Skoda Rapid Spaceback vs. VW Golf, Ford Focus, Hyundai i30 & Kia ceed: Vergleich Eine neue Größenordnung

19.11.2013
Inhalt
  1. Karosserie
  2. Fahrkomfort
  3. Motor und Getriebe
  4. Fahrdynamik
  5. Umwelt und Kosten
  6. Fazit

Mit dem Rapid Spaceback steigt Skoda ins Segment der Schrägheck-Kompakten ein – und trifft dort auf arrivierte Konkurrenz. Vergleich

Skoda will es wissen und schickt mit dem Rapid Spaceback das erste Kompakt-Schrägheckmodell in die hart umkämpfte Golf-Klasse. Dort warten neben dem namensgebenden Klassenprimus eine Vielzahl weiterer interessanter Wettbewerber. Dazu zählt beispielsweise der Ford Focus mit preisgekrönter EcoBoost-Motorentechnologie. Oder die beiden technisch eng verwandten Hyundai i30 und Kia cee’d, die ähnlich wie der Skoda vor allem besonders preisbewusste Kunden ansprechen. Wir lassen die fünf Kandidaten mit Benzinmotoren in der 100-PS-Klasse gegeneinander antreten.

 

Karosserie

Wie von Skoda längst nicht mehr anders zu erwarten, glänzt auch der Rapid Spaceback mit großzügigen Platzverhältnissen. Trotz seiner nur durchschnittlichen Außenlänge und dem mit 2,60 Meter kürzesten Radstand in diesem Vergleich verwöhnt der Tscheche seine Fondpassagiere mit üppigem Raum für ihre Beine. In der Innenbreite hingegen muss er in beiden Sitzreihen seiner schmalen Karosserie Tribut zollen. Die Innenhöhe wird vom optionalen, ab November bestellbaren Glas-Panoramadach (Preis steht noch nicht fest) eingeschränkt. Dieses Problem teilt er sich mit dem Hyundai, der mit Glasdach (1200 Euro) die niedrigste Innenhöhe bietet. Beim Kofferraumvolumen wiederum setzt der Spaceback Maßstäbe. 415 bis maximal 1380 Liter stehen fürs Gepäck zur Verfügung. Am nächsten kommt da noch der Kia cee’d (380 bis 1318 Liter) heran, während der Ford Focus mit 363 bis 1262 Litern die größten Kompromisse beim Reisegepäck fordert. Kuriosität am Rande: Mit nur 449 Kilogramm bietet der mit viel Stauraum ausgestattete Skoda die geringste Zuladung. Der eng geschnittene Ford hingegen setzt mit 579 Kilogramm die Bestmarke.

Bei der Übersichtlichkeit genießen Skoda und VW dank ihrer großen Fensterflächen und der klaren Linien einen deutlichen Vorteil. Die beiden Koreaner und der Ford erschweren mit ihren höheren Gürtellinien und den breiten C-Säulen den Rundumblick. Die aufpreispflichtigen Rückfahrkameras sind bei diesem Trio daher dringend empfohlen.

Als einziger im Testfeld lässt sich der Skoda nicht mit einer rückwärts gerichteten Videoüberwachung ausstatten. Überhaupt fällt die Liste der verfügbaren Sicherheitsausstattung beim Rapid Spaceback sehr kurz aus. Technologien wie Spurwechsel- und Spurhalteassistent, Abstandswarner oder gar Abstandsregeltempomat sind weder für Geld noch gute Worte erhältlich. Der Hyundai und der Kia präsentieren sich in dieser Beziehung auf ähnlichem Niveau, lassen sich im Gegensatz zum Skoda aber unter anderem mit Licht- und Regensensoren ausstatten. Die Sicherheitsausstattung der beiden deutschen Vertreter fällt deutlich umfangreicher aus. Den Maßstab markiert dabei der Golf, für den Optionen wie Seitenairbags hinten (360 Euro) oder proaktiver Insassenschutz (150 Euro) angeboten werden.

