Fahrbericht: Seat Ibiza 1.0 EcoTSI Facelift Gute Verbindung

11.09.2017

Mit einem umfangreichen Facelift fährt der Seat Ibiza 2015 wieder auf Höhe der Zeit. Das moderne Infotainment-System überzeugt mit umfangreicher Konnektivität, der 110 PS starke Dreizylinder durch sein Temperament. Erster Fahrbericht


Was will der Seat Ibiza Facelift sein?

Seit jeher gefällt sich der Seat Ibiza in seiner Rolle als spanischer Charmeur, der mit schickem Design und einem sportlichen Auftritt überdurchschnittlich viele junge Käufer anspricht. Klar, dass die Designer zum zweiten großen Facelift äußerlich kaum einen Strich verändern - warum auch? Die großen Änderungen finden dafür unterm Blech statt.

Besonders stolz ist man etwa auf das neue Armaturenbrett mit großem Touchscreen-Display und "Seat Full Link". So nennen die Spanier ihre Konnektivitäts-Schnittstelle, über die sich die Funktionen der Smartphone-Systeme Android Auto und Apple Car Play ins Auto übertragen und auf dem zentralen Bildschirm nutzen lassen.

Zur modernen Haustechnik gesellt sich außerdem ein Schwung neuer Drei- und Vierzylinder-Motoren - mit besten Grüßen vom VW Polo. Auf der exklusiven Vorabfahrt in der Nähe von Barcelona konnten wir den Seat Ibiza 1.0 EcoTSI ausprobieren, einen potenten Dreizylinder mit 110 PS und einem maximalen Drehmoment von 200 Nm.



Was ist der Seat Ibiza Facelift wirklich?

Seat hat den Ibiza an ein paar entscheidenden Stellen perfektioniert. Musste der Kunde bislang im Innenraum mit recht einfachem Plastik und ohne das moderne Infotainment der Konzern-Geschwister VW Polo und Skoda Fabia auskommen, präsentiert sich das Facelift nun mit aktuellster Connectivity und viel besseren Materialien.

"Seat Full Link" funktioniert intuitiv und durchdacht. Einmal das Smartphone per USB-Kabel mit dem Wagen verbinden, konfigurieren und sofort starten sich ganz automatisch die Auto-Programme von Android und iPhone. Die ausgewählten Apps, die dann auf dem 6,5-Zoll-Bildschirm erscheinen, sind speziell für den Gebrauch während der Fahrt optimiert. Der Musikdienst Spotify ist darunter, ebenso Facebook und (derzeit nur für Android) eine eigens entwickelte Seat-App.

Man kann mit dem neuen Ibiza allerdings auch Spaß haben, wenn man sein Telefon einfach in der Tasche lässt. In seiner stärksten Ausbaustufe geht der neue Dreizylinder äußerst nachdrücklich ans Werk, bleibt aber in Sachen Klang und Verbrauch (4,3 Liter nach EU-Norm) angenehm zurückhaltend. Derzeit ist die serienmäßige Sechsgang-Schaltung die einzige Getriebevariante, später im Jahr soll auch ein Siebengang-DSG bestellbar sein.


Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?

Der Kampf auf dem Kleinwagen-Markt ist hart, Seat will ihn mit solider Technik und emotionalem Design für sich entscheiden. Auf der Liste der nächsten Konkurrenten finden sich beispielsweise der neue Opel Corsa, der Renault Clio oder auch der Ford Fiesta. Alle sind ebenfalls auf Wunsch mit modernen Dreizylinder-Motoren erhältlich.


Wer soll den Seat Ibiza 1.0 EcoTSI kaufen und was kostet er?

Alle, die ihren Kleinwagen nicht nur auf Kurzstrecken und im Stadtverkehr nutzen wollen. Mit seinen 110 PS fühlt sich der Dreizylinder nämlich auch auf der Autobahn ziemlich wohl und erreicht stramme 197 km/h Höchstgeschwindigkeit. Preise für den getesteten 1.0 EcoTSI Fünftürer  beginnen bei 17.430 Euro. Übrigens: Zum Marktstart des Ibiza Facelift offeriert Seat das Sondermodell "Connect" - inklusive Gratis-Smartphone und "Seat Full Link" ab 16.000 Euro.

Weitere Eindrücke lesen Sie in der nächsten AUTO ZEITUNG

Unser Fazit

Das Facelift bringt den Seat Ibiza mit modernen Motroen und der innovativen Smartphone-Anbindung wieder voll auf die Höhe der Zeit. Die besseren Materialien runden den positiven Gesamteindruck zusätzlich ab.

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