie zwischen den Bremspunkten nicht ausreichend Kühlluft bekamen. Ferrari reagierte auf diese Problematik mit einer Modifikation der hinteren Felgenabdeckungen: Um die beim Bremsen entstehende Hitze besser abzuleiten, verfügten die veränderten Abdeckungen über große Schlitze. Natürlich hat diese Lösung deutliche Auswirkungen auf die Aerodynamik an dieser Stelle des Fahrzeugs, die jedoch in Monaco weit weniger zum Tragen kommen als mögliche Bremsschwierigkeiten.
D. Serowy

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