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Die IAA 2009 – Die Premieren

Frankfurter Allerlei von Abarth bis Volvo

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Vom 17. bis 27. September zeigt die Autoindustrie in Frankfurt ihre Neuheiten des Jahres 2009. Den IAA-Überblick finden Sie hier

Die Krise geht auch an der weltweit wichtigsten Automesse nicht vorbei. Vor allem Japaner haben ihre Beteiligung an der IAA (17. bis 27. September) abgesagt: Mitsubishi, Nissan, Infiniti, Daihatsu und Honda. Dazu die General Motors-Töchter Cadillac und Chevrolet. Andererseits gibt es mit Lotus, Fisker, Tesla und Wiesmann auch Neulinge. Und VDA-Präsident Wissmann verbreitet schon Optimismus: „Die IAA wird zeigen, wie die Hersteller aus der Talsohle herausfahren.“ Immerhin sind 60 Autobauer dabei und speziell die Deutschen, aber auch Koreaner, Franzosen und Italiener, haben viele Highlights im Gepäck.

Alfa Romeo
Im Mittelpunkt bei Alfa Romeo steht in Frankfurt die Weltpremiere des neuen MiTo Quadrifoglio Verde. Als weiteres Highlight zeigen die Italiener die Supersportler Alfa Romeo 8C Competizione und 8C Spider. Den Nachfolger des Alfa 147, von dem zwischenzeitlich erste Bilder im Internet kursierten, wird die Fiat-Tochter dagegen noch nicht mit zur diesjährigen IAA nach Frankfurt bringen.

Audi
Die Ingolstädter kommen mit dem neuen A5 Sportback, der schon ab September angeboten wird. Der coupéähnliche Fünftürer mit großer Heckklappe bietet im Innenraum hohe Variabilität und potente Motoren, darunter die vierzylindrigen 2.0 TFSI mit 180 und 211 PS. Topdiesel ist der Dreiliter-V6 mit 240 PS. Keine IAA-Premiere hat der Luxusliner Audi A8, der erst im November gezeigt wird. Verkaufsstart ist jedenfalls im März/April 2010, und neben neuem Luxus gibt es vor allem sparsamere Motoren. Der 2.8 FSI wird durch ein V6-Kompressortriebwerk mit rund 250 PS ersetzt, der wichtige 3.0 TDI erstarkt auf rund 250 PS, der 4,2-Liter-V8 (rund 360 PS) soll viel weniger verbrauchen. Der W12-Benziner erhält Direkteinspritzung, ein V12 TDI wie im Q7 ist nicht geplant.

BMW
Die Münchner zeigen uns die Serienversion des 5er GT(Gran Turismo), der am 20. Oktober bei den Händlern steht: 4,99 Meter lang, 1,56 Meter hoch, ausgestattet mit zweiteiliger Heckklappe, verschiebbaren Rücksitzen und luxuriösen Details – ein multifunktionaler Überflieger der Oberklasse. Zum Start gibt es drei Motoren: Benziner-Einstiegsmodell ist der rund 300 PS starke Dreiliter-Reihensechser-Turbo 535i, darüber liegt der 550i mit 407 V8-PS. Der Diesel-Sechser heißt 530d und hat 245 PS. Alle nutzen die Achtgang-Automatik von ZF, der Einstiegspreis liegt bei 60.000 Euro. Ab Frühjahr 2010 wird für den GT auch Allradantrieb angeboten, später die kleineren 525er-Sechser (rund 220 Benziner-, 200 Diesel-PS). Ebenfalls auf dem Stand: die Hybrid-Modelle von 7er und X6.

Die BMW-Tochter Mini präsentiert zwei Konzeptautos: den künftigen Roadster und ein Coupé. Der Stoffdach-Roadster könnte Ende 2011 starten, ein Jahr später die schnittige Coupé-Variante.