Mercedes A-Klasse 2015: Facelift mit stärkeren Motoren Jugend forsch

Grell und giftig strahlt der Stern über dem Mercedes A-Klasse Facelift. Mehr Power und neueste Technik darf in der hart umkämpften Kompaktklasse natürlich nicht fehlen

Giftgrüner Lack, eine Motorsport-Edition, grelle LED-Scheinwerfer, noch mehr Leistung für das AMG-Modell und eine Ambientebeleuchtung in fast allen Farben des Regenbogens – wenn Mercedes jetzt nach drei Jahren die A-Klasse überarbeitet, wird der kleinste Stern am Himmel der Schwaben noch frecher und forscher als er ohnehin schon ist.

 

Mercedes A-Klasse 2015: Strahlendes Facelift

Denn mit der Modellpflege, die nach Werksferien im September in den Handel kommt, bringen die Entwickler nicht nur die Ausstattung auf Vordermann und bieten zum Beispiel den neuesten Stand der Smartphone-Integration auf einem noch größeren Bildschirm oder Sitze mit serienmäßig ausziehbaren Beinauflagen, sondern vor allem die Design-Abteilung „Colour and Trim“ treibt es buchstäblich bunt: So gibt es nicht nur das kraftstrotzende Motorsport-Edition mit petrolgrünen Anbauteilen und einem markanten AMG-Spoiler, sondern man kann den Innenraum jetzt zum Beispiel in giftgrün oder grellrot illuminieren. Und wer seine Farbenfreude auch nach außen tragen möchte, bekommt künftig knalligere Lacke denn je.
 
Auch unter der Haube wird die Mercedes A-Klasse 2015 ihrer Rolle als Modell für die jungen Wilden gerecht und legt deshalb noch einmal nach: Die Leistung des A 220d wächst auf 177 PS, der A 250 hat künftig 218 PS und ein Launch-Assist für die Doppelkupplung garantiert den perfekten Kavalierstart. Kein anderes Modell macht den ungestümen Tatendrank des Bonsai-Benz aber so deutlich wie der A 45 AMG, der sich von der Konkurrenz partout nicht vom Thron stoßen lassen will. Mit Blick auf Audi RS3 (hier geht's zum Fahrbericht) & Co. hat die schnelle Truppe aus Affalterbach ihr Einstiegsmodell deshalb noch einmal ins Fitnessstudio geschickt und aus dem 2,0-Liter-Turbo jetzt 381 PS gekitzelt. Das reicht nicht nur für einen um vier Zehntel verkürzten Sprintwert von 4,2 Sekunden, sondern vor allem sichert das der A-Klasse wieder den Titel als stärkstes Modell in der Kompaktklasse.
 
Doch keine Sorge: So gerne die Schwaben bei der A-Klasse die Muskeln spielen lassen und fast schon zwanghaft auf die ewige Jugend setzen, haben sie längst gelernt, dass es nicht alle Kunden hart und sportlich lieben. Selbst wenn die A-Klasse-Käufer das niedrigste Durchschnittsalter bei Mercedes haben. Deshalb haben die Entwickler ein Einsehen mit Schattenparken, Spritsparern und Langsamfahrern: Wer es gerne gemütlich mag, bekommt deshalb künftig zum ersten Mal in der A-Klasse variable Dämpfer mit mehr Komfort auf Knopfdruck. Wenn es um den Verbrauch geht, wird der A180d mit einem Normwert von 3,5 Litern künftig zur ersten Wahl. Und wer aufs Geld schaut, für den gibt es als neues Einstiegsmodell künftig einen A160 mit 102 PS. Auch wenn Mercedes die Preise noch nicht verraten will, dürfte zumindest diese Variante trotz Modellpflege sogar unter den 24.514 Euro bleiben, bei denen der Spaß im Augenblick beginnt.

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