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Lamborghini Estoque: Neue Infos

Letze Chance für den Estoque?

Kommt sie oder kommt sie nicht, die Lambo-Limousine? Der Lamborghini Estoque existiert bereits seit 2008 als Concept Car, ging aber nie in Serie. Laut CEO Stefano Domenicalli könnte der Viertürer aber unter Umständen eine Zukunft haben. Noch ist alles möglich!

Viele wünschen sich ihn, doch ob der Viertürer Lamborghini Estoque je die Serien-Produktion sieht, steht immer noch in den Sternen. Die Chancen dafür sind derzeit eher suboptimal, immerhin existiert das schnittige Concept Car bereits seit 2008 und seitdem hat sich kaum etwas getan. Laut einem aktuellen Interview mit Lamborghini-CEO Stefano Domenicalli liegt das Konzept des Estoques zwar zu Gunsten des geplanten Lamborghini-SUV Urus in der Schublade, ist damit aber für den Hersteller noch nicht gänzlich gestorben. Allerdings ist eine Rennaissance der Lambo-Limo an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Sollte es etwa eine deutlich messbare Nachfrage nach einem Viertürer von Lamborghini geben, wäre man bereit, das Konzept Estoque wiederzubeleben. Derzeit sei es für die Sportwagenmanufaktur aus Sant’Agata Bolognese aber von Vorrang, den Urus sicher auf den Weg zu bringen. Immerhin kann sich auch Lamborghini dem SUV-Trend nicht entziehen, nachdem Bentley seinen Bentayga auf den Weg gebracht und sogar Rolls-Royce für 2018 den Cullinan angekündigt hat. Jetzt muss jeder mitziehen, der noch ein Stück vom Kuchen haben will. Selbst der ambitionierte Plug-in-Hybrid Lamborghini Asterion liegt derzeit auf Eis, alle Weichen sind auf SUV gestellt. Ausgeschlossen ist die Lambo-Limo damit allerdings nicht und aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie Domenicalli zwischen den Zeilen andeutet.

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Die brutalsten Lamborghini (Video):

 

Weiter warten auf den Lamborghini Estoque

Freuen würde es nicht nur uns, sähe der Lamborghini Estoque (benannt nach einem spanischen Stoßdegen aus dem Stierkampf) irgendwann noch mal das Licht der Welt. Schon das Concept Car für den Autosalon Paris 2008 stahl allen anderen Autos die Show und bewies, dass Lamborghini durchaus dazu im Stande wäre, extreme, sowie schnelle Limousinen zu bauen. 5,15 Meter lang, 1,99 Meter breit, aber lediglich 1,35 Meter hoch präsentierte sich der Estoque damals in Paris und konnte trotz seiner flache Optik Personen bis 1,90 Meter Länge entspannt aufnehmen. Schon 2008 auffällig: Die scharfe Front mit V-förmiger Schnauze und riesigen Lufteinlässen zu beiden Seiten. Die extreme Sportwagen-Architektur wurde durch den weit nach hinten versetzten Frontmittelmotor ermöglicht, der durch diese Einbaulage außerdem für eine optimale Gewichtsbalance sorgt. Apropos Motor: Unter der flachen Haube des Concept Cars steckte der aus dem Gallardo bekannte 5,2 Liter große V10-Zylinder. Aber auch ein vom V10 abgeleiteter Turbo-V8 oder einen modernen V8-Common-Rail-Diesel hätten den Familiensportwagen anfeuern können. Mit diesen Genen wäre der Lamborghini Estoque vermutlich in rund vier Sekunden auf Tempo 100 gesprintet und auch Höchstgeschwindigkeiten zwischen 270 und 300 km/h wären damit kein Ding der Unmöglichkeit.

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Julian Islinger