Lamborghini Huracán: Gallardo-Nachfolger in Genf 2014 Windstärke 10

20.12.2013

Scharfkantiges Design und V10-Power: Der Lamborghini Huracán will ab Anfang 2014 den Gallardo vergessen machen. Die bewährte Lamborghini-Rezeptur wurde zu diesem Zweck weiter verfeinert

Wenn bei gewöhnlichen Automarken von einer Einstiegsbaureihe die Rede ist, geht es meist um weniger spektakuläre Autos für eine relativ breite Zielgruppe. Ein klein wenig anders sieht die Sache bei Lamborghini aus, denn die Italiener haben derzeit lediglich zwei Baureihen im Programm - das SUV-Modell Urus lässt noch ein wenig auf sich warten - und bauen ausnahmslose Fahrzeuge, die vielen Marken sehr gut als Topmodell zu Gesicht stünden.

 

Lamborghini Huracan: Gallardo-Nachfolger in Genf 2014

Im speziellen Fall von Lamborghini sind auch die Verkaufszahlen von etwas mehr als 14.000 Einheiten für das Basis-Modell mehr als respektabel - schließlich sprechen wir vom zuletzt rund 180.000 Euro teuren Lamborghini Gallardo. Der Kampfstier hat dementsprechend große Fußstapfen hinterlassen und ist somit nicht nur der Vorfahre, sondern auch gleich eine der größten Herausforderungen für das neueste Geschoss aus Sant'Agatha Bolognese: Der neue Lamborghini Huracán muss sich am Gallardo messen lassen.

Damit dieser Vergleich nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch bei der letztlich wichtigeren Performance in den Verkaufsräumen zu Gunsten des Huracan ausgehen kann, haben die Italiener ihre bewährte Rezeptur an allen entscheidenden Stellen weiter verfeinert. Grundlage ist eine völlig neu entwickelte Plattform, die eines Tages auch unter der zweiten Audi R8-Generation stecken wird.

Seinen Namen erbt der Huracán traditionell von einem erfolgreichen Kampfstier: Im August 1879 kämpfte das Tier in Alicante und bestach mit außergewöhnlichem Mut, 2014 soll der Name erneut mit Angriffslust und Unbesiegbarkeit in Verbindung gebracht werden. Und die Zutaten dafür klingen äußerst vielversprechend: Nur 1.422 Kilogramm Trockengewicht bringt der Huracán auf die Waage, glänzt aber dennoch mit Allradantrieb und 610 PS.

Hinter den beiden Insassen arbeitet ein neues V10-Triebwerk mit 5,2 Liter Hubraum und Direkteinspritzung. Der Hochdrehzahl-Saugmotor stellt seine Höchstleistung von 610 PS erst jenseits der 8.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung, punktet aber auch bei niedrigen Drehzahlen mit gewaltigem Drehmoment. Da pro Pferdestärke nur 2,33 Kilogramm bewegt werden müssen, geht es auf Wunsch des Fahrers extrem rasant zur Sache: 3,2 Sekunden verspricht Lamborghini für den Sprint auf 100 km/h, die 200er-Marke fällt im Idealfall nach 9,9 Sekunden.  Als Höchstgeschwindigkeit spricht Lamborghini nur auf den ersten Blick zurückhaltend von "mehr als 325 km/h".

Dass beim neuen Basis-Lamborghini nur feinste Technik Verwendung findet, bedarf eigentlich keiner gesonderten Erwähnung. Dass die Gänge serienmäßig von einem 7-Gang-DKG mit Launch Control sortiert werden, die Kraft von einem elektronisch gesteuerten Allradantrieb zwischen allen vier Rädern verteilt und serienmäßig eine Carbon-Bremsanlage verbaut wird, im Innenraum ein 12,3 Zoll großes Infotainment-Display arbeitet und sämtliche Lichtfunktionen von LEDs erledigt werden, soll an dieser Stelle dennoch nicht fehlen.

Seine Weltpremiere feiert der Gallardo-Nachfolger Anfang 2014 vor ausgewählten Kunden bei 130 Events in über 60 Städten weltweit, eine breitere Öffentlichkeit darf den kleinen Bruder des Aventador auf dem Genfer Autosalon 2014 erstmals bestaunen. Schon im Frühjahr sollen auch die ersten Kunden ihren Huracan erhalten - wer dazugehören will, sollte mit seiner Bestellung allerdings nicht zu lange warten!

Benny Hiltscher

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