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Volvo Concept Estate: Hinreißende Studie auf dem Genfer Autosalon 2014

Bitte, bitte bauen

Nach ersten Teaser-Bildern kommt hier die Gewissheit: Das Volvo Concept Estate ist der schönste Schwede seit dem Schneewittchensarg

Eigentlich betrachten wir ein neues Auto stets professionell und mit gebotener Distanz. Nettes Design ist gut und schön, doch wie steht's um die praktischen Werte? Was passiert unter der Motorhaube und wie darf man die Markt-Chancen einschätzen?

Volvo Concept Estate: Hinreißende Kombi-Studie

Ganz ehrlich: All das ist bei diesem Auto völlig egal. Denn was da als Volvo Concept Estate auf den Genfer Autosalon 2014 rollt, ist nicht nur hübsch, sondern hinreißend; keine nette Studie, sondern der schönste Volvo seit dem legendären Schneewittchensarg P1800 ES. Wirklich.

Genau wie der berühmte Verwandte ist das neue Concept Car als dreitüriger Shooting Brake ausgelegt, verzichtet aber auf dessen gläserne Heckklappe. Volvo will nicht auf die Retro-Welle aufspringen, sondern nur an gewissen Stellen -etwa dem Knick an der Seitenlinie- zitieren. Sonst entspricht der Estate der neuen Design-Sprache, die künftig Volvos Modellreihe auf Basis der skalierbaren SPA-Plattform prägen soll.

Während sich nun die hinreißenden Linien allerhöchstens einmal abgewandelt am V70-Nachfolger V90 wiederfinden lassen werden, zeigt der Innenraum das komplett neue, seriennahe Bediensystem mit einem gewaltigen Touch-Screen in der Mittelkonsole. Über den lassen sich wie bei Tesla fast alle Funktionen steuern, sodass nur ein paar vereinzelte Knöpfe für besonders wichtige Dinge wie den Warnblinker zurückbleiben. Dadurch eröffnen sich den Interieur-Designern komplett neue Gestaltungsmöglichkeiten für ein besonders klares und reduziertes Armaturenbrett.

Ganz professionell und distanziert lässt das Volvo Concept Estate mit herrlicher Hülle und inneren Werten so eigentlich nur ein einziges Fazit zu: Bitte baut ihn doch. Bitte!

Jonas Eling