Mercedes R 63 AMG (2006): Preis und Motor Den R 63 AMG sieht man nur selten

von Julian Islinger 09.08.2017

Er wird auch als der unbekannte AMG bezeichnet, der Mercedes R 63 AMG. Gerade einmal 250 Exemplare des R 63 wurde zwischen 2006 und 2007 in Deutschland verkauft. Obwohl er mit 510 PS für viele leistungsaffine Familienväter die erste Wahl unter den Vans gewesen sein dürfte. Ob es am Preis lag?

Der Mercedes R 63 AMG (2006) ist kein Auto, das man häufig auf deutschen Straßen sieht. Das gilt für damals und heute. Als Konzeptauto auf der IAA 2005 erstmals vorgestellt, wurde der eigentümlich Mix aus Kombi, Van und AMG-Powerhouse gerade mal von 2006 bis 2007 gebaut und in Deutschland nur 250 Mal zugelassen. Über die Gründe dafür kann man sicher diskutieren, fest steht allerdings, dass das Top-Modell der W251-Baureihe mit einem Preis nahe der 100.000-Euro-Grenze alles andere als ein Schnäppchen war. Möglicherweise war es die Kombination aus Nutzfahrzeug-Image und Sportwagen-Preis, die einer größeren Nachfrage am R 63 AMG (2006) entgegenstand. Dabei hatte das R-Brett vor allem unter der Motorhaube einiges zu bieten, was den etwas bieder-braven Auftritt des Reisegefährts wieder wettmachen konnte. So bringt der 6,3-Liter-V8 auch für heutige Maßstäbe noch ordentlich Druck auf den Kessel und macht mit 510 PS und 630 Newtonmeter Drehmoment dem AMG-Namenszusatz alle Ehre. In nur fünf Sekunden beschleunigt das Aggregat die stärkste R-Klasse auf Tachostand 100 km/h, bevor diese bei 250 km/h von der Elektronik oder der groß dimensionierten AMG-Hochleistungsbremsanlage wieder eingefangen wird. Ohne elektronische Abriegelung wären auch locker 275 km/h möglich. Dabei bleibt der Mercedes R 63 AMG (2006) Dank adaptiven Dämpfern und Luftfederung komfortabel und langstreckenfreundlich.

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Mercedes R 63 AMG (2006) mit 510 PS ist ein Exot

Mittels Siebengang-Automatik (7G-Tronic) bringt der Mercedes R 63 AMG (2006) seine Kraft auf alle vier Räder. Optisch wird der Kombi-Van-Hybrid (mancher würde auch Proto-SUV sagen) mit einigen AMG-Elementen aufgeschärft. Diese machen den R 63 nur bedingt aggressiver, aber zumindest lassen eine verchromte Vierrohr-Auspuffanlage, modifizierte Front- und Heckschürzen, 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie Sportsitze im Innenraum deutlich mehr sportliches Flair aufkommen, als dies bei der regulären R-Klasse der Fall war. Damit die Komfort-Ansprüche der Mercedes-Kundschaft darüber hinaus befriedigt werden verwöhnen Nappalederpolster und Alcantara-Einsätze Fahrer und Mitfahrer. Dazu gibt es von Affalterbach Zierleisten aus schwarzem Aluminium, AMG-Schriftzüge auf den Armaturen und ein Sportlenkrad mit übersichtlichen Schalttasten. Wie die Serienversion war auch der Mercedes R 63 AMG (2006) mit kurzem und langem Radstand erhältlich. Der Unterschied machte sich sowohl im Fahrverhalten als auch im Preis bemerkbar. So beschleunigte die Langversion eine Zehntelsekunde langsamer auf Tempo 100 und kostete mit 101.269 Euro auch nochmal saftige 1785 Euro mehr.

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