Mercedes-AMG GT4 (2018): Erste Fotos (Update) So scharf wird der AMG GT4

von Thomas Geiger 05.07.2017

Mit dem Mercedes-AMG GT4 beschenken sich die Affalterbacher zu ihrem 50. Firmenjubiläum selbst. Die Studie auf dem Genfer Autosalon gab einen ersten Vorgeschmack, wie das Serienmodell ab Ende 2018 aussehen könnte!

Für den Mercedes-AMG GT4 (2018) hat die kraftstrotzende Mercedes-Tochter vom Vorstand in Stuttgart tatsächlich grünes Licht bekommen und gab mit dem GT Concept bereits einen scharfen Ausblick, der nun von ersten Erlkönig-Fotos noch einmal kräftig untermalt wird. Wirklich spannend wird es aber trotzdem erst Ende kommenden Jahres, wenn die GT-Studie angeblich ohne nennenswerte Änderungen tatsächlich in Serie geht. Stilistisch abgeleitet vom ohnehin schon spektakulären GT und technisch eng verwandt mit E- oder S-Klasse, wird dieses Geburtstagsgeschenk in Stuttgart allerdings keine uneingeschränkte Freude auslösen. Schließlich bricht AMG damit einen schwäbischen Nachbarschaftsstreit vom Zaun – der GT4 zielt vor allem gegen den Porsche Panamera. Selbst wenn natürlich auch ein paar Kunden des Audi A7 oder des BMW Sechser Gran Coupé schwach werden könnten.

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Mercedes-AMG GT4 (2018)
Unsere Illustration zeigt, wie scharf das Serienmodell des Mercedes-AMG GT4 ab Ende 2018 aussehen könnte. Mercedes-Entwickler versprechen, viele Details der Studie zu übernehmen! © AUTO ZEITUNG
 

Mercedes-AMG GT4 startet Ende 2018

Der Panamera wirkt aber neben Mercedes-AMG GT4 (2018) plötzlich ziemlich plump und pummelig. Natürlich ist das GT Concept noch ein wenig überzeichnet, aber glaubt man der Mercedes-Mannschaft, entspricht das Showcar bereits zu weiten Teilen der Serie. Bis auf die protzigen Felgen im Goldlook und die ausklappbaren Kameras anstelle der Außenspiegel soll sich außen deshalb nicht mehr viel ändern – selbst die versenkbaren Türgriffe im Tesla-Style haben offenbar schon eine Serienfreigabe. Während Designchef Gorden Wagener schon sehr freimütig über die elegant skulptierten Flächen mit ganz wenigen Linien philosophiert und seine Mantras von der sinnlichen Klarheit und den Gegenpolen aus "Hot and Cool" rezitiert, gibt es zur Technik des  Mercedes-AMG GT4 (2018) noch nicht viele Angaben – und selbst in den Innenraum lassen die Schwaben noch nicht blicken. Doch braucht man nicht viel Phantasie, um sich den GT4 als Viersitzer mit stark ausgeformter Rückbank vorzustellen.

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GT4 mit Achtzylinder mit bis zu 612 PS

Und wenn man mit dem Mercedes-AMG GT4 (2018) schon die Form des Sportwagens zitiert, wird man wohl auch seine Motoren übernehmen. Doch neben den Achtzylindern mit 476 bis 612 PS könnte es zur Preiskorrektur auch einen aufgeladenen Sechszylinder geben. Und während der Diesel auch mit Blick auf die europäischen Vielfahrer kein Thema ist, schüren die Schwaben bereits das Gerücht vom ersten Plug-In-Hybriden bei AMG. Lange wird es nicht mehr dauern, bis sie in Affalterbach auch diese Geheimnisse lüften. Interessenten können die Zeit sinnvoll nutzen und schon mal mit dem Sparen anfangen. Ganz so teuer wie der neue Supersportwagen wird der GT für vier zwar nicht werden, doch viel weniger als 150.000 Euro dürfte der Mercedes-AMG GT4 (2018) kaum kosten.

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