Kleine SUVs groß im Kommen Aufgespürt: BMW X1

19.09.2008

Crossover-Modelle sind im Kommen. SUV auf breiter Front: Audi und BMW bringen ab 2010 kernige Kompakte. Auch Mini, Skoda und Mitsubishi planen Neues im Segment der hochgesetzten Allradler

» Neue, kompakte SUV - direkt zur Galerie

Audi Q3

Auf der Technik-Basis des »VW Tiguan »VW Tiguan , also mit Quermotor und Frontantrieb, plant Audi für 2010 das SUV Q3. Der kompakte Allradler soll die Ingolstädter Q-Familie mit Q7 und Q5 (ab Herbst 2008) ergänzen.

BMW X1

In eine ähnliche Richtung gehen die Planung der Konzernmutter. BMW arbeitet an einem Modell, das größenmäßig zwischen dem »1er und dem »3er Touring rangiert und als Freizeitvariante mit Allradantrieb stilistische Anleihen am X3 nimmt.

Für 2010 ist dieses Kompakt-Modell X1 geplant, das bis 30.000 Euro kosten dürfte. Bei Antrieb und Fahrwerk, inklusive automatischer Kraftverteilung durch das xDrive-System, kann BMW auf bewährte Komponenten zurückgreifen.

Die Vierzylinder-Benziner werden bis zum Erscheinen des X1 sämtlich auf Benzin-Direkteinspritzung umgestellt. Die Sechszylinder-Benziner stehen als Direkteinspritzer von 218 bis 272 PS parat. Die für SUV-Modelle wichtige Dieselpalette reicht vom 2,0-Liter-Vierzylinder mit etwa 170 PS bis zum 3,0-Liter-Sechszylinder mit bis zu 231 PS.

Das künftige Direktschaltgetriebe soll im X1 ebenfalls angeboten werden. Der X1 kann entweder in einer speziellen X-Fabrik zusammen mit der Neuauflage des X3 oder - durch die Technik-Verwandschaft zum 3er mit xDrive - in Regensburg vom Band laufen.

» Neue, kompakte SUV - direkt zur Galerie

Mini Colorado

"Wir denken an ein Mini-Crossover." Kay Segler, Chef der Mini-Sparte der BMW Group, deutete vor Kurzem an, auf welches Projekt die Mini-Verantwortlichen bei der vierten Modellreihe zusteuern. Denn BMW denkt tatsächlich intensiv über eine weitere Variante für die erfolgreichen Mini-Familie nach, die bisher aus Limousine, Cabrio und Clubman besteht.

Spätestens 2010 soll dann eine coole, freizeitorientierte Mini-Variante auch im SUV-Bereich räubern. Da der nächste »X3 ab 2010 in den USA gebaut werden soll, übernimmt »Magna den Produktionsauftrag für das Mini-SUV. Es soll breiter und höher als der normale Mini werden, für die Plattform wird jedoch weiterhin auf die Technik der übrigen Mini-Modelle - Frontantrieb und Quermotor - zurückgegriffen.

Im geplanten Mini-SUV soll deshalb eine Variante des BMW-xDrive-Antriebs installiert werden, der technisch verwandt in allen BMW-Allradmodellen vom 3er bis zum künftigen X6 zur Anwendung kommt. Herzstück ist hier ebenfalls eine Kraftverteilung mittels kompakter Lamellenkupplung, die je nach Antriebsschlupf und Querkräften die Antriebskräfte nach vorn und hinten verteilt.

Bei den Motoren steht für den Mini Colorado die komplette Palette von 95 bis 175 PS zur Verfügung. Darüber hinaus sollen auch stärkere Diesel-Aggregate bis etwa 140 PS zum Einsatz kommen. Auch das Mini-SUV soll durch die Start-Stopp- Automatik und andere Details der neuen BMW-Spartechnik ökonomischer mit dem Kraftstoff umgehen. Der Serienstart ist für Mitte 2010 vorgesehen.

Mitsubishi Concept-cX

Etwas größer als Mini SUV und BMW X1 wird die Crossover- Studie ausfallen, die Mitsubishi auf der »IAA in Frankfurt und auf der Tokio Motor Show präsentierte.

Dabei ist der Concept-cX mit 4,10 Metern Länge aber doch ein Vertreter der Kompaktklasse, der hohe Praxistauglichkeit mit Umweltverträglichkeit verbinden soll. Mit hoher Sitzposition, großen Rädern und imposanter Front macht die Studie optisch auf SUV. Umweltgewissen und Fahrspaß soll ein neuer 1.8-Liter-Clean-Diesel zusammenführen.

Der Vierzylinder-Diesel mit variablem Turbolader reinigt seine Abgase mit Oxidations-Katalysator und Partikelfilter auf das Niveau der künftigen Euro 5-Norm. Ein Doppelkupplungs-Getriebe mit dem plakativen Namen Twin Clutch SST (Sport Shift Transmission) soll die Kraft des sauberen Selbstzünders schnell auf alle vier Räder übertragen. Im Innenraum kommt so genantes Green Plastic zum Einsatz. Das Material besteht aus Pflanzen und hat somit vor seinem Einbau ins Auto schon etwas für die CO2-Bilanz getan.

Skoda Yeti
Auf ein völlig neues Terrain begibt sich Skoda ab 2009. Der 2005 als Fest- und Cabriodach-Studie präsentierte Yeti soll dann im lukrativen Markt der Freizeit- und Offroad-Modelle mitmischen. Skoda will mit einem markentypischen Design einen Kontrapunkt zu allen großen und aggressiv auftretenden Geländewagen setzen.

Der etwa 4,35 Meter lange Yeti soll mit ähnlicher Technik wie der »VW Tiguan »VW Tiguan vom Band rollen. Das heißt beim Fahrwerk: Allrad- oder Frontantrieb und üppige Räder bis zum 19-Zoll-Format.

Auch die Motoren des Tiguan sollen Pate stehen: Vierzylinder-Benziner, auch als aufgeladene Direkteinspritzer mit Turbolader bis etwa 200 PS, sind ebenso geplant wie Vierzylinder-Diesel bis etwa 170 PS. Hier kommen die neuen VW-TDI mit Common-Rail-Technik zum Einsatz.

Beim Design soll sich der Yeti an der Studie orientieren, die in Genf 2005 starkes Interesse fand. Ob die Cabrio-Version eine Serienchance bekommt, steht noch nicht fest. Werner Müller/ Andreas Of

» Neue, kompakte SUV - direkt zur Galerie

    Links zum Thema:

  • » Winterreifen für SUV im Test

  • » Nissan Qashqai und Subaru Impreza - Winter-Spiele

  • » NEUHEITEN - Vier feine SUV
  • Tags:
    Thermoelektrische Kühlbox 12V
    UVP: EUR 67,95
    Preis: EUR 26,39 Prime-Versand
    Sie sparen: 41,56 EUR (61%)
    PowerDrive Ladegerät
     
    Preis: EUR 8,99 Prime-Versand
    Bluetooth Receiver
     
    Preis: EUR 14,99 Prime-Versand
    Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.