Mini Electric Concept (2019): Erste Fotos Die Bayern setzen Mini unter Strom

von Thomas Geiger 10.10.2017

Das Mini Electric Concept (2019) gibt einen konkreten Ausblick auf den ersten Serien-Mini mit Elektroantrieb in gut zwei Jahren. Wir sagen, was uns die Studie schon heute verrät!

Es ist fast schon eine Ironie der Geschichte: Mit dem Mini Electric Concept (2019) zeigt ausgerechnet jene Marke ein Elektroauto, mit der BMW vor gut zehn Jahren mit immerhin 600 Prototypen den elektrischen Ernstfall geprobt und die Aufbauarbeit für die i-Modelle geleistet hat. Bis dato aber bietet die britische Tochter nur Benziner und Diesel bis zum Abwinken an, beim Elektro-Trend scheint sie abgehängt. Erst vor ein paar Wochen hat Mini seinen ersten Plug-In-Hybriden erhalten, von rein elektrischen Fahrzeugen war lange gar keine Rede. Doch jetzt sind sie offenbar auch in München aufgewacht, beenden die elektrische Isolation der i-Modelle und proben selbst bei Mini den Benzin-Brexit: "Mini und Elektrifizierung sind wie füreinander geschaffen", hat Firmenchef Harald Krüger endlich erkannt. Mit dem Mini Electric Concept stellt er für 2019 einen Briten mit Batterie in Aussicht und macht die "konsequente Elektrifizierung des Marken- und Produktportfolios" zu einer zentralen Säule jener Strategie, mit der sich die Bayern wieder an die Spitze der Premiumliga setzen wollen. Als Vorboten dieses ersten Akku-Autos zeigt Mini in Frankfurt das "Electric Concept", das bereits sehr nah an der Serie sein will. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf der IAA 2017

Fahrbericht Mini Cooper S E Countryman (2017)
Neuer Mini Cooper S E Countryman (2017)  

Countryman setzt Mini unter Strom

Mini Cooper S E Countryman (2017) im Video:

 
 

Erste Fotos vom Mini Electric Concept (2019)

Bei der Karosserie bedient sich der Mini Electric Concept (2019) beim konventionellen Dreitürer, der für den Einsatz an der Ökofront nur dezent modifiziert wird. Da ein E-Motor weder Luft zum Verbrennen noch zum Kühlen braucht, haben die Designer den Grill weitgehend geschlossen. Um den Luftwiderstand zu senken, leiten sie den Fahrtwind an der Flanke mit auffälligen "Airbreezern" noch effizienter um die großen Räder. Und jetzt, wo es keinen Auspuff mehr braucht, kann man auch das Heck noch ein bisschen glatter und knackiger gestalten. Dazu gibt es am Mini Electric Concept wie bei jedem Showcar noch ein paar Gimmicks, die es wohl trotzdem nie in die Serie schaffen werden: Das gilt für die Signatur des Tagfahrlichtes mit einem "e" wie für den Union Jack in den Rückleuchten oder die nahezu geschlossenen Felgen. Das Logo mit dem Stecker, der gelbe Streifen im Bug und der Tankdeckel mit E-Symbol sind dagegen wohl für die Zukunft gesetzt. Während sich BMW im Vorfeld der Messepremiere seitenweise über das Design auslässt, verlieren die Bayern zum Antrieb des Mini Electric Conept (2019) offiziell noch kein Wort. Nur unter der Hand erfährt man, dass der Wagen offenbar den 170 PS starken E-Motor des i3 bekommen wird, dass wie bei BMW bei 150 Sachen Schluss ist und dass die Reichweite bei 300 Kilometern liegen soll. Den E-Motor vom i3 zu nehmen, ist nur logisch: Schließlich waren es die Briten, die Antrieb und Akkus für den futuristischen Stromer einst zur Serienreife gebracht haben.

Messe BMW Z4 (2018) auf der IAA
IAA 2017: Alle wichtigen Autos in Frankfurt (Update!)  

Alle neuen Autos auf der IAA 2017

Tags:

Wirkaufendeinauto

Auto bewerten & verkaufen!

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.