Auch bei der Qualität und Verarbeitungsgüte spielt der Wolfsburger in seiner eigenen Liga. Die hochwertigen Materialien sind sauber verarbeitet, das gesamte Interieur hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck. Lediglich die hinteren Türverkleidungen aus Hartplastik fallen ein wenig aus dem Rahmen. In puncto Anmutung kommen die vier übrigen Kandidaten dennoch bei Weitem nicht an den Golf heran. Dies ist jedoch nicht als Vorwurf zu verstehen: Die Verarbeitung des Quartetts erfüllt absolut die klassenüblichen Standards. Beim Skoda stört allerdings der verstärkte Einsatz von harten, wenig griffsympathischen Kunststoffen. Gleiches gilt für den Ford, bei dem zudem Detailschwächen wie der nur lose befestigte Schaltknauf hinzukommen.

KarosserieMax. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Raumangebot vorn1007269706870
Raumangebot hinten1006063605559
Übersichtlichkeit704140383737
Bedienung/ Funktion1008887868286
Kofferraumvolumen1003339353134
Variabilität1003729322732
Zuladung/ Anhängelast803128373633
Sicherheit1508150557154
Qualität/ Verarbeitung200150145146144146
Kapitelbewertung1000593550559551551

 

Fahrkomfort

Während die Varianten mit 140 PS und mehr über die aufwendigere Mehrlenker-Hinterachse verfügen, muss der Golf 1.2 TSI mit der Verbundlenker-Variante auskommen. Doch auch mit diesem Fahrwerk bietet der VW einen hohen Federungskomfort. Weder zu straff noch zu weich ausgelegt, spricht es sensibel an und schluckt Fahrbahnunebenheiten souverän. Hinzu kommen die sehr guten ergoActive-Sitze vorn (635 Euro) sowie die bequeme Rückbank. Die perfekte Ergonomie und die niedrigen Geräuschpegel runden den souveränen Erfolg des Golf im Fahrkomfort-Kapitel ab.

Der Rapid Spaceback überzeugt mit einer Fahrwerksabstimmung, die gegenüber seiner Stufenheck-Basis spürbar harmonischer ausfällt. Zwar erreicht er nicht ganz das Niveau des Golf, doch hält auch er Stöße weitgehend von den Insassen fern. Seine Sportsitze (Dynamic Paket: 240 Euro) lassen im Schulterbereich etwas Seitenhalt vermissen, bieten ansonsten aber wie die Rückbank guten Sitzkomfort. Motor- und Abrollgeräusche sind stets leicht präsent, aber nicht aufdringlich. Der Ford Focus verliert wertvolle Punkte durch den höheren Innengeräuschpegel sowie den schlechten Sitzkomfort auf der zu weich gepolsterten und kaum konturierten Rückbank.

Der Federungskomfort des Kia cee’d gibt im unbeladenen Zustand keinen Grund zur Klage, lässt mit zunehmendem Fahrzeuggewicht aber merklich nach. Stöße dringend zum Teil sehr deutlich durch, die Karosserie neigt auf Bodenwellen zum Nachwippen.

Die Abstimmung des Hyundai i30 ist zu weich und mit zu wenig Dämpfung versehen. Bereits kleine Impulse reichen aus, um die Karosserie deutlich zittern und wippen zu lassen. Beiden Koreanern gemeinsam: die im Vergleich zur europäischen Konkurrenz kleiner ausfallenden Sitze, die zudem etwas Seitenhalt vermissen lassen.

FahrkomfortMax. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Sitzkomfort vorn150136132127132127
Sitzkomfort hinten1007271706669
Ergonomie150130129130125128
Innengeräusche503938373435
Geräuscheindruck1006866626563
Klimatisierung503522332533
Federung leer200143140139139133
Federung beladen200139138131137127
Kapitelbewertung1000762736729723715

 

Motor und Getriebe

Von ihrer nominellen Leistungsfähigkeit her liegen die fünf Wettbewerber annähernd auf einem Level. Den schwächsten Kandidaten (Hyundai: 99 PS) trennen gerade einmal sechs PS von den stärksten Widersachern (Skoda und VW: jeweils 105 PS). Gleichwohl haben wir es mit komplett unterschiedlichen Motorkonzepten zu tun. Der Turbo-Benziner des VW Golf schöpft seine 105 PS aus 1,2 Liter Hubraum und entwickelt ein maximales Drehmoment von 175 Newtonmetern. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe, das mit präzisen und angenehm kurzen Schaltwegen aufwartet. Derart gerüstet, ist der Wolfsburger alles andere als ein lahmes Auto. Der VW geht vom Start weg flott voran und beschleunigt in nur 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Auch über dieses Tempo hinaus fühlt sich das kleine, kultivierte Triebwerk durchaus wohl und vermittelt nur in Ausnahmen den Eindruck, es mangele an Leistungsreserven. Dazu ist der Golf das sparsamste Auto in diesem Testfeld. Durchschnittlich genügen ihm 5,6 Liter, um 100 Kilometer weit zu fahren.

