Mercedes-AMG A 45: Tuning von Posaidon Knapp 500 PS im AMG A 45

28.10.2016

Nach der Kraftkur bei Posaidon lässt der Mercedes-AMG A 45 so manchen veritablen Sportwagen hinter sich und zeigt, welches Tuning-Potenzial im Turbo-Vierzylinder aus Affalterbach steckt.

Wenn dieser Kompakte auftaucht, gehen die Großen in Deckung! Posaidon macht den Mercedes-AMG A 45 zu einer echten Kampfansage und nutzt die potente Basis aus Affalterbach für ein Kraftpaket, das nicht nur in der Kompaktklasse für Furore sorgen soll. Im Mittelpunkt des Tuning-Projekts steht der Vierzylinder-Motor, obwohl es der schärfsten Variante der Mercedes A-Klasse ganz sicher nicht an Leistung mangelt: 381 PS genügen, um den A 45 AMG zum derzeit stärksten Serien-Kompaktsportler überhaupt zu machen. Für Posaidon sind derartige Leistungswerte allerdings nicht viel mehr als eine geeignete Tuning-Basis, das volle Potenzial des 2,0 Liter großen Triebwerks ist nach Überzeugung der Tuning-Profis jedenfalls noch lange nicht ausgeschöpft. Ein neuer TwinScroll-Turbolader, eine verbesserte Ladeluftkühlung, eine katlose Downpipe und eine auf dem Prüfstand abgestimmte Motorsoftware sorgen dafür, dass der kleine Vierzylinder künftig 485 PS an alle vier Räder schickt – und damit sogar den 4,0 Liter großen V8-Biturbo des C 63 AMG hinter sich lassen kann.

Fakten zur Mercedes A-Klasse im Video:

 

Posaidon wuchtet den Mercedes-AMG A 45 auf 485 PS

Damit die Leistungssteigerung des Posaidon Mercedes-AMG A 45 nicht zu Lasten der Haltbarkeit geht, wurde dem Kompaktsportler auch gleich eine Getriebeverstärkung verpasst. Das ist angesichts des elektronisch auf 555 Newtonmeter begrenzten Drehmoment-Maximums sicher keine schlechte Idee, anderenfalls könnte das eine oder andere Zahnrad seinen Dienst vorzeitig quittieren. Wie brutal die A-Klasse nach dem Power-Tuning zu Werke geht, verrät ein Blick auf die Höchstgeschwindigkeit: 310 km/h verspricht Posaidon für den 485 PS starken AMG, der dank Allradantrieb auch aus dem Stand zu den schnellsten seiner Klasse gehört. Schon die Serie benötigt nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100, die über 100 PS stärkere Version von Posaidon dürfte auch in dieser Disziplin spürbar schneller sein. Und damit es im Fall der Fälle keine böse Überraschung gibt, verbaut Posaidon auf Wunsch eine leistungsfähigere Bremsanlage. Die hilft nicht nur auf der Rennstrecke, sie könnte auch in Kombination mit einem kleinen Software-Update für das Navigationssystem nützlich sein – denn Posaidon bietet allen Kunden an, sie mit Hilfe des Navigationssystems vor Radarfallen zu warnen.

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