Der neue Mercedes SLK Roadster in dritter Generation

20.06.2011

Ab 17. Januar nimmt Mercedes Bestellungen für den neuen SLK entgegen. Interessenten sollten mindestens 38.675 Euro übrig haben

Es ist wieder soweit: Mercedes bringt ein neues Modell heraus und die Kenner dürfen darüber streiten, ob der Vorgänger nicht doch schöner war. Wie sie es schon bei dessen Einführung taten. Der neue SLK ist schon die zweite Neuheit in diesem Jahr. Den Anfang machte die umfangreiche Modellpflege der C-Klasse zur Detroit Auto Show. Der Roadster bleibt nicht die letzte Neuheit in diesem Jahr, Mercedes plant im 125. Geburtsjahr des Automobils ein Trommelfeuer an Neuheiten.

Die Schwaben besinnen sich also gleichzeitig auf die Tradition und kümmern sich heftig um die Zukunft. Also trägt auch der SLK Zitate der Vergangenheit. Die Technik hingegen blickt in die Zukunft: sparsamere Motoren, verstellbare Stoßdämpfer und Internetzugang sind nicht die einzigen Neuheiten. Das bekannte Variodach verfeinert Mercedes gegen Aufpreis mit einer dimmbaren Glasfläche. Das System heißt Magic Sky Control und das hat auch der viel teurere SL bisher nicht zu bieten.

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Im neuen Design wirkt der kompakte Roadster breiter und flacher. Einige Sicken und Kanten verteilen das Licht auf den Flanken und bringen Dynamik ins Blech. Auffällig ist der scheinbar dem SLS entlehnte Grill mit Zentralstern und Querlamelle. Das Heck prägen große Rückleuchten mit LED-Technik. Auch innen Anleihen zum SLS: Die vier runden Lüftungsdüsen sollen den SLK als Mitglied der Mercedes-Sportwagenfamilie ausweisen. Die Zierleisten sind in gebürstetem Aluminium, Wurzelnuss dunkelbraun oder Esche schwarz zu haben.

Gegen Aufpreis ist viel Komfort möglich: Wie beim Vorgänger pustet die Nackenheizung Airscarf warme Luft in den Nacken der Passagiere. Sonnenreflektierendes Leder soll vor Verbrennungen an der Tierhaut bewahren. Das Windschott mit dem Namen Airguide lässt sich hinter dem Überrollbügel hervorschwenken.

Drei Motoren stehen zum Bestellstart am 17. Januar zur Verfügung. Der SLK 200 spielt für 38.675 Euro die Rolle des Einstiegsmodells. Sein 1,8-Liter-Vierzylinder leistet 204 PS und verbraucht 6,1 Liter Super. In 7,0 Sekunden geht es auf 100 km/h. Bei 240 km/h erreicht der Sechsgang-Handschalter seine Höchstgeschwindigkeit. Mit Siebenstufen-Automatik sind es 237 km/h.

Den SLK 250 gibt es nur mit Automatikgetriebe, der Grundpreis ist 44.256 Euro. Als Eckdaten nennt Mercedes hier 6,2 Liter, 6,6 Sekunden und 243 km/h.

Für 52.300 Euro liefert Mercedes den SLK 350 mit 3,-Liter-V6. Der Direkteinspritzer soll 7,1 Liter verbrauchen und in 5,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Spitze ist bei 250 km/h erreicht.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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