McLaren P1 2013: Erlkönig zeigt neuen König der Supersportwagen Rekord-Jäger

29.11.2012

Gebaut, um die Besten der Besten in den Schatten zu stellen: Ende 2013 kommt der McLaren P1 mit Technik aus der Formel 1 auf die Straße

In so manchem italienischem Büro dürften die leise gesprochenen Worte von McLaren-Chef Ron Dennis noch heute zu hören sein: "Vor 20 Jahren haben wir die Messlatte für die Performance von Supersportwagen mit dem McLaren F1 auf ein neues Level gehoben und unser Ziel ist es, die Grenzen mit dem McLaren P1 wieder neu zu definieren." – wer den Briten kennt, weiß diese Worte einzuschätzen.

 

McLaren P1 2013: Erlkönig zeigt neuen Supersportler-König

Noch nicht genug? Okay, mit Anthony Sheriff legt der Geschäftsführer der McLaren Automotive-Sparte gleich unmissverständlich nach: "Er wird das aufregendste, leistungsfähigste, technologisch anspruchsvollste und dynamisch vollendetste Supercar aller Zeiten."

Wirklich überraschen können diese Aussagen nicht, denn schließlich wollen die Briten nicht nur die zahlreichen Wettbewerber aus aller Welt hinter sich lassen, sondern auch den keineswegs langsamen MP4-12C aus den eigenen Hallen spürbar distanzieren.

Unsere jüngsten Erlkönig-Bilder zeigen einen ersten Prototypen des Supersportlers, der bereits auf dem Auto Salon Paris 2012 in recht seriennaher Form zu sehen war, bei Testfahrten im trüben Herbst-Wetter. Die Performance des McLaren P1 2013 basiert auf einem hervorragenden Leistungsgewicht: Dank Carbon-Monocoque wird der Brite höchstens 1.300 Kilogramm auf die Waage bringen, aber dennoch über rund 900 PS verfügen – da muss selbst ein Bugatti Veyron die Segel streichen.

Die Kraft stammt zu großen Teilen vom hauseigenen V8-Biturbo, diesem wird aber von einem KERS-ähnlichen Hybrid-System kräftig unter die Arme gegriffen. So wird der P1 zwar nicht die 400 km/h-Marke knacken, auf einer Rennstrecke dürfte der Bolide mit seiner ausgefeilten Aerodynamik aber kaum zu schlagen sein.

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Wir dürfen in jedem Fall gespannt sein, welche Lösungen ihren Weg direkt aus der Formel 1 in den Hyper-Sportler finden. Beim zu erwartenden Kaufpreis von rund einer Million Euro ist in jedem Fall genügend Raum für exotische Materialien und aufwendige Technologien vorhanden – und im Gegensatz zur Formel 1 gibt es im Serien-Automobilbau kein FIA-Regelwerk, das den Technikern die Umsetzung von so mancher Idee verbietet.
Benny Hiltscher

AUTO ZEITUNG

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