Mazda3: Tokyo Motor Show 2017 Mazda3-Studie für Tokyo angeteasert

von Lena Reuß 10.10.2017

Der nächste Mazda3 kündigt sich an – und zwar in Form einer Konzeptstudie auf der Tokyo Motor Show 2017. Neben dem Ausblick auf das künftige Design dürfte aber vor allem der neue Motor Aufsehen erregen: Als erster bekommt der Mazdas Kompakter den neuen Skyactiv-X-Motor mit Kompressionszündung.

Über ein Jahr vor seinem voraussichtlichen Marktstart rollt der Mazda3 als Studie auf die Tokyo Motor Show 2017 (28. Oktober bis 5. November). Erste Teaser-Fotos zeigen eine gestreckte Silhouette mit einem früh abfallenden Dach. Der Abschluss erinnert da sicher nicht von ungefähr an den noch so jungen CX-3. Während das Design also noch eine kleine Überraschung ist, dreht die Technik des Golf-Konkurrenten schon erste Testrunden. Rein äußerlich ist das dem Prototypen unter der Karosserie des Vorgängers kaum anzusehen: Die hinteren Kotflügel stehen ein wenig weiter nach Außen und die Tanköffnung hat eine neue Form. Neben ein paar abgeklebten Stellen und Nieten an den Radhäusern war es das dann auch schon, was den Mazda3 hier offenkundig als Erlkönig enttarnt. Dabei ist das was die Mazda3-Mule hier unter dem Blech des aktuellen Modells verbirgt das eigentlich spektakuläre: Die Japaner testen hier die neue Plattform samt geänderter Lenkung und besserer Sitze. Außerdem kommt eine neue Generation von Motoren zum Einsatz, die Skyactiv-X-Motoren.

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Mazda3 als Studie auf der Tokyo Motor Show 2017

Das Ziel ist ehrgeizig: Die neuen Triebwerke wollen mit der Kompressionszündung die Vorteile von Benzinern und Dieseln in nur einem Motor zusammenführen. Die Entwickler versprechen große Vorteile: Das Drehmoment sei immerhin 30 Prozent höher als bei den aktuellen Benzin-Motoren in der Mazda-Palette und der Verbrauch gehe um etwa ein Viertel zurück. Mit dem neuen Mazda3 soll der erste der liebevoll "Biesel" oder "Diesotto" genannten Motoren in Serie gehen. Zunächst wird der Zweiliter-Benziner 190 PS leisten und 230 Newtonmeter Drehmoment entwickeln. Doch neben dem Highend-Triebwerk als Spitzenmodell bekommt der Kompakte vermutlich weitere Benzinmotoren ab 100 PS aufwärts. Auch dem Diesel halten die Japaner weiterhin die Treue, das haben sie im Rahmen der Vorstellung des neuen Motors bereits verraten. Natürlich wird der Japaner zur nächsten Generation ein aufgefruschtes Design des Innenraums und ein Update des Infotainments erhalten sowie zahlreiche Assistenzsysteme, die den Fahrer des nächsten Mazda3 unterstützen.

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