Mercedes GLC 2015: Ist der GLK-Nachfolger eine runde Sache? Runde Sache

13.01.2017

Update mit Video: Der neue Mercedes GLC beerbt den kantigen Vorgänger GLK, will optisch gefälliger und technisch in jeder Hinsicht besser sein

Der König ist tot, es lebe der König: Mercedes trägt den GLK zu Grabe, doch der Thronfolger steht schon parat und will alles besser machen als sein Vorgänger. Der neue Name entspricht der überarbeiteten Mercedes-Nomenklatur und sortiert den Mercedes GLC in die Mittelklasse ein, das am Ende platzierte C leitet sich von der C-Klasse ab und soll eine leichtere Orientierung als das bisher beinahe willkürlich wirkende K bieten.

 

Mercedes GLC 2015: Ist der GLK-Nachfolger eine runde Sache?

Der Abschied vom kantigen K könnte auch die Designer inspiriert haben, denn mit dem Wechsel zum runden C verändert sich auch die Formensprache: Trat der Vorgänger betont kernig auf und zelebrierte Daimlers Geländewagen-Historie als etwas zahmere Variante der legendären G-Klasse auch optisch, setzt die zweite Generation des Stuttgarter Kompakt-SUVs nun auf weniger eigenständige Formen. So reiht sich der Mercedes GLC zwischen dem betont sportlichen GLA und dem luxuriöseren GLE ein, ohne den Sonderweg des Vorgängers fortzusetzen.

Dem entschärften Auftritt zum Trotz verspricht Mercedes, dass der GLC im Gelände weiterhin zu den Besten seiner Klasse gehört – und bietet all jenen, die darauf tatsächlich Wert legen, ein optionales Offroad-Paket mit verbesserten Geländeeigenschaften an. Wer es sportlich mag, greift stattdessen zum AMG-Paket und erhält neben einer dynamischeren Optik auch eine auf Asphalt optimierte Fahrwerksabstimmung.

So oder so sorgt die Mehrkammer-Luftfederung Air Body Control für weiter gesteigerten Komfort und ein hochwertigeres Fahrerlebnis, wozu auch der stark an die C-Klasse erinnernde Innenraum beitragen soll. Mit großzügigerem Platzangebot, besseren Materialien, hochwertigerer Verarbeitung und leistungsfähigerem Infotainment will Mercedes im Wettstreit mit Audi Q5 und BMW X3 mehr Kunden von den Stärken des hauseigenen Kompakt-SUV überzeugen.

Video: Neues Kompakt-SUV Mercedes GLC 

 

Dazu sollen auch die neuen Motoren beitragen, die für bis zu 19 Prozent weniger Verbrauch stehen. Zum Marktstart im September stehen die beiden Diesel GLC 220 d und 250 d sowie der Benziner GLC 250 zur Wahl, alle drei Modelle setzen serienmäßig auf den permanenten Allradantrieb 4Matic. Abgerundet wird die Motorenpalette mit dem Plug-in-Hybrid Mercedes GLC 350 e 4Matic, der einen 211 PS starken Benziner mit einem 116 PS leistenden E-Motor kombiniert und dank 34 Kilometern elektrischer Reichweite auf einen Normverbrauch von 2,6 Liter auf 100 Kilometer kommt.

Mit Ausnahme des Plug-in-Hybriden sind alle Varianten serienmäßig mit 9-Gang-Automatik ausgestattet, moderne Assistenzsysteme und Optionen wie Voll-LED-Scheinwerfer, adaptives Fahrwerk, WLAN-Hotspot oder Comand-Navigationssystem mit 8,4-Zoll-Display runden das grundlegend modernisierte Paket ab.

Die Preise für den neuen Mercedes GLC beginnen bei 44.506 Euro für den 211 PS starken Benziner GLC 250 4Matic, der 170 PS starke Diesel GLC 220 d 4Matic ist ab 44.863 Euro erhältlich. Für den Top-Diesel GLC 250 d 4Matic rufen die Schwaben mindestens 46.410 Euro auf. Später werden heckgetriebene Varianten das Programm nach unten abrunden, damit sinkt auch der Grundpreis deutlich. Und am oberen Ende legt Mercedes in absehbarer Zeit noch ein paar Kohlen nach: Als Topmodell mit 367 PS ist ein Mercedes GLC 450 AMG geplant!

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