Mercedes MLC: Erste Vorschau auf SUV-Coupé vor Debüt in Peking Dynamisch in die Zukunft

21.11.2014

Daimler-Chef Dieter Zetsche verspricht den Aktionären auf der Hauptversammlung eine erfolgreiche Zukunft – und eine Modelloffensive mit neuen Fahrzeugen wie dem Mercedes MLC

"Wir wollen auch neue Kunden gewinnen, indem wir für Mercedes-Benz neue Segmente erschließen", kündigte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin an. Mit dem ersten Bild des Crossover-Modells MLC – das in der Serie vermutlich einen anderen Namen tragen wird – zeigt er ein Beispiel für die neue Modellvielfalt.

 

Mercedes MLC: Vorschau auf SUV-Coupé vor Debüt in Peking

Das dynamische SUV ist optisch eine Mischung aus Geländewagen und Coupé, vorgestellt wird es als Studie auf Auto China 2014 in Peking. Bislang bietet nur der Rivale BMW mit dem X6 erfolgreich ein ähnliches Modell an. Nun will Daimler diese Lücke im eigenen Modellprogramm schließen. Den Aktionären verspricht Zetsche ein erfolgreiches Jahr.

Im März hatten die Schwaben mit dem GLA bereits einen kompakten Geländewagen auf den Markt gebracht. Im gleichen Monat wurde zudem eine neue C-Klasse eingeführt, ebenso wie die Großraum-Limousine V-Klasse. Bis 2020 will Daimler inklusive des neuen SUV-Coupés zwölf Modelle auf den Markt bringen, die bislang noch keinen Vorgänger haben. Daimler-Papiere legten am Vormittag um ein Prozent zu und schnitten damit besser ab als der Dax.

Nach dem satten Endspurt aus dem Vorjahr sieht Zetsche den Konzern weiter auf Kurs. "Wir beginnen 2014 mit demselben Tempo, mit dem wir 2013 beendet haben", sagte er. Im Schlussquartal 2013 hatten die Stuttgarter in ihrer Pkw-Sparte unter anderem mit 7,5 Prozent die beste Umsatzrendite des Jahres eingefahren. In den vergangenen drei Monaten hatte Daimler mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart 13,5 Prozent mehr Neuwagen verkauft als im Vorjahresquartal. Auch die Rivalen Audi und BMW legten kräftig zu und liegen bei den Verkauszahlen vor Daimler.

Aufholen wollen die Stuttgarter vor allem auf dem weltgrößten Automarkt China, wo die Konkurrenz den Schwaben noch immer um Längen voraus ist. Im März war der Absatz dort im Vergleich zum Vorjahresmonat um 34 Prozent auf 24.937 Mercedes-Benz geklettert. Die Volkswagen-Tochter Audi wuchs ebenfalls um ein Drittel - verkaufte allerdings bereits 47.600 Fahrzeuge. Dieses Jahr will Daimler das Händlernetz dort um hundert neue Betriebe aufstocken und damit insgesamt auf über 400 Händler kommen.

Positiv auf Daimlers Ergebnis soll sich künftig zudem das laufende Sparprogramm auswirken. Dieses kommt bislang schneller voran als geplant: Bis Ende 2014 soll es in der Autosparte mit zwei Milliarden Euro zu Buche schlagen. Im Lkw-Bereich sollen es insgesamt 1,6 Milliarden Euro sein. Möglicherweise könnten die Einsparungen am Ende auch höher ausfallen.

AUTO ZEITUNG

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