Koenigsegg Regera (2017): Erste Informationen (Update) Koenigsegg Regera jetzt serienreif

von Julian Islinger 12.07.2017

Der Koenigsegg Regera (2017) macht seinem Namen alle Ehre: Er regiert die Szene. Eingehüllt in ein jadegrünes Karbonkleid zog er bei seiner Premiere die Blicke eines jeden Messebesuchers auf sich.

Die Welt der Hypercars hat einen neuen Regenten. Ein jadegrüner Koenigsegg Regera zeigte sich Anfang 2017 in Genf und beherrscht die Szenerie. Er ist eins von drei für Einzelkunden handgefertigten Modellen der auf 80 Autos limitierten Supersportwagen. Natürlich soll er weiteren zahlungskräftigen Kunden den Mund wässrig machen. Schaut man sich die Spezifikationen des Koenigsegg Regera an, klappen einem auch ohne Frage schon mal die Mundwinkel runter und man ist gewillt das Motto des Supersportlers ("The Regera – a new Era") als sein neues Mantra anzunehmen. Über 1500 PS, kombiniert aus Elektro- und Benzinmotor (ein Fünfliter-V8-Biturbo) und über 2000 Newtonmeter Drehmoment befördern den Koenigsegg Regera in unter 20 Sekunden auf 400 km/h, machen aus diesem Auto also eine Rakete. Allerdings eine luxuriöse. Denn im Gegensatz zu seinen Brüdern wie zum Beispiel dem Agera ist der Koenigsegg Regera tatsächlich ein Regent: nicht superleicht, aber mit 1420 Kilogramm immer noch leicht genug, nicht puristisch-spartanisch, sondern durchaus mit royalen Annehmlichkeiten wie den elektrisch einstellbaren Sitzen aus Memoryschaum, einem Neun-Zoll-Infotainmentsystem, Mobilfunk, WLAN, Front-, Innen- und Heckkamerasystem mit Aufnahmefunktion und Apple-CarPlay. Der Koenigsegg Regera soll offensichtlich nicht nur auf den Rennstrecken dieser Welt eingesetzt werden, sondern auch im normalen Stadtverkehr. Zumindest hat Koenigsegg seinem Hypercar auch Einparkhilfen in Form von Sensoren vorne und hinten mitgegeben.

Koenigsegg Regera im Video:

 
 

Koenigsegg Regera (2017) hat Serienreife erreicht

Auch Hypercars erlauben das Fahren nur mit Elektromotor. Das geht zwar nicht allzu lange, macht aus dem Koenigsegg Regera (2017) aber ein flüsterleises Fortbewegungsmittel. Die Batterie kann entweder über den Benzinmotor oder den im Heck versteckten Chargingport aufgeladen werden. Ein Alleinstellungsmerkmal haben sich die Schweden auch einfallen lassen. Alles, was man an einem Auto, zumal einem Supersportler öffnen, schließen und verstellen kann, funktioniert beim Koenigsegg Regera automatisch. Und auch gleichzeitig. Über Fernbedienung oder Smartphone. Wer also schon immer seinen Freunden vorführen wollte, wie er mittels des eigenen Handys aus seinem Auto einen Transformer machen kann, der liegt mit dem Koenigsegg Regera richtig. Allein bei den V-förmig ausschwenkenden Synchro-Helix-Autotüren dürfte das interessant aussehen. Die Räder messen vorne 19 und hinten 20 Zoll und sind mit Supersport-Reifen der Größe 275/35 (vorne) und 345/30 (hinten) bestückt. Es wird nur 80 Exemplare des Koenigsegg Regera geben und obwohl ihm ein stolzer Preis zugewiesen werden dürfte, wird die Schar der Interessenten das Angebot höchstwahrscheinlich deutlich übersteigen.

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