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Opel Monza Concept: Flügeltürer-Studie zur IAA 2013

Beflügelt in die Zukunft

Flügeltüren, Elektro-Antrieb, innovative Vernetzung und viel Platz: So kommt das Opel Monza Concept zur IAA 2013

Opel will zurück ins Rampenlicht und die Freunde der Marke mit innovativer Technik und begeisterndem Design ansprechen. Um den neuen Schwung der Rüsselsheimer beim Heimspiel auf der Frankfurter IAA 2013 zu zeigen, hat der zuletzt nicht unbedingt auf der Erfolgswelle schwimmende Autobauer eine Studie auf die Räder gestellt, die sowohl in die Zukunft als auch in die erfolgreiche Vergangenheit blickt.

Opel Monza Concept: Flügeltürer-Studie zur IAA 2013

Mit dem Opel Monza Concept erinnert die Marke mit dem Blitz Kenner an das große Opel Monza Coupé, das von 1978 bis 1986 gebaut wurde und heute zum begehrten Sammlerstück geworden ist. Auch der neue Opel Monza kommt mit einer großen Heckklappe, weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Namensvettern sind allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Während einst vor allem Sechszylinder-Benziner für Vortrieb sorgten, setzt der Opel Monza 2013 auf alternative Antriebstechnik mit minimalem Verbrauch: Ein per Brennstoffzelle mit Energie versorgter Elektromotor treibt die Räder an, ein für den Betrieb mit Erdgas umgerüsteter SIDI-Dreizylinder mit 1,0 Liter Hubraum und Turbo-Aufladung dient als Range Extender.

Der Antrieb ist allerdings nur exemplarisch gewählt, laut Opel bietet der Monza auch Raum für diverse andere Lösungen. Raum ist ohnehin das Stichwort, denn neben dem Exterieur mit seiner weiterentwickelten Opel-Formensprache und auffälligen Elementen wie den langen Flügeltüren beeindruckt auch das Interieur des Monza: Obwohl der Shooting Brake nur 1,31 Meter hoch ist, soll er seinen vier Insassen Platz wie eine Mittelklasse-Limousine bieten.

Anders als bei vielen anderen Showcars ohne ernsthafte Serien-Ambitionen haben die Opel-Designer rund um Mark Adams auch die praktischen Aspekte nicht vernachlässigt. 500 Liter Kofferraum-Volumen und viel Kopffreiheit würden den Opel Monza auch im Alltag zu einem angenehmen Begleiter machen.

Diesem Zweck könnte auch die umfangreiche Vernetzung der Studie dienen – und zwar durchaus nicht nur in der Theorie. Zwar sind einige Lösungen wie die auf voller Breite als 3D-Projektionsfläche genutzte und komplett individualisierbare Instrumententafel noch Zukunftsmusik, andere Ideen sollen aber schon bald den Weg in die Serie finden.

In letztere Kategorie könnten die drei Erlebniswelten Me, Us und All fallen, die das Infotainment-System an die Kommunikationswünsche des Fahrers anpassen. Er kann so auf Knopfdruck entscheiden, ob er das Fahrerlebnis gerade ganz für sich allein genießen, mit seiner Familie oder gleich der ganzen Netz-Gemeinde teilen möchte. Die Kommunikationstechnik soll auch die Vorzüge künftiger Car-to-Car und Car-to-X-Systeme nutzen und den Opel perfekt mit seiner Umwelt vernetzen.

Welche Lösungen letztlich in einem Serien-Automobil anzutreffen sind, kann nur die Zukunft zeigen. Sicher ist hingegen schon jetzt, dass den Rüsselsheimern mit dem Opel Monza Concept ein echter Hingucker gelungen ist, der viele Besucher auf den Messestand in Halle 8 locken wird.

Benny Hiltscher