Lada Vesta Sport (2016): Erste Fotos Erste Bilder vom neuen Sport-Lada

07.12.2016

Die ersten inoffiziellen Fotos zum neuen Lada Vesta Sport belegen: Die Zeit der fahrenden Pappschachteln ist endgültig vorbei. Vorgestellt wurde der Flitzer auf dem Moskauer Autosalon Ende August.

Mit dem Namen Lada verbindet der Mitteleuropäer zumeist einen kleinen ungemütlichen Kastenwagen, der sich mit völlig unzureichender Bereifung durch russische Schneewehen kämpft. Aber die Zeiten sind trotz EU-Embargo gegen Russland dann doch mittlerweile vorbei. Der Lada Vesta Sport ist im Moment zwar noch ein Prototyp und die aufgetauchten Bilder wohl eher nicht autorisiert, aber sie zeigen, dass die russische Autoindustrie mittlerweile nur noch Jahre und nicht mehr Jahrzehnte zurückliegt. Das Konzept des Lada Vesta Sport dürfte der russischen Jugend deutlich zusagen, denn wer sich so lange in Verzicht geübt hat, der hat großen Nachholbedarf, wenn es darum geht, eine zumindest optisch vorzeigbare heimische Marke über die Straßen zu jagen. Ob das beim geneigten mitteleuropäischen Auto-Enthusiasten ähnliche Euphorie auslösen würde, kann natürlich noch nicht prognostiziert werden. Vesta ist in der römischen Mythologie übrigens die keusche Hüterin des heiligen Feuers. Lada hingegen ist eine slawische Liebesgöttin. Das Ganze noch mit Sport verbunden und der Name des Autos erhält tatsächlich ein prickelndes Etwas.

 

Erste Bilder vom Lada Vesta Sport (2016) aufgetaucht

Ein Wort zur Fahr-Sicherheit: Wenn dieses Konzept tatsächlich zur Marktreife gelangt, wird es natürlich größere Motoren als der Standard-Lada haben und dementsprechend auch leistungsfähigere Bremsen. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung, wenn man sich einmal die aberhunderten Dashcam-Videos von Russlands Straßen anschaut. In Sachen Verkehrssicherheit und Fahrerschutz dürfte der Lada Vesta Sport also durchaus auch als lebensverlängernde Maßnahme gelten. Die Entwicklung dieser Perfomance-Limousine kommt nicht von ungefähr. Lada hat sich in der Vergangenheit sehr im Rennsport engagiert, sodass dieses zukünftige Modell nur eine logische Entwicklung fortsetzt. Gerüchte besagen, dass ein auf 150 PS getunter Motor verbaut wird, der um die 220 Newtonmeter maximales Drehmoment liefern könnte. Insgesamt herausgekommen ist ein Auto, dass es höchstwahrscheinlich nur in Russland zu kaufen geben wird.

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