Mercedes A-Klasse Limousine (2018): Neue Fotos Stufenheck-A-Klasse enthüllt

von Thomas Geiger 24.04.2017
Inhalt
  1. Erste Fotos der Mercedes A-Klasse-Limousine (2018)
  2. Neue A-Klasse bekommt Maybach-Features
  3. Künftig acht Kompakte von Mercedes
  4. A-Klasse Limousine soll A3 und Golf angreifen

Mit einem Konzeptauto enthüllt Mercedes schon jetzt das seriennahe Design der Mercedes A-Klasse Limousine (2018). Damit wollen die Schwaben vor allem Golf, A3 und 2er die Kunden abgraben und eröffnen zugleich eine regelrechte Modelloffensive.

Die Schwaben machen ihre Modellpalette frisch und bringen sich gegen Golf & Co in Stellung: Und damit sich der Nachwuchs unter den Mercedes-Kunden schon mal darauf einstellen kann, zeigen sie eine Studie der Mercedes A-Klasse-Limousine (2018) auf der Messe in Shanghai, auf Basis derer Photoshop-Künstler X-Tomi Design eine seriennahe Illustration gezaubert hat. Die neue Mercedes A-Klasse mit Stufenheck soll eine Lücke füllen, die erst mit der neuen Generation der A-Klasse aufgerissen wird: Der neue Mercedes CLA – voraussichtlich 2019 serienreif – gibt sich nämlich in jeglicher Hinsicht extremer und der Mercedes A-Klasse Limousine (2018) somit den nötigen Raum für klassische Stufenheck-Tugenden. Zugeschnitten auf Konkurrenten wie die Limousine des Audi A3 oder die nur in China angebotene Limousine des BMW 2er und vor allem für den Export nach Asien und Amerika gedacht, wird der Viertürer von 4,57 Metern zum Baby-Benz der Millenials und beerbt so den legendären 190er. Dabei ist er zwar nicht ganz so fancy und stylish wie der CLA, wirkt aber sportlich und schick genug, um nicht gleich als Auto für Rentner und Langweiler abgestempelt zu werden. Erst recht nicht, wenn das Showcar den Panamericana-Grill der AMG-Modelle trägt und mit spektakulären UV-Gittern in den Scheinwerfern die Blicke fängt.

Fakten zur Mercedes A-Klasse im Video:

 
 

Erste Fotos der Mercedes A-Klasse-Limousine (2018)

Designchef Gorden Wagener übt bei der Mercedes A-Klasse Limousine (2018) einmal mehr die Kunst des Verzichts: Er nimmt ein paar Linien aus dem Blech und skulpturiert die glatten Flächen dafür noch stärker, ohne daraus wie beim letzten Modellwechsel gleich wieder eine große Revolution zu machen. Die Ingenieure haben da ein deutlich dickeres Lastenheft: Sie müssen vor allem innen mehr Platz schaffen und den Bonsai-Benz auf Augenhöhe mit C-Klasse & Co bringen, ohne dass die Kosten für die Mercedes A-Klasse Limousine (2018) aus dem Ruder laufen. Das wollen sie vor allem mit Assistenz und Infotainment bewerkstelligen, hört man aus Stuttgart und erfährt von Prototypen, die innen eine ähnliche Bildschirm- und Bedienlandschaft haben wie die E-Klasse – die Blackberry-Tasten am Lenkrad und das Touchpad auf dem Mitteltunnel inklusive. Dazu gibt es eine Panorama-Kamera fürs einfachere Rangieren, aus den schmaleren Scheinwerfern strahlen LED-Brenner und im Bordcomputer arbeitet ein Vital Coach, der die MFA-Modelle zu Langstrecken-Autos machen soll.

