Mercedes S 63 AMG 2013: Krönung der S-Klasse zur IAA hat ihren Preis Machtdemonstration

17.07.2013

Maximaler Luxus trifft enorme Performance: Mit V8-Biturbo, weniger Gewicht und optionalem Allradantrieb erfüllt diese S-Klasse fast jeden Wunsch

Mercedes setzt dem nach eigener Überzeugung besten Automobil der Welt die Krone auf: Beim Heimspiel auf der Frankfurter IAA 2013 präsentieren die Schwaben den neuen Mercedes S 63 AMG und stellen ihm gleich noch das Allrad-Modell S63 AMG 4Matic zur Seite.

 

Mercedes S 63 AMG 2013: Krönung der S-Klasse auf der IAA

Beide Modelle eint ihr Herz: 5,5 Liter Hubraum, verteilt auf acht Brennkammern und unter Druck gesetzt von zwei Turboladern – diese Eckdaten kommen Kennern der Mercedes Motoren-Palette durchaus bekannt vor. In der S-Klasse kommt stets die aus dem E 63 AMG S-Modell bekannte Ausbaustufe des AMG-Triebwerks zum Einsatz, die es auf 585 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment bringt.

Abgesehen von den noch üppigeren Kraftreserven bietet der neue S 63 AMG alle Vorzüge, die uns schon im S 500 der Generation W222 begeistert haben. Fürstliche Platzverhältnisse, ein dank Magic Body Control überragender Fahr-Komfort und der hochmoderne Eindruck der beiden Displays im Blickfeld des Fahrers vermitteln auch im Sportmodell den Eindruck, in einem Auto aus einer anderen Welt unterwegs zu sein.

Im Fall des Mercedes S 63 AMG 2013 wird dieser Eindruck vom Motor verstärkt, denn der V8-Biturbo hat extrem leichtes Spiel mit der Luxuslimousine. Weil die Ingenieure im Vergleich mit dem Vorgänger 100 Kilogramm sparen und das Leergewicht unter die Marke von zwei Tonnen drücken konnten, geht es in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo – oder sogar in 4,0 Sekunden, wenn der Kunde zum ausschließlich in Langversion erhältlichen Mercedes S 63 AMG 4Matic mit Allradantrieb greift.

Wer auf derartige Machtdemonstrationen verzichten kann, kann an der Tankstelle die knausrige Seite des S 63 AMG erleben: Trotz 41 PS Mehr-Leistung und den härteren Anforderungen der Abgasnorm EU6 schluckt der intern M 157 genannte Achtzylinder im Normzyklus 0,4 Liter weniger als bisher. Je nach Variante stehen somit 10,1 bis 10,3 Liter im Datenblatt, bei den meisten Kunden dürfte dieser Wert aber ziemlich weit vom Praxisverbrauch entfernt sein – schließlich kaufen sich nur wenige Kunden das vorläuge Topmodell, um damit Effizienz-Rekorde aufzustellen.

Das können sich die Kunden in aller Regel auch leisten, denn bevor man am Steuer der Sportlimousine Platz nehmen darf, muss viel Geld in Richtung Affalterbach getragen werden: Mindestens 149.880 Euro kostet der S 63 AMG mit kurzem Radstand, für die Langversion mit Allradantrieb rufen die Schwaben einen Preis von 152.617 Euro auf. Noch teurer wird früher oder später der Mercedes S 65 AMG mit V12-Biturbo – aber bis dieser Traum Realität wird, kann man auch mit dem V8-Modell jede Menge Spaß haben.

Benny Hiltscher

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