Koenigsegg Regera (2017): Preis & Motor Nürburgring-Rekord mit dem Regera?

von AUTO ZEITUNG 05.12.2017

Der Koenigsegg Regera macht seinem Namen alle Ehre: Die seit Sommer 2017 ausverkaufte Kleinserie zum kolportierten Preis von rund zwei Millionen Euro könnte nämlich schon bald einen Nürburgring-Rekord aufstellen. Alle Informationen!

Die Welt der Hypercars hat einen neuen Regenten. Der Koenigsegg Regera (2017) beherrscht die Szenerie. Und das will er einem Instagram-Video von Koenigsegg zufolge auch demnächst unter Beweis stellen: Man munkelt, es könnte sich dabei um einen Rekordversuch an der Nürbugring-Nordschleife handeln. Schaut man sich die Spezifikationen der auf 80 Exemplare limitierten Kleinserie an, könnte das ohne Frage klappen – und der gemeine Beobachter ist gewillt, das Motto des Supersportlers ("The Regera – a new Era") als sein neues Mantra anzunehmen. Über 1500 PS, kombiniert aus Elektro- und Benzinmotor (ein Fünfliter-V8-Biturbo) und über 2000 Newtonmeter Drehmoment befördern den Regera in unter 20 Sekunden auf 400 km/h, machen aus diesem Auto also eine Rakete. Allerdings eine luxuriöse. Denn im Gegensatz zu seinen Brüdern wie zum Beispiel dem Agera ist der Koenigsegg Regera (2017) tatsächlich ein Regent: nicht superleicht, aber mit 1420 Kilogramm immer noch leicht genug, nicht puristisch-spartanisch, sondern durchaus mit royalen Annehmlichkeiten wie den elektrisch einstellbaren Sitzen aus Memoryschaum, einem Neun-Zoll-Infotainmentsystem, Mobilfunk, WLAN, Front-, Innen- und Heckkamerasystem mit Aufnahmefunktion und Apple-CarPlay. Der Koenigsegg Regera soll offensichtlich nicht nur auf den Rennstrecken dieser Welt eingesetzt werden, sondern auch im normalen Stadtverkehr. Zumindest hat Koenigsegg seinem Hypercar auch Einparkhilfen in Form von Sensoren vorne und hinten mitgegeben.

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Koenigsegg Agera RS: Rekordfahrt (2017)  

Koenigsegg Agera RS auf Rekordfahrt

Rekordversuch des Koenigsegg Regera (Teaser-Video):

 
 

Preis: Das kostet der Koenigsegg Regera (2017)

Auch Hypercars erlauben das Fahren nur mit Elektromotor. Das geht zwar nicht allzu lange, macht aus dem Koenigsegg Regera (2017) aber ein flüsterleises Fortbewegungsmittel. Die Batterie kann entweder über den Benzinmotor oder den im Heck versteckten Chargingport aufgeladen werden. Ein Alleinstellungsmerkmal haben sich die Schweden auch einfallen lassen. Alles, was man an einem Auto, zumal einem Supersportler öffnen, schließen und verstellen kann, funktioniert beim Koenigsegg Regera automatisch. Und auch gleichzeitig. Über Fernbedienung oder Smartphone. Wer also schon immer seinen Freunden vorführen wollte, wie er mittels des eigenen Handys aus seinem Auto einen Transformer machen kann, der liegt mit dem Koenigsegg Regera (2017) richtig. Allein bei den V-förmig ausschwenkenden Synchro-Helix-Autotüren dürfte das interessant aussehen. Die Räder messen vorne 19 und hinten 20 Zoll und sind mit Supersport-Reifen der Größe 275/35 (vorne) und 345/30 (hinten) bestückt. Es wird nur 80 Exemplare des Koenigsegg Regera geben und obwohl ihm ein stolzer Preis zugewiesen werden dürfte, wird die Schar der Interessenten das Angebot höchstwahrscheinlich deutlich übersteigen.

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