McLaren 570S (2015): Fahrbericht Was kann der Einstiegs-Mclaren?

16.12.2015

Wenn schon das Einstiegsmodell einer Marke 570 PS stark ist, ist Fahrspaß garantiert. Wir haben das neue McLaren 570S Coupé für unseren Fahrbericht auf Rennstrecke und Landstraße getestet.

Mit dem neuen McLaren 570S wollen die Engländer einen Sportwagen für den Alltag gebaut haben. "Usability" heißt das Zauberwort, dass die Briten bei der Präsentation des 570S Coupé geradezu inflationär verwenden – die "Nutzbarkeit" also stand bei der Entwicklung im Fokus. Den Aufbau kennen wir bereits aus den mehr auf Rennsrecke getrimmten Modellen 12C, 650S und 675LT: Karbonzelle, zwei Sitze, Front- und Heckträger aus Alu, V8-Biturbo zwischen Fahrgastraum und Hinterachse und ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Allerdings wurde die Karosserie des 570S komplett neu gezeichnet, vor allem das rundere Heck fällt im Vergleich zu den noch sportlicheren Modellen auf, auch die aktive Aerodynamik mit ausfahrbarem Heckflügel fehlt. Stattdessen setzt der 570S auf kleine Abrisskanten, Diffusor, Frontsplitter und verkleideten Unterboden.

Fahrbericht: Wie überzeugend ist der neue McLaren 570S?

Die Schmetterlinsgtüren öffnen nun weiter nach vorne und oben und die breiten Schweller links und rechts sind nach vorne hin abgeflacht, sodass der Einstieg nun nicht mehr zur Turnübung ausartet. Das Cockpit ist stark reduziert, kaum Knöpfe und Schalter – die Klimaanlage wird ab sofort über das besser als in den Schwester-Modellen erreichbare Touchscreen-Display bedient. Schminkspiegel, Handschuhfach und kleine Fächer in den Türen runden den erhöhten Alltagsnutzen ab. Neu ist auch das Voll-Digital-Display hinterm Lenkrad, die im Stand zuckende, analoge Drehzahlnadel ist passé. Ähnlich wie bei Audi kann man das Displaylayout verändern – allerdings nur, wenn man via Drehregler den Fahrmodus ändert ("Normal", "Sport", "Track"). Neu ist auch, dass man sich nicht auf 150 Liter Gepäckvolumen unter der Fronthaube beschränken muss, sondern die breite Ablage hinter den Sitzen für Jacken oder ein Maßgepäck-Set nutzen kann. Erstmals setzt McLaren ein Start-Stopp-System ein, dass auf unserer ersten Kennenlernen-Fahrt jedoch nicht eingriff. 10,7 Liter Super Plus schluckt der Brite auf dem Prüfstand, im Alltag können Sie aber nochmal locker drei bis vier Liter draufschlagen – selbst, wenn man immer StVO-konform fährt. Mit all diesen Wohlfühl-Features und dem nach wie vor für einen Sportwagen der ersten Liga sehr komfortabel abgestimmten Fahrwerk zielt der 570S ganz klar auf Personen, denen der Alltagsnutzen der anderen Modelle fehlte.

Mehr zum Thema: McLaren 570S im Härtetest

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