Maxximus G-Force Null auf 100 in 2,1 Sekunden

20.02.2009


Über 1600 PS mobilisiert der Maxximus G-Force - das sollte reichen um ihn auf einen Schlag an die Weltspitze der Supersportwagen zu katapultieren


Es war einmal ein Chauffeur, der eines Tages mit einen steinreichen Unternehmensberater unterwegs war. Beide kamen ins Gespräch und der Fahrer erzählte von seinem Traum, eines Tages ein Rekordauto zu bauen. „Yes, we can“, sagte der Multi-Milliardär auf dem Rücksitz und bot an, den Traum zu finanzieren.
Das klingt wie ein Märchen – ist es aber nicht. Denn genau so hat es sich im Frühjahr 2005 irgendwo in der Nähe von Indianapolis in den USA zugetragen.

Die Hauptakteure, der Geschäftsmann David Bruce McMahan und Entwickler Marlon Kirby erkannten schnell, dass als Ausgangsbasis nur ein bereits existierender Rekordwagen in Frage kam. Kirby begann seine Arbeit an einem Ultima GTR 720, einem britischen Supersportwagen, der den Sprint von Null auf 96 km/h in 2,6 Sekunden erledigt. Für deutlich mehr Leistung sollte ein neuer Siebenliter-Chevy-Biturbo-V8 sorgen.

Um die Kraft von über 1600 Pferdestärken bändigen zu können, ließ Kirby ein massives Dreigang-Getriebe entwickeln, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Ohne Antrieb-Schlupfregelung und ABS sollte es schwierig werden, den heckgetriebenen Renner in Rekordzeit zu beschleunigen und wieder zum Stehen zu bringen.

Doch das Unmögliche gelang: Unter der Aufsicht der World Record Academy stellte Kirby gleich drei neue Rekorde auf:

Beschleunigungsrekorde im Vergleich

Modell0 - 96 km/h0 - 160 km/h0 - 160 - 0 km/h
Maximus G-Force2,134 s4,541 s8,861 s
    
Ultima GTR 7202,6 s5,3 s 9,4 s
 Bugatti Veyron2,8 s5,5 s9,9 s
 Ferrari Enzo3,4 s6,7 s 10,9 s
 McLaren F13,2 s6,3 s11,5 s
 Porsche Carrera GT3,7 s7,4 s11,6 s

Übrigens: Bei solchen Beschleunigungsorgien reicht der 70 Liter-Tank des Maxximus nur für neun Minuten Fahrspaß.


AUTO ZEITUNG

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