60 Jahre Mercedes-Benz Unimog Universal-Motor-Gerät

10.06.2011

Seit 60 Jahren wühlt sich der Mercedes-Benz Unimog durch Gegenden, wo man besser nicht zu Fuß hingeht

Nicht nur, wenn man es genau nimmt, gibt es den Unimog schon länger als 60 Jahre. Weil Mercedes-Benz das Universal-Motor-Gerät jedoch 1951 in sein Programm übernommen hat, feiert Daimler dieses Jahr 60 Jahre Mercedes-Benz Unimog.

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Erfunden hat den einstigen Ackerschlepper das Ingenieursduo Albert Friedrich und Julius Witzky. Was wiederum auch mit Mercedes zu tun hat. Friedrich leitete die Flugmotorenkonstruktion, Witzky erdachte Marinemotoren. Nach dem Krieg sind beide arbeitslos und machen sich Gedanken zum Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland ein Agrarstaat werden soll.

 

Ein Unimog braucht keine Straße, nur einen Auftrag

Weil Bauern Traktoren brauchen, konstruieren Friedrich und Witzky einen Traktor. Er soll universell einsetzbar sein und schneller fahren als die bekannten Schlepper. Darum bekommt er vier gleich große Räder und einen Pkw-Motor. Der Name ist so pragmatisch wie das Konzept: Universal-Motor-Gerät. Die Produktion übernimmt der Werkzeughersteller Gebrüder Boehringer in Göppingen. Bis Mercedes den Unimog 1951 übernimmt und die Produktion nach Gaggenau verlegt.

Dort ist der Geländegänger im Prinzip bis heute zuhause. Zwar baut seit 2002 das Werk Wörth den Unimog, doch seit 2006 gibt es in Gaggenau ein Museum mit Außenparcours. Dort demonstriert ein moderner Unimog, dass er weiter kommt, als man es zu Fuß gewagt hätte. Daimler-Chef Dieter Zetsche findet gar, der Unimog brauche keine Straße, sondern nur einen Auftrag. Den hat er häufig bis ins hohe Alter. Denn selbst Liebhaber und Sammler setzen ihren Allradler häufig im Alltag ein. Ein Unimog kennt kein Gnadenbrot.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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