Mercedes C-Klasse Cabrio (2016): Preis & Crashtest C-Cabrio schlägt sich gut im Crashtest

von AUTO ZEITUNG 07.09.2017

Im Spätsommer 2016 kam das Mercedes C-Klasse Cabrio auf den Markt. Optisch gibt sich das Cabrio wie der kleine Bruder der S-Klasse, hält sich preislich mit 42.215 Euro Einstiegspreis aber eher bescheiden. Jetzt wurde der Zweisitzer dem Euro NCAP Crashtest unterzogen.

Mit dem neuen Mercedes C-Klasse Cabrio (2016), das rund einem Jahr erhältlich ist, gehen die Schwaben zum ersten Mal auch mit der C-Klasse unter die Frischluftfetischisten. Der Preis liegt beim C 180 mit 156 PS starkem 1,6-Liter-Benziner bei 42.215 Euro, womit das Mercedes C-Klasse Cabrio zum billigsten Benz-Viersitzer mit freiem Blick zum Himmel wird. Als Basis für den Sonnenanbeter aus Stuttgart dient das frisch eingeführte Coupé der Mercedes C-Klasse mit seinen knackigen Proportionen und dem etwas knapper geschnittenen Innenraum. Die schnittige Stoffmütze des C-Klasse Cabrios lässt sich binnen weniger als 20 Sekunden und bei Geschwindigkeiten von maximal 50 km/h hinter die Rückbank falten. Zwar schrumpft dabei der Kofferraum des Mercedes C-Klasse Cabrios (2016) um 75 Liter, bietet aber mit dann 285 Litern noch immer genügend Platz zumindest für das kleine Gepäck. Obwohl das C-Klasse Cabrio den Einstieg in die Oben-Ohne-Flotte von Mercedes markiert, sparen die Schwaben nicht an Ausstattung: Es gibt deshalb neben all den Assistenz- und Infotainmentsystemen aus den geschlossenen Varianten auch Cabrio-Extras wie die Nackenheizung, mit der man den Sommer wirkungsvoll um ein paar Wochen verlängern kann. Wie die Optionen auf der Preisliste, sind auch die Motoren des Mercedes C-Klasse Cabrios (2016) bereits aus den anderen Modellen bekannt. Es gibt deshalb – zum Teil auch mit Allrad und zumeist mit der neuen Neungang-Automatik – die beiden Diesel 220 d mit 170 und 250 d mit 200 PS.

Mercedes C-Klasse Cabrio (2016) im Video:

 
 

Mercedes C-Klasse Cabrio: Preis ab 42.215 Euro

Bei den Benzinern stehen fünf Aggregate vom 156 PS starken C180 bis hin zum C 400 mit 333 PS zur Auswahl. Wem Sprintwerte zwischen 5,2 und 8,9 Sekunden oder Spitzengeschwindigkeiten von 220 bis 250 km/h im C-Klasse Cabrio nicht genug Fahrtwind versprechen, den locken die Scharfmacher aus Affalterbach mit den 367 PS des C 43 AMG. Damit schafft das C-Klasse Cabrio den Sprint in 4,8 Sekunden und nur aus Gründen der Familienhierarchie auf Tempo 250 limitiert ist. Doch es ist gut möglich, dass es nicht beim Mercedes-AMG C 43 Cabrio bleiben wird: Die AMG-Mannschaft wäre schlecht beraten, wenn sie nicht auch den Motor vom AMG 63 im C-Klasse Cabrio montieren und so endgültig einen Sturm unter dem Sternenhimmel entfesseln würde. Doch sind fürs Erste die Sterne in keinem anderen Mercedes-Viersitzer so nah wie im Mercedes C-Klasse Cabrio (2016). Da die Schwaben fest an den Aufschwung der offenen Autos glauben, bauen sie das Angebot in Zukunft sogar noch weiter aus: Vermutlich noch in diesem Jahrzehnt lässt deshalb auch die A-Klasse die Hüllen fallen und macht das Sonnenbad unter den Sternen noch einmal ein paar tausend Euro billiger. Doch jetzt erst einmal: Vorhang auf für das neue Mercedes C-Klasse Cabrio. Mehr zum Thema: Mercedes C 300 Coupé im Test

 

C-Klasse Cabrio im Euro NCAP Crashtest

Den Euro NCAP Crashtest leistet das Mercedes C-Klasse Cabrio mit Bravour: Fünf Sterne lautet die Gesamtwertung. Erwachsene Insassen auf dem Rücksitz müssen einzig bei Auffahrunfällen schwere Nackenverletzungen fürchten sowie Verletzungen im Brustbereich beim seitlichen Aufprall auf eine Stange, ansonsten ist die Verletzungsgefahr in dem Zweitürer eher gering (89 Prozent). Kinder auf dem Rücksitz können beim seitlichen Crash des Tests ebenfalls eine Kopfverletzung davontragen (79 Prozent). Dank der aktiven Motorhaube sind auch Fußgänger bei einem Unfall mit dem Mercedes C-Klasse Cabrio gut geschützt (66 Prozent). Nur im Bereich der Windschutzscheibe und auf Höhe der Scheinwerfer könnte es kritisch werden. Die Sicherheitsassistenten des Mercedes C-Klasse Cabrio werden ebenfalls gut bewertet (53 Prozent). Der Notbremsassistent zeigte jedoch bei einem Auffahrunfall keine Unterstützung, als der Fahrer gebremst hat. Auch das Fehlen eines Spurhalte-Assistenten fließt in das Ergebnis ein.

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