Neuheiten Mercedes A-Klasse (2018)
Mercedes A-Klasse (2018): Neue Fotos  

So edel wird die neue A-Klasse

 

Neue A-Klasse bekommt Maybach-Features

So, wie es Mercedes auf der CES in einem Maybach demonstriert hat, wird es künftig auch in den kleinsten Modellen, wie der Mercedes A-Klasse Limousine (2018), spezielle Wellness-Programme geben, die den Fahrer mit Licht und Luft, Massage und Musik stimulieren oder entspannen. Und zum ersten Mal sollen bei A-Klasse & Co. die Sitze so programmiert werden, dass der gesamte Bewegungsapparat angeregt wird und man fitter aus- als einsteigt. "Denn Sitzen ist das neue Rauchen", sagt Ergonomiechef Götz Renner mit dem Kompakten der Volkskrankheit Nummer 1 den Kampf an. Während zumindest im Innenraum der Mercedes A-Klasse Limousine (2018) also doch wieder eine kleine Revolution angezettelt wird, gibt es unter dem Blech vor allem Evolution: Im Grunde bleibt es wohl bei den bekannten Drei- und Vierzylindern, die alle ein bisschen mehr Leistung bekommen und ein bisschen weniger verbrauchen werden. Und wo bislang die B-Klasse den Stromer gab, werden künftig wohl am ehesten die A-Klasse oder der GLA optional der elektrischen Submarke EQ zugeschlagen. Wer dagegen in der alten Welt verharrt, für rund 100 PS mit dem Basismodell kalkuliert und nach oben bis etwa 250 zählt, der liegt wahrscheinlich nicht ganz daneben. Außer er denkt an AMG. Denn die schnellen Schwaben sind diesmal gut für 400 PS und sollen sich so auch auf der Überholspur die Pole-Position sichern.

Mercedes A-Klasse Limousine (2018)
So stellt sich X-Tomi Design die künftige A-Klasse Limousine vor. © X-Tomi Design
 

Künftig acht Kompakte von Mercedes

Und die Pole-Position wollen sich die Schwaben auch bei den Kunden sichern und starten mit der Mercedes A-Klasse Limousine (2018) in eine regelrechte Modelloffensive. Denn nach über zwei Millionen Kompakten in der ersten Generation der Modularen Frontantriebsarchitektur MFA plant Mercedes für die zweite Auflage eine deutliche Ausweitung der Modellpalette: Statt bislang fünf wollen künftig ganze acht Fahrzeuge gegen die kompakte Konkurrenz ins Rennen schicken. Die weiterhin nur als Fünftürer lieferbare A-Klasse als direkter Golf-Gegner, die B-Klasse als Alternative zum BMW Active Tourer, CLA und CLA Shooting Brake als Designerstücke, der GLA als kleinstes SUV mit Stern und dazu noch die A-Klasse Limousine – das sind allerdings nur sechs Varianten. Die siebte wird, so viel ist ebenfalls schon klar, ein zweiter Geländewagen, der etwas kantiger wird als der GLA und als GLB firmiert. Nur über die achte muss man weiter spekulieren- Doch nachdem Mercedes nun wirklich kein weiteres Cabrio mehr braucht und die Kritik am BMW Grand Tourer nun wirklich nicht zur Nachahmung animiert, wird es wohl gerade mit Blick auf China auf eine Langversion der Limousine oder des GLB hinauslaufen.

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A-Klasse Limousine soll A3 und Golf angreifen

Zwar sind nicht alle Kompakten Selbstläufer und direkte Konkurrenten wie das Stufenheck des Audi A3 tun sich zumindest bei uns schwer im Kampf gegen das Spießer-Image. Doch davon lässt sich Mercedes nicht Bange machen. Denn erstens hat Designchef Wagener eine Karosserie entworfen, die so schnittig und straff ist, dass sie kaum Staub ansetzten kann. Und zweitens sind die zwei Millionen Exemplare der ersten Generation von A-Klasse & Co eine solide Basis: „Dieser Erfolg zeigt, dass unsere Kunden von der aktuellen Kompaktwagen-Generation komplett begeistert sind“, sagt Vertriebschefin Britta Seeger: "Daher sind wir äußerst zuversichtlich, dass wir mit dem geplanten Ausbau diese Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen werden."

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