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Land Rover Freelander gegen Peugeot 4007

Allround-Burschen

Fahrkomfort

Zwar offerieren die Peugeot-Sitze vorn die bessere Seitenführung als die Fauteuils im Land Rover, die fehlende Längseinstellung des Lenkrads zwingt aber vor allem großgewachsene Fahrer in eine verkrampfte Sitzposition. Im Fond ist die Sitzbank längs verschiebbar, und auch die Lehne lässt sich in der Neigung einstellen. Allerdings sind die Freelander-Sitze besser konturiert, und auch die Kopfstützen sind nicht so kurz wie die des Franzosen. Positiv im Peugeot: Durch Tastendruck rechts oder links in der Seitenwand des Kofferraums klappen Sitzbank- und -lehne automatisch nach vorn.
Auf schlechten Straßenbelägen ist besonders der Land Rover in seinem Element. Hier bügelt er Fahrbahnschäden deutlich souveräner weg als der Peugeot, der wegen seiner betont straffen Abstimmung Schlaglöcher trockener durchreicht und Flickenteppiche mit leicht zittriger Karosserie beantwortet.

Mit voller Beladung hält der Brite straßenbauliche Nachlässigkeiten noch besser von seinen Insassen fern. Auch hier schwächelt der 4007. Zwar federt er zum Beispiel vorstehende Kanaldeckel besser ab als in leerem Zustand, auf Fahrbahnkanten teilt er aber zum Teil recht kräftige Stöße aus, und auf Bodenwellen wirkt er poltrig. Hier ist auch der Federweg rasch aufgebraucht, der 4007 schlägt zum Teil bis auf die Anschläge durch.

FahrkomfortMax. PunkteLand Rover Freelander TD4Peugeot 4007 HDi 155 FAP
Sitzkomfort vorn150115105
Sitzkomfort hinten1007970
Ergonomie150138133
Innengeräusche502720
Geräuscheindruck1007375
Klimatisierung503231
Federung leer200153126
Federung beladen200160126
Kapitelbewertung1000777686
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Motor & Getriebe

Bei der Konstruktion von Dieselmotoren macht den Franzosen keiner etwas vor. Das zeigt der 156 PS starke 2,2-Liter-HDi mit Rußpartikelfilter eindrucksvoll. Im oberen Drehzahlbereich entfaltet er seine Kraft deutlich lebhafter und auch noch eine Spur laufruhiger als das vier PS schwächere, ebenfalls mit Rußpartikelfilter bestückte 2,2-Liter-Triebwerk im Land Rover. Beim Ausdrehen der Gänge fällt dieses durch einen leicht brummigen Ton auf.

Zwar bietet der Brite mit 400 Newtonmetern 20 Newtonmeter mehr Drehmoment, doch sorgt in erster Linie sein hohes Leergewicht von 1986 Kilogramm dafür, dass er bei den Fahrleistungen hinter seinen Konkurrenten zurückfällt. Beim Testverbrauch steht er mit neun Liter Diesel pro 100 Kilometer ebenfalls etwas schlechter da (Peugeot: 8,6 Liter).

Die Sechsganggetriebe beider Kandidaten sind praxisgerecht gestuft, das Peugeot-Getriebe verlangt aber beim Schalten nach spürbar höherem Kraftaufwand.

Motor und getriebeMax. PunkteLand Rover Freelander TD4Peugeot 4007 HDi 155 FAP
Beschleunigung200121130
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit2005170
Getriebeabstufung1008378
Kraftentfaltung503235
Laufkultur1007075
Verbrauch250175180
Reichweite251212
Kapitelbewertung925544580
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Land Rover Freelander TD4

PS/KW 152/112

0-100 km/h in 11.40s

Allradantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 181 km/h

Preis 30.900,00 €

Peugeot 4007 HDi 155 FAP

PS/KW 156/115

0-100 km/h in 10.50s

Allrad, zuschaltbar, 6 Gang manuell

Spitze 200 km/h

Preis 33.590,00 €