Fahrbericht: Alfa Romeo 4C Spider Ein Fall für Puristen

20.05.2015

Im ersten Fahrbericht muss der Alfa Romeo 4C Spider zeigen, ob sein Fahrverhalten ähnlich betörend wie seine Optik ist

Was will der Alfa Romeo 4C Spider sein?
Nach dem Coupé präsentieren die Italiener nun die offene Variante des Alfa Romeo 4C – den Spider. Das aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigte Monocoque wiegt trotz der für den Roadster notwendigen Verstärkungen lediglich 42 kg mehr als beim Coupé, das Trockengewicht des italienischen Luftikus beträgt bemerkenswert niedrige 940 Kilogramm. In Verbindung mit dem 240 PS starken Turbobenziner verspricht der Mittelmotorsportler jede Menge Fahrspaß und rasante Fahrleistungen.

Was ist der Alfa Romeo 4C Spider wirklich?
Der 4C Spider macht bereits auf den ersten Metern klar, dass er ein waschechter Sportwagen ist. Man nimmt auf tief montierten, kräftig konturierten Sitzen Platz, blickt auf ein nur karg bestücktes Cockpit und beim Dreh am Zündschlüssel erwacht der direkt hinter dem Fahrer sitzende Turbobenziner mit einem lautstarken Bellen zum Leben. Statt eines Getriebewählhebels findet der Pilot vier Tasten vor, um die entsprechende Fahrstufe anzuwählen.

 

Fahrbericht Alfa Romeo 4C Spider: Ein Fall für Puristen

Dank des sehr guten Leistungsgewichts von nur vier kg/PS legt der Zweisitzer vehement los, untermalt von einer für einen Vierzylinder beinahe schon infernalischen Soundkulisse, die aus den beiden Abgasendrohren entweicht. Und wenn das sieben Kilogramm leichte Stoffverdeck nach kurzer Faltarbeit im nur 110 Liter großen Kofferraum verstaut ist, dringen die Gemütsäußerungen des 240 PS starken Vierzylinders vollkommen ungefiltert in den Innenraum – herrlich! Der Sprint auf Landstraßentempo soll in lediglich 4,5 Sekunden zu erledigen sein, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 257 km/h.
Der Gewöhnung bedarf die um die Mittellage sehr direkte Lenkung, die ohne Servounterstützung auskommt. Rangieren wird dadurch zur schweißtreibenden Arbeit, allerdings sorgt sie auch für ein sehr puristisches Fahrgefühl. Gleiches gilt für das straffe Fahrwerk, das einen nie über den Zustand der Straße im Unklaren lässt und dem Italiener zu einer beeindruckenden Leichtigkeit verhilft. Dass die Komforteigenschaften bei einem so kompromisslosen Sportler wie dem 4C Spider hintenanstehen, nimmt bei der enormen Fahrfreude wohlwollend in Kauf.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
Der Leichtbausportler ist die italienische Alternative zur Lotus Elise aus England, aber auch Cabrios wie der Porsche Boxstet oder der BMW Z4 gehören im weiteren Sinn zu den Konkurrenten.

Wer soll den Alfa Romeo 4C Spider kaufen und was kostet er?
Der Alfa Romeo 4C Spider ist ab 72.000 Euro zu haben und kostet damit und damit mehr als ein Porsche Boxster GTS (71.258 Euro). Das Coupé ist ebenfalls weiterhin zu haben, dafür verlangen die Italiener nach einer kräftigen Preisanhebung nun 62.200 Euro statt zuvor 50.500 Euro. Viel Geld, doch dafür bekommt man nicht nur ein technisch anspruchsvolles Auto mit Carbon-Karosserie, auch die Exklusivität und damit der Wow-Effekt sind beim Spider mit dem charakteristischen Scudetto (deutsch: Schildchen) besonders hoch.

Weitere Eindrücke lesen Sie in der nächsten AUTO ZEITUNG!

Alexander Lidl

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