Der Skoda Rapid muss mit der älteren Variante des 1,2-Liter-Turbos aus dem Konzernregal auskommen. Im Gegensatz zum Golf-Triebwerk verfügt es über Zwei- statt Vierventiltechnik und eine Steuerkette anstelle des Zahnriemens. In der Praxis sind die Unterschiede dennoch gering. Der ebenfalls mit einem gut schaltbaren Sechsgang-Getriebe ausgerüstete Tscheche beschleunigt sogar noch einen Tick besser als der VW. Der Skoda spurtet in nur 9,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und markiert mit 193 km/h die Topspeed-Spitze im Vergleich. Allerdings ist der Rapid Spaceback nicht ganz so sparsam wie der Golf und genehmigt sich im Testmittel 6,3 Liter auf Kilometern.

Dass die Binsenweisheit, nach der Hubraum durch nichts zu ersetzen sei außer durch noch mehr Hubraum, längst überholt ist, beweist auch der 100 PS starke Ford Focus 1.0 EcoBoost eindrucksvoll. Sein aufgeladenes, 998 Kubikzentimeter kleines Dreizylinder-Herz begeistert mit guten Manieren, sprich: ordentlich entwickelter Laufkultur und einem durchaus strammen Durchzug. Außerdem scheut das kleine Triebwerk keineswegs hohe Drehzahlen und ist auch oberhalb von 5000 Touren durchaus in der Lage, an Leistung zuzulegen. Weniger gut: Das Fünfgang-Getriebe will mit erhöhter Aufmerksamkeit geschaltet werden. Allzu schnelles Durchreißen der Gänge quittiert es mit unschönen Geräuschen. Was den Verbrauch angeht, kann der Ford mit dem Golf nicht ganz mithalten. Auf unserer Normrunde genehmigt sich der Dreizylinder 6,2 Liter.

Zumindest vom Spritkonsum her befinden sich der Hyundai i30 1.4 und der Kia cee’d 1.4 CVVT mit durchschnittlich 6,2 beziehungsweise 6,5 Litern je 100 Kilometer auf Augenhöhe mit dem Ford und dem Skoda. In puncto Fahrleistungen haben sie jedoch klar das Nachsehen. Die technisch eng miteinander verwandten Koreaner setzen auf den gleichen Vierzylinder-Sauger mit Multipoint-Einspritzung. Das Triebwerk ist mit einem Hubvolumen von 1396 Kubikzentimetern der „Hubraumriese“ im Vergleich. Daraus können indes weder der Hyundai noch der Kia einen Vorteil ziehen. Im Gegenteil: Der vor allem im Leerlauf kultivierte Kurzhuber geht eher gemächlich zur Sache. Nur unwillig erklimmt der Motor die Drehzahlleiter und wird in hohen Bereichen zunehmend brummig. Mit mageren 137 Newtonmetern Drehmoment reihen sich die asiatischen Wettbewerber, auch was die Elastizität angeht, eindeutig am Ende des Feldes ein – wobei dem cee’d das im Vergleich zum i30 kürzer übersetzte Sechsgang-Getriebe etwas in die Karten spielt. An der Schaltbarkeit gibt es kaum etwas auszusetzen. In diesem Punkt liegen sowohl der Hyundai als auch der Kia weitgehend auf dem Niveau der Konkurrenz.

