Diese Versicherungen braucht man als Mietwagenfahrer im Winter Auch im Mietwagen gut versichert?

21.02.2013

Auch im Winter greifen immer mehr Menschen auf Mietwagen zurück. Doch was passiert, wenn es zum Unfall kommt? Welche Versicherung zahlt?

Mietfahrzeuge erfreuen sich seit Jahren einer deutlich steigenden Beliebtheit. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass vor allem der Anteil von Privatpersonen am Mietwagen-Geschäft steigt. Zwar geht die Mehrheit der Anmietungen noch immer auf das Konto von Unternehmen, aber der Vorsprung schmilzt.

Auch im Winter ist die Nachfrage nach Mietfahrzeugen groß. Für die Mietkunden ist dies jedoch eine schwierige Zeit: Aufgrund von Schnee und Eis sind die Fahrbahnverhältnisse nicht immer die besten. Erschwerend kommt für die Fahrer hinzu, dass sie mit Autos unterwegs sind, die sie meist nicht besonders gut kennen. Kontrollvermögen und Routine sind nicht so stark ausgeprägt, wodurch das Unfallrisiko zusätzlich erhöht wird.

 

Diese Versicherungen braucht man für Mietwagen im Winter

Kommt es zum Unfall, dauert es meist nicht lange, bis die Frage nach der Kostenübernahme gestellt wird. Viele Mietwagenkunden fragen sich, wer die Verantwortung trägt und folglich auch zahlen muss. Die Antwort ist simpel: Die Verantwortung liegt immer bei der Person, von der das Kraftfahrzeug gefahren wurde.

Genau deshalb ist es für den Mietkunden wichtig, gut versichert zu sein. Beim Mieten des Autos legt er selbst fest, welchen Versicherungsschutz er haben möchte. Dabei kommt es immer wieder vor, dass sich Mietwagenfahrer lediglich für die Haftpflichtversicherung entscheiden. Teilweise geschieht dies auch unbewusst: Sie entscheiden sich für günstige Tarife und wählen so unbewusst auch einen schlechteren Versicherungsschutz.

Angesichts der Tatsache, dass die meisten Mietfahrzeuge relativ neu sind und somit über hohe Restwerte verfügen, sollte man sich als Mietkunde bewusst für den Vollkaskoschutz entscheiden. Die Kosten durch einen Unfall mit dem Mietwagen werden dann vom Versicherer übernommen – abgesehen von einem möglichen Selbstbehalt.

Man sollte meinen, dass beim Mietwagen mit Vollkaskoschutz nicht lange über die Schuldfrage gestritten wird. Allerdings sieht die Realität anders aus, denn auch wenn die eigene bzw. die private Kfz-Versicherung nicht unmittelbar betroffen ist, wird die Schuldfrage häufig zu einem Thema. Sollte der Mietwagenfahrer nämlich die Schuld am Unfall tragen, darf er diesen beim Beantragen der nächsten privaten Kfz-Versicherung nicht verschweigen. Womöglich kommt es sogar zu einer Herabsetzung der Schadenfreiheitsklasse.

Sofern keine Einigkeit hinsichtlich der Schuldfrage zu erzielen ist, bleibt häufig nur der Gang vor Gericht. Allerdings haben gute Anwälte für Verkehrsrecht sowie auch Gerichtsverfahren ihren Preis, weshalb viele Betroffene einem solchen Verfahren aus dem Weg gehen. Eine Rechtsschutzversicherung ist in diesem Fall ohne Frage hilfreich.

Zur Absicherung existieren zwei Möglichkeiten: Zum einen ist es möglich, den Rechtsschutz des Mietwagenversicherers in Anspruch zu nehmen – vorausgesetzt, es wurde eine Kfz-Versicherung mit entsprechender Ergänzung gewählt. Zum anderen bietet sich der private Verkehrsrechtsschutz an, der separat und nicht unbedingt speziell für Fahrzeuganmietungen abgeschlossen wurde.

Generell empfiehlt es sich, auf den Rechtsschutz des Mietwagens zu setzen. Der Grund ist simpel: Es besteht eine direkte Koppelung an das Fahrzeug, weshalb der Versicherer eher dazu bereit ist, den Prozess finanziell zu unterstützen. Beim privaten bzw. eigenen Rechtsschutz kann hingegen das Risiko bestehen, dass Mietfahrzeuge vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind. Angesichts dieses Risikos ist es empfehlenswert, die Kfz-Versicherung des Mietwagens gezielt um einen Rechtsschutz zu erweitern. Bei den meisten Autovermietern ist diese Möglichkeit gegeben.

Gerade im Winter gibt es noch einen weiteren großen Fallstrick, nämlich die Bereifung: Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterbereifung unterwegs ist, riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes. Wer auf gut Glück mietet, geht ein hohes Risiko ein: Die Autovermieter müssen eine Winterbereifung nur anbieten, wenn diese explizit vereinbart wurde. Außerdem hat der Fahrer selbst zu prüfen, ob die Reifen auch tatsächlich montiert wurden. Wählt man den Mietwagen für den Urlaub gleich bei einem Verleiher wie CarDelMar.de, lassen sich die entsprechenden Optionen von Anfang an hinzubuchen.

AUTO ZEITUNG

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