Lamborghini Urus (2018): Preis und Motoren Lamborghini Urus auch als Hybrid

Der mehr als 200.000 Euro teure (Preis) und über 600 PS starke Lamborghini Urus soll gleich mehrere Rekorde aufstellen! Zum Marktstart 2018 kommt das imposante Lambo-SUV mit Turbo-Motoren und auch als Plug-in-Hybrid!

Der Marktstart des Lamborghini Urus (2018) rückt langsam aber sicher näher und auch die Informationen zum ersten Power-SUV aus Sant'Agata Bolognese werden immer konkreter. Gegenüber britischen Medien haben die Italiener nun offiziell bestätigt, dass der Urus auch der erste Plug-in-Hybrid von Lamborghini werden soll – und sich damit auch den Titel des bisher sparsamsten Kampfstiers aller Zeiten holen wird. Zwar sind noch längst nicht alle Details zum Antriebsstrang des Lamborghini Urus Hybrid bekannt, aber das rasante SUV bietet mit Sicherheit genügend Platz für einen großen Lithium-Ionen-Akku. Wir dürfen daher von einer theoretischen Elektro-Reichweite im Bereich von 50 Kilometern ausgehen, der EU-Normverbrauch könnte bei weniger als drei Liter auf 100 Kilometer liegen. Auch wenn sich der Lamborghini Urus (2018) in der Praxis deutlich mehr Kraftstoff genehmigen wird, zeigt der Plug-in-Hybrid die sparsame Seite des Power-SUV – und erlaubt außerdem die Einfahrt in urbane Ballungszentren, die in Zukunft möglicherweise nicht mehr mit Verbrennungsmotor befahren werden dürfen. Mehr zum Thema: Neuer Huracán Superleggera (2016)

 

Lamborghini Urus (2018) im Video:

 

 

 

Preis: Lamborghini Urus (2018) kommt ab 200.000 Euro

Bei seinem Marktstart 2018 soll der Lamborghini Urus außerdem mit einem vier Liter großen V8-Biturbo erhältlich sein. Auch dieser Motor stellt dann eine Premiere dar, denn wird sich um den ersten Turbo-geladenen V8 der Marke handeln. Mit diesem Kraftpaket soll der Lamborghini Urus (2018) nicht weniger als das stärkste und schnellste Serien-SUV der Welt sein. Zwei Titel, die bisher die Konkurrenz für sich beansprucht. Gegenüber autozeitung.de kündigte der frühere Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann zudem an, dass der Motor für den Einsatz im Lamborghini Urus (2018) massiv überarbeitet wird und kaum noch etwas mit den V8-Triebwerken aus dem Konzernregal gemeinsam haben wird: "Wir dürfen die CO2-Gesetzgebung nicht außer Acht lassen". Außerdem verriert der ehemalige Lambo-CEO, dass der ursprünglich angedachte 4.0 TFSI aus dem Audi-Fundus "nicht mehr der Zukunftsmotor" ist und dass "das Aggregat eine Lamborghini-DNA haben" muss. Dafür aber kommt die Achtgang-Automatik von Bentayga und Q7 zum Einsatz. Ebenso wenig wie der 4.0 TFSI, kamen die V10- und V12-Triebwerke der hauseigenen Supersportler Huracán und Aventador in Frage. Allesamt zu schwer. Mehr zum Thema: Miura-Hommage auf Aventador-Basis

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Motoren: Urus (2018) als Plug-in-Hybrid

Auch unabhängig von der Motorenentwicklung sorgt der Lamborghini Urus (2018) für gewaltige Kosten. Allein in den Ausbau des Werks in Sant'Agata Bolognese investiert Lamborghini einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe, die Arbeitsfläche soll von 80.000 auf 150.000 Quadratmeter ausgebaut werden. Alle Bereiche von der Entwicklung über die Forschung bis hin zur Produktion inklusive einer neuen Montagelinie und natürlich den damit einhergehenden logistischen Kapazitäten werden dazu ausgebaut. Schließlich verspricht sich Lamborghini mit dem neuen Urus (2018) eine Jahreskapazität von rund 3000 Stück! Sportliche Offroader gehören bei immer mehr Marken zum festen Programm und haben dabei in den letzten Jahren ihre Beliebtheit bei zahlungskräftigen Kunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So presst Bentley einen 608 PS starken Sechsliter-W12-Twinturbo in den Bentayga und holt mit dem Erstlingswerk gleich den Titel "Stärkstes Serien-SUV der Welt" nach Crewe. Doch im Gegensatz zum edlen Briten wird der deutlich sportlicher aufgestellte Lamborghini Urus (2018) die Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h knacken! Mehr zum Thema: Huracán mit Werkstuning

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Lamborghini Urus (2018) ein echter Dynamiker

Noch mehr als der Top-Speed zählt bei einem Lamborghini die Fahrdynamik, was natürlich auch für den Urus (2018) gilt: Die Karosserie besteht zu einem Großteil aus einem Mix von Leichtbaumaterialien (Aluminium/Carbon) und selbst der Innenraum soll durch zahlreiche Carbonteile Gewicht einsparen. Dadurch sollen die typischen Lambo-Gene auf das SUV Urus (2018) übertragen werden – sie standen beim Lambo-SUV schließlich nie zur Diskussion! Gleichzeitig aber sehen sich die Lamborghini-Ingenieure der erstmaligen Herausforderung ausgesetzt, ein Auto gleichermaßen für die Rennstrecke als auch für das Gelände zu schaffen. Zumal der Lamborghini Urus (2018) auch komfortabel und alltagstauglich sein soll. Schafft der Urus (2018) diesen Spagat, scheint auch der Preis von voraussichtlich mindestens 200.000 Euro gerechtfertigt. Auf der IAA Frankfurt 2017 oder auf dem Autosalon Genf 2018 feiert der Urus seine Premiere, ehe er noch 2018 seinen Marktstart feiert.

 

 

 

 

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