Motor und GetriebeMax. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Beschleunigung1509699887983
Elastizität1006364586958
Höchstgeschwindigkeit1504748404340
Getriebeabstufung1008483808280
Kraftentfaltung502626212520
Laufkultur1006564636563
Verbrauch325275262258264264
Reichweite251717151716
Kapitelbewertung1000673663623644624

 

Fahrdynamik

Auf unserem Handlingkurs trennt sich fahrdynamisch die Spreu vom Weizen. Und auch in diesem Fall sind die Unterschiede unter den Testgegnern groß. Dabei ist es einmal mehr der VW Golf, der die Akzente setzt. Der Wolfsburger profitiert von seiner präzisen wie mitteilsamen Lenkung und dem ausgewogenen Fahrwerk, das im Vergleich die geringsten Karosseriebewegungen zulässt. Und er ist frei von Tücken, unangenehme Lastwechselreaktionen kennt der Bestseller allenfalls vom Hörensagen. Außerdem ist auf seine hervorragende Bremsanlage jederzeit Verlass. Mit Verzögerungswerten von unter 34 Metern von 100 auf null km/h im kalten und warmen Betriebszustand liefert sie eine Performance auf Spitzen-Niveau ab. Am dichtesten auf den Fersen ist dem Golf der neue Skoda Rapid Spaceback. Ihm kommt neben der gleichfalls präzisen Lenkung sein geringes Gewicht von knapp unter 1,2 Tonnen zugute. Damit ist er der Leichteste im Feld. Allerdings gesteht die Federungsabstimmung der Karosserie deutlich mehr Seitenneigung zu, und die Traktion beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven ist ebenfalls nicht die Beste. Die Bremsanlage liefert zwar grundsätzlich eine solide Vorstellung ab, allerdings ist der Pedalweg im Vergleich zum Golf spürbar länger und der Druckpunkt nicht ganz so klar definiert. In Summe verliert der Tscheche deshalb auf der Strecke 2,3 Sekunden und somit Punkte auf den VW.

Auf dem dritten Handling-Rang platziert sich der agile Ford. Seine Lenkung ist äußerst direkt und reagiert um die Mittellage fast schon etwas überspitzt. Dafür beschert sie dem Focus ein zackiges Einlenkverhalten. Dadurch dass sich das Heck beim Gaswegnehmen in Kurven stets leicht eindreht, wirkt der Kölner gerade in engeren Kehren leichtfüßig und fahraktiv – obwohl er mit einem Leergewicht von 1321 Kilogramm das schwerste Auto im Vergleich ist. Dass er sich trotzdem hinter dem Duo aus dem Volkswagen-Konzern einordnen muss, liegt an den stärkeren Karosseriebewegungen und dem etwas niedriger angesiedelten Grenzbereich. Keinen Grund zur Klage liefert die Bremsanlage des Focus. Sie vernichtet zuverlässig wie vehement Geschwindigkeit – auch nach mehreren schnell gefahrenen Runden.

Ebenfalls eine recht ordentliche Figur im Bereich der Fahrdynamik gibt der Kia cee’d 1.4 CVVT ab. Das liegt maßgeblich an seiner sehr guten Bremsanlage, die mit Verzögerungswerten von unter 34 Metern im kalten wie warmen Zustand auf dem Niveau des Golf rangiert. Ansonsten kann der Koreaner aber nicht mit dem Wolfsburger Musterschüler mithalten. Dafür fehlt es ihm schlicht an möglichen Kurvengeschwindigkeiten. Schade auch, dass die Lenkung des cee’d derart gefühllos agiert, denn Fahrfreude ist dem Kia dank des mitlenkenden Hecks nicht unbedingt frend. Ähnliches gilt für das fahrdynamische Schlusslicht dieses Vergleichstests, den Hyundai i30. Sein Steuerruder glänzt ebenfalls nicht gerade mit Gefühl oder sensibler Rückmeldung. Erschwerend hinzu kommen ein im Vergleich zum Kia trägeres Einlenkverhalten und eine weniger nachdrücklich verzögernde Bremsanlage. Somit bleibt ihm auf dem Handlingkurs und im gesamten Kapitel nur der letzte Platz. Beide Koreaner verfügen übrigens über eine Flex Steer genannte Lenkung, deren Servounterstützung sich per Knopfdruck in drei Modi (Normal, Sport, Comfort) einstellen lässt. Über den Nutzwert dieser Funktion, die beim Hyundai grundsätzlich und beim Kia ab der Ausstattung Vision (3400 Euro) Serie ist, lässt sich allerdings streiten. Die Unterschiede sind nur in langsameren Geschwindigkeitsregionen spürbar. Obendrein verschlechtert der Comfort-Modus den ohnehin gefühllosen Eindruck zusätzlich.

