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Mercedes E-Klasse 2009

Große Familie

Mercedes E-Klasse 2009, zurück zu Auto Neuheiten
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Des einen Leid, des anderen Freud: Aus der Katalog-Produktion der neuen E-Klasse (W212) tauchen drei Fotos der aktuellen Mittelklasse aus, die Mercedes eigentlich erst im März auf dem Genfer Autosalon zeigen wollte. Mit innovativer Technik will Mercedes die neue E-Klasse noch sicherer machen. Hier die sechs wichtigsten Neuerungen. Außerdem in der Bildergalerie neue Erlkönigfotos des E-Klasse T-Modells und der AMG-Version

###PIC[267523]### Automatische Vollbremsung
Das Stauende übersehen, eine Unaufmerksamkeit oder im kritischen Moment nicht schnell genug reagiert – und schon ist es passiert. Hier soll künftig die autonome Presafe-Bremse eine automatische Vollbremsung einleiten und so die Schwere eines Unfalls vermindern. ###PIC[267521]###Aus Radar-Abstandssignalen berechnet ein Steuergerät den Crash-Zeitpunkt und warnt akustisch vor nahender Gefahr. Etwa 1,6 Sekunden vor dem berechneten Zusammenstoß verzögert das Auto dann mit 40 Prozent der Bremsleistung. Handelt der Fahrer immer noch nicht, dann aktiviert die Presafe-Bremse 0,6 Sekunden vor dem Aufprall für 1,5 Sekunden die maximale Bremskraft. Und das reicht aus, um die Aufprallschwere drastisch zu verringern

Bestmögliche Reichweite
Nachtfahrten werden sicherer, wenn der ###PIC[267529]###Fahrer mehr sieht. Dazu setzt Mercedes einen adaptiven Fernlicht-Assistenten ein, der dafür sorgt, dass möglichst viel Licht auf die Fahrbahn gelangt. Über eine Kamera erkennt das System vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und passt die Leuchtweite der jeweiligen Situation an. Immer wenn es möglich ist, schaltet das Abblend- automatisch auf Fernlicht um. Die Reichweite des Lichtkegels variiert zwischen 65 und 300 Metern.

Müdigkeits-Erkennung
###PIC[267526]###Serienmäßig warnt in der neuen E-Klasse eine Müdigkeits- erkennung vor dem gefährlichen Sekundenschlaf. Dazu beobachtet der so genannte „Attention Assist“ das Fahrverhalten des Piloten. Das System erfasst Informationen aus 71 Fahrzeug- sensoren, darunter Längs- und Querbeschleunigung sowie Lenkrad- und Pedalbetätigung. Ein übermüdeter Fahrer lässt hier charakteristische Abweichungen erkennen, die erkannt werden. Dann wird eine Pause empfohlen.

Tempolimit-Assistent
Sicher fahren – Bußgeld sparen. Ein Tempolimit-Assistent erkennt Schilder mit###PIC[267525]### Geschwindigkeitsbegrenzungen, die am Fahrbahnrand stehen, und spiegelt diese – solange sie gelten – ins Tacho-Display. Vorteil: Tempobegrenzungen können nicht in Vergessenheit geraten. Ein Bildverarbeitungs- programm wertet dazu ständig die Videoaufnahmen aus und vergleicht alle aufgenommenen runden Umrisse mit den gespeicherten Temposchildern. Registriert werden nicht nur Beschränkungen, sondern auch deren Aufhebung

Erkennung durch Radar
Hindernisse dynamisch erkennen: Zusätzlich zu Nahbereichs- (zwei bis vier Meter) und ###PIC[267538]###Fernradarsensor (bis 200 Meter) verfügt die Distronic der neuen E-Klasse über eine Mittel- bereichserfassung. Im Abstand von 60 Metern vor dem Auto lassen sich auch seitlich ausscherende oder aus einer Querstraße herannahende Fahrzeuge sowie deren Tempo erkennen. Bei drohender Gefahr leitet das Auto eine autonome Gefahrenbremsung ein. Sie kann den Zusammenstoß nicht verhindern, aber die Unfall- schwere drastisch reduzieren

Luftkissen rundum
Bis zu neun Airbags (sieben serienmäßig) schützen künftig die Insassen der Mercedes E-Klasse. ###PIC[267528]###Neu sind ein Knie-Airbag für den Fahrer sowie jeweils zweiteilige Seiten-Airbags an den Vordersitzen. Neben dem herkömmlichen Luftpolster, das hauptsächlich den Oberkörper schützt, stützt ein weiterer Airbag das Becken ab. Um den Fußgängerschutz zu verbessern, werden bei einer Kollision vorgespannte Federn ausgelöst, die die Motorhaube im hinteren Bereich (um 50 mm) anhebt. Das soll helfen, gerade Kopfverletzungen bei den Passanten durch den Kontakt mit Motorteilen unter der Haube zu reduzieren. Die mechanische Scharniertechnik kann der Fahrer im Handumdrehen wieder zurücksetzen. Holger Ippen