Maybach 57S: Tuning von Knight Luxury Luxuslimousine in Carbon

15.01.2016

Mit dem Maybach begab sich Daimler auf einen Abstecher in die Liga der Bentleys und Rolls-Royce. Dass es noch luxuriöser geht, zeigt der amerikanische Veredler Knight Luxury.

Zwischen 2002 und 2012 sollte der Maybach im Revier der britischen Edelkarossen wildern - mit mäßigem Erfolg. Für diejenigen, denen der serienmäßige Luxus Maybach-Chic noch immer nicht luxuriös genug ist, gibt es in Florida die ultimative Lösung. Tuning-Profi Knight Luxury steigert Exklusivität und Luxus der Karosse mit großzügigem Gebrauch von Carbon und Leder und nennt das Ergebnis "Sir Maybach". Als Basisfahrzeug wählt der Tuner den Maybach 57S. Dieses Modell wurde im Jahr 2005 eingeführt und verfügt bereits serienmäßig über eine sportlichere Ausrichtung samt Carbon-Look im Innenraum. Dass jedoch noch viel mehr Sport und Carbon am Maybach möglich sind, zeigt Knight Luxury nun eindrucksvoll.

 

Knight Luxury: Rundum-Tuning für Maybach 57S

Optisch besonders auffällig sind die völlig neu entwickelten Front- und Heckschürzen. Sie verleihen dem Maybach ein neues Aussehen und beinhalten integrierte LED-Tagfahrleuchten und einen Diffusor. Wie auch dieser Diffusor sind quasi alle Karosserieteile aus Carbon gefertigt: Heckklappe, Motorhaube, Kotflügel und Türen sowie A-, B-, und C-Säule.Sogar die 24-Zoll-Felgen wurden mit dem edlen Werkstoff veredelt. Auch im Interieur wird dieses Konzept konsequent fortgeführt: Mehr als 65 Teile wurden durch entsprechende aus weißem oder schwarzem Carbon gefertigte Exemplare ersetzt. Selbst die schwarz-weiße Lederausstattung mit Rautennähten und eingestickten Knight-Logos ist im Carbon-Look aufbereitet. Die Multimedia-Ausstattung wurde dazu überarbeitet und um Apple-Produkte im Fond ergänzt. Zu guter Letzt bekommt der Maybach mittels Sportauspuffanlage samt Klappensteuerung eine Leistungssteigerung von 612 auf 712 PS spendiert. Damit werden auch letzte Zweifel an der Leistungsfähigkeit und Sportlichkeit von "Sir Maybach" beseitigt. Solch tiefgreifende Modifikationen haben allerdings auch ihren Preis: Genaue Angaben gibt es nicht, aber mit 1 Million Dollar für das komplette Fahrzeug muss der solvente Käufer schon rechnen. Für US-Kunden gibt es für den Preis allerdings auch einen gratis Hin- und Rückführservice ihres Fahrzeugs nach Deutschland: Sämtliche Umbaumaßnahmen werden in Düsseldorf durchgeführt.

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Simon Mombartz

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