FahrdynamikMax. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Handling1506759535745
Slalom1007267606152
Lenkung1008685768576
Geradeauslauf504140403941
Bremsdosierung302219212220
Bremsweg kalt150111931149193
Bremsweg warm1501169911610599
Traktion1004843444744
Fahrsicherheit150135133128130129
Wendekreis201211131311
Kapitelbewertung1000710649665650610

 

Umwelt und Kosten

Der neue Skoda Rapid Spaceback 1.2 TSI ist mit einem Einstandspreis von 16.090 Euro noch ein echter Volks-Wagen, auch wenn der Kunde in der Basisausführung auf einige Annehmlichkeiten wie beispielsweise eine Klimaanlage verzichten muss. Erfreulich ist dafür die Aufpreisgestaltung. Optionen wie Xenon-Scheinwerfer (600 Euro, ab Ausstattung Ambition) oder Navigationssystem (990 Euro, ab Ausstattung Ambition) sind relativ preiswert kalkuliert.

Noch günstiger ist der Kia cee’d 1.4 CVVT, der in der Basis sogar nur 14.590 Euro kostet. Selbst in Vollausstattung inklusive 18-Zoll-Räder, Panoramadach oder Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion bleibt der Koreaner mit rund 24.000 Euro im Vergleich zu den anderen Wettbewerbern ein Sonderangebot.

Der Hyundai i30 1.4 ist mit einem Grundpreis von 16.100 Euro ähnlich verbraucherfreundlich positioniert und kostet mit allen erhältlichen Optionen knapp über 26.000 Euro. Etwas teurer ist der ab 17.550 Euro erhältliche Ford Focus 1.0 EcoBoost, der in der Topausstattung inklusive zahlreicher Assistenzsysteme an der 30.000-Euro-Grenze kratzt.

Am obersten Ende der Kostenskala findet sich der VW Golf ein, der mit 18.675 Euro schon im Grundpreis der Teuerste ist. Darüber hinaus stehen in der Preisliste viele anspruchsvolle Extras, die den kompakten Wolfsburger preislich in ungeahnte Sphären hieven können. So ist es möglich, für einen Golf 1.2 TSI über 40.000 Euro auszugeben. Allerdings erhält man dann auch ein Fahrzeug, das aufgrund seiner Funktionen und Sicherheitsreserven den Vergleich zur automobilen Oberklasse keineswegs scheuen muss.

Kosten/UmweltMax. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Bewerteter Preis675256308276267282
Wertverlust502830322830
Ausstattung251717151717
Multimedia501919201920
Garantie/Gewährleistung502828462740
Werkstattkosten201616151414
Steuer1010109109
Versicherung403737363737
Kraftstoff554442424343
Emissionswerte252221222222
Kapitelbewertung1000477528513484514

 

Fazit

Das Maß aller Dinge in der Kompaktklasse bleibt der VW Golf, der den Skoda Rapid Spaceback auf den zweiten Platz verweist und diesen Vergleichstest souverän gewinnt. Dank seiner ausgewogenen Qualitäten gehen vier von fünf Wertungskapitel an den VW-Bestseller.

Skoda gelingt mit seinem ersten Schrägheckmodell im Kompaktsegment ein sehr guter Einstand. Der Rapid bietet zu überschaubaren Kosten eine Menge Auto. Allerdings belasten fehlende Sicherheitsoptionen und Fahrassistenzsysteme das Punktekonto nachteilig.

Auf dem dritten Rang kann sich der Kia cee’d platzieren. Dank der deutlich kürzeren Bremswege und der günstigeren Preise bleibt er vor dem Ford Focus, der trotz seines spritzigen Motors nur als Vierter ins Ziel kommt.

Die rote Laterne geht an den Hyundai i30, der vor allem wegen seiner dürftigen Vorstellung in den fahrdynamischen Bereichen deutlich Punkte einbüßt. Da helfen auch die vielen gesammelten Zähler im Kostenkapitel nicht mehr weiter.

Gesamtbewertung

Max. PunkteVW Golf 1.2 TSI Blue Motion TechnologySkoda Rapid Spaceback 1.2 TSIKia ceed 1.4 CVVTFord Focus 1.0 EcoBoostHyundai i30 1.4
Summe500032153126308930523014
Platzierung12345

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