McLaren P1: Nürburgring-Rundenzeit unter 7 Minuten Sechs vor dem Komma

06.12.2013

Der McLaren P1 unterstreicht sein enormes Potenzial mit einer faszinierenden Rundenzeit auf der Nürburgring Nordschleife

Vor wenigen Jahren galt es als höchste Auszeichnungen, die Nürburgring Nordschleife in weniger als acht Minuten umrunden zu können. Nur einige wenige Supersportler konnten in kundiger Hand die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrechen und obwohl seitdem viel technische Entwicklung stattgefunden hat, sind Rundenzeiten mit einer Sieben an der Spitze noch heute als Beweis für höchste Dynamik anerkannt.

 

McLaren P1: Nürburgring-Rundenzeit unter 7 Minuten

Wer die Grüne Hölle in einer solchen Zeit bezwingen will, braucht ein absolut rundes Gesamtpaket. Viel Leistung ist dabei längst nicht alles, auch und vor allem in den über 150 Kurven ist maximale Performance gefragt.

Und während sich auch heute noch viele durchaus sportliche Autos mit der ehemals als Schallmauer definierten 8-Minuten-Marke herumplagen, gelingt der noch jungen Gilde der Hybrid-Supersportler das Bezwingen einer bis vor kurzem für unerreichbar gehaltenen Marke: Nach dem Porsche 918 Spyder hat offenbar auch der McLaren P1 eine Rundenzeit von unter sieben Minuten in den Asphalt der Nordschleife gebrannt – das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 178 km/h.

Was selbst für manchen Rennwagen nicht erreichbar ist, schafft der McLaren P1 mit Straßenreifen und durchaus alltagstauglichem Restkomfort. Auch die Strecke vom McLaren-Werk in Woking zum Nürburgring absolvierte der P1 nicht etwa auf einem Trailer, sondern im ganz normalen Straßenverkehr. Erst auf Knopfdruck wird der P1 zum Rennwagen: Im Race Modus hebt sich der Heckflügel um drei Zentimeter, das Auto rückt 50 Millimeter näher an den Asphalt und die Federung wird 300 Prozent härter.

Bis zu 600 Kilogramm Abtrieb ist dank der aktiven Aerodynamik möglich, aber auf Geraden wird der Winkel des Heckflügels um 29° verändert und der Luftwiderstand für noch mehr Beschleunigung reduziert – genau wie beim DRS in der Formel 1. So erreicht der McLaren P1 auf der Döttinger Höhe seine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h.

Einen interessanten Eindruck von der Rekordrunde, bei der McLaren-Cheftester Chris Goodwin am Steuer saß, vermittelt auch das folgende Video:

Benny Hiltscher

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