Mercedes A-Klasse (2018): Neue Fotos (Update!) Mercedes zeigt A-Klasse von innen

von Alexander Koch 12.12.2017
Inhalt
  1. Erste Cockpit-Fotos der Mercedes A-Klasse (2018)
  2. Neue A-Klasse (2018) fällt hinten größer aus
  3. Vierte A-Klasse-Generation als Plug-In-Hybrid

Im April 2018 soll die Mercedes A-Klasse auf den Markt kommen. Jetzt gibt Mercedes einen ausführlichen Einblick ins Cockpit. Mehrere Monate zuvor hat Daimler-Vorstand Dieter Zetsche den Erlkönig mit mehr Platz, einer größeren Motorenpalette und hochmodernem Infotainment bereits inspiziert!

Die offizielle Enthüllung der Mercedes A-Klasse (2018) ist erst für April angesetzt, aber trotzdem gewähren die Schwaben schon mal einen großzügigen Blick in den neugestalteten Innenraum. Sofort fällt auf: Es fehlt die Hutze über dem Cockpit. Das serienmäßige Widescreen-Display steht frei und teilt sich in Instrumenten- und Infotainmentanzeige. Die Bedienung erfolgt über ein Touchpad, die Tasten am Lenkrad oder Sprachsteuerung. Dabei bedient sich die neue A-Klasse ganz ungeniert an anderen Baureihen und adaptiert das Multifunktions-Lenkrad sowie die Vordersitze mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz-Paket (individuelle Einstellung der Seitenwangen und Lordosenstütze) aus der S-Klasse. Der Turbinenoptik der Lüftungsdüsen bleibt Mercedes bei der neuen A-Klasse (2018) treu, dabei sorgt die LED-Ambientebeleuchtung in verschiedenen Farben für die richtige Stimmung. "Das Interieur inszeniert modernen Luxus auf einem in dieser Klasse bislang unerreichten Niveau und überführt das User Interface in das digitale Zeitalter", erklärt Daimler Design-Chef Gorden Wagener. Gleichzeitig ist der Innenraum nicht nur komfortabler, sondern auch praktischer geworden: Die Ablagen in den Türen sind gewachsen, der Kofferraum bietet 29 Liter mehr Stauraum (insgesamt 370 Liter) und die 20 Zentimeter breitere Ladeöffnung erleichtert das Ein- und Ausladen. Die Passagiere der neuen Mercedes A-Klasse (2018) genießen mehr Schulter- , Ellenbogen- und Kopffreiheit.

Neuheiten Mercedes A-Klasse Limousine (2018)
Mercedes A-Klasse Limousine (2018): Neue Fotos (Update!)  

Stufenheck-A-Klasse beim Probelauf

Aktuelle Mercedes A-Klasse im Video:

 
 

Erste Cockpit-Fotos der Mercedes A-Klasse (2018)

Doch die neuen Innenraumfotos sind nicht das erste Mal, dass Daimler Konkretes zur neuen Mercedes A-Klasse (2018) verrät, denn vor einigen Monaten gaben die Schwaben höchstselbst Bilder vom Erlkönig der künftigen Kompaktklasse mit Daimler-Vorstand Dieter Zetsche heraus. Wie er auf LinkedIn bekannt gab, durfte er den Testwagen auf die Serientauglichkeit prüfen – und zeigte sich begeistert. Das Entwicklungsteam habe eine gute Arbeit geleistet: "Ich zähle schon die Tage bis 2018, wenn wir endgültig die Tarnfolie vom Auto nehmen." Für Zetsche sei die A-Klasse (2018) ein Symbol für die Verjüngung der Marke mit dem Stern und dementsprechend wichtig. Abnahmefahrten wie diese seien die besonders schönen Seiten seines Jobs, so Zetsche weiter. Die offiziellen Fotos, aber auch die unserer Erlkönig-Jäger zeigen, dass die Mercedes A-Klasse (2018) im aktuellen Entwicklungsstadium erneut Tarnfolie ablegen durfte. Die Front- und Heckleuchten kristallisieren sich immer mehr heraus. Während die Front verdächtige Ähnlichkeit zum frisch präsentierten GT Concept zeigt, strecken sich die seriennahen Rückleuchten in die Horizontale und werden durch die größer gewordene Heckklappe geteilt. Neu im A-Programm ist der Drive Pilot, mit dem der Kompakte einem vorausfahrenden Auto folgen und auch auf eine Parallelspur lenken kann, sofern sie denn frei ist.

Mercedes A-Klasse (2018)

Daimler-Vorstand Dieter Zetsche gibt Einblick in die neue A-Klasse! © LinkedIn/Daimler AG

 

Neue A-Klasse (2018) fällt hinten größer aus

Obwohl die C-Säule der neuen A-Klasse (2018) deutlich massiver daher kommt, wird der Türausschnitt gerade hinten größer und der Einstieg somit leichter. Das ist der neuen Plattform MFA2 geschuldet, dem Nachfolger der aktuellen Basis. Bei annähernd gleichbleibenden Abmessungen wächst der Radstand in die Länge. Außerdem ist die MFA2-Basis rund 50 Kilogramm leichter und bietet mehr Möglichkeiten für alternative Antriebe. Künftig wird sie auch den Unterbau für die neue B-Klasse und den GLB stellen. Laut Dieter Zetsche wird Mercedes künftig acht Modelle in der Kompaktklasse anbieten: Der Baby-Benz erhält erstmalig auch einen Limousinen-Ableger, der kaum minder schnittig gezeichnet sein wird als der CLA. Mutmaßlich nur für den chinesischen Markt angedacht, soll die Limousine etwas geräumiger sein als die Coupé-artigen Ableger der A-Klasse.

 

Vierte A-Klasse-Generation als Plug-In-Hybrid

Mit der neuen Generation der Mercedes A-Klasse (2018) könnten auch Dreizylinder Einzug halten, was bislang wegen des Prestiges, aber auch wegen der Geräusch- und Vibrationsnachteile kategorisch ausgeschlossen wurde. Höchstwahrscheinlich aber wird der kleine Benz mit einer großen Bandbreite an Vierzylinder-Benzinern und -Diesel angeboten, die an einem neuen Neun- statt dem bisherigen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt werden. Kooperationspartner Renault steuert die kleineren Diesel-Aggregate bei, während die stärkeren Zweiliter-Diesel mit 150 oder 194 PS von der neuen E-Klasse kommen. In Planung ist offenbar auch, dem neuen Mercedes-AMG A 45 mit über 400 PS noch einen schwächeren Bruder namens AMG A 43 mit rund 340 PS an die Seite zu stellen. Ein Plug-in-Hybrid in der neuen Mercedes A-Klasse (2018) mit einer rein elektrischen Reichweite bis zu 100 Kilometern ist ebenso wahrscheinlich. Ein reines Elektro-Auto hingegen soll auf B-Klasse-Basis kommen.

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