Mercedes-AMG GLC 63: New York Auto Show 2017 Der AMG GLC 63 schiebt die Konkurrenz mit 476 PS beiseite

von Thomas Geiger 05.04.2017

Als Mercedes-AMG GLC 63 (2017) erhält der GLC die nächste Power-Stufe mit 476 PS und 650 Newtonmeter. Wir haben alle Informationen zum härtesten V8-Konkurrenten für Q5 und Macan, der auf der New York Auto Show 2017 seine Premiere feiert!

Die Schwaben macht Schluss mit lustig: Auf der Motorshow in New York (14. bis 23. April) zeigt Mercedes-AMG den GLC 63 (2017) und lehrt die Konkurrenz mit dem einzigen V8-Motor in diesem Segment das Fürchten. Und weil doppelt gemoppelt schließlich besser hält, gibt es den AMG GLC 63 (2017) gleich als normales SUV und als Coupé. Der vier Liter große Doppelturbo kommt mehr oder minder direkt aus dem Supersportwagen GT und wird wie immer bei AMG in zwei Leistungsstufen angeboten: Für das Grundmodell weisen die Schwaben 476 PS und 650 Newtonmeter aus und für den GLC 63 S stehen sogar 510 PS und 700 Newtonmeter im Datenblatt. Da hat die eilige Elite der Konkurrenz das Nachsehen: Schließlich kommt der Audi Q5 als S-Model aktuell nur auf 354 PS, bei BMW ist für den X3 mit 306 und für den X4 mit 360 PS Schluss. Selbst der Porsche Macan kann mit seinen maximal 440 PS nicht einmal ansatzweise mithalten. So groß der Leistungsvorsprung aber auch sein mag, haben die Mercedes-Kunden davon allerdings vergleichsweise wenig. Zwar ist der Mercedes-AMG GLC 63 (2017) ein mächtiger Sprinter und schnellt in 3,7 bzw. 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h, doch wie für alle anderen Konkurrenten ist auch für ihn bei 250 Sachen Schluss – selbst wenn sein Elan wohl locker für 280 km/h reichen würde. 

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Mercedes-AMG GLC 63 auf New York Auto Show 2017

Passend zum Mörder-Motor hat AMG auch das Design des Mercedes-AMG GLC 63 (2017) überarbeitet: Die dicken Backen, das mächtige Heck und die Powerdomes auf der Haube – das kennt man alles schon von den anderen AMG-Modellen. Doch zum ersten Mal diesseits des GT gibt es für den GLC den Panamericana-Grill aus den 1950er, der bei einem SUV noch etwas mehr nach Maulkorb und Beißschutz aussieht und deshalb besonders gut zum Auto passt. Denn viel bissiger als der AMG GLC 63 (2017) kann ein SUV in diesem Segment kaum sein. Natürlich wurde auch das restliche Set-Up des SUV-Sportlers angepasst: Die Luftfederung ist strammer und gleicht vor allem Wank- und Nickbewegungen besser aus, die Lenkung ist schärfer, der Allrad ist feinfühliger und die Neungang-Automatik schaltet schneller. Und damit auch jeder mitbekommt, was hier für ein Gerät anrollt, gibt’s einen Sportauspuff mit Klappensteuerung. 

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Preis könnte bei über 90.000 Euro liegen

Zwar wollen die Schwaben den Preis für den Mercedes-AMG GLC 63 (2017) erst im Juni verraten, wenn die Händler auch Bestellungen entgegennehmen. Doch man braucht nicht viel Phantasie, um dem einzigen V8-Modell in seiner Klasse auch in dieser Disziplin die Pole-Position zuzuschreiben. Wenn schon der 43er mit steilem Heck knapp 62.000 Euro kostet und als Coupé mit mehr als 65.000 Euro in der Liste steht, wird es den ersten "echten" AMG in der Baureihe kaum unter 90.000 Euro geben.

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