Kia Stinger (2017): Erste Fotos Der Stinger setzt den Stachel an

von Thomas Geiger 29.03.2017
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenSportlimousine
Türen4/5
Abmessungen4830/1870/- mm
Leistungvon 200 bis 365 PS
AntriebsartenHinterrad/Allrad
GetriebeartenAchtgang-Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6

Fünf Jahre nach der Studie geht der Kia Stinger, die neue Speerspitze der Koreaner, Ende 2017 in Serie. Zu Beginn stehen je ein Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit 255 oder 200 PS und ein 3,3 Liter großer V6 mit 370 PS parat!

Mit dem Kia Stinger (2017) ging für Peter Schreyer ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung: Zehn Jahre nach seinem Antritt als Chefdesigner bei Kia und fünf Jahre nach seiner spektakulären GT-Studie durfte er endlich das Tuch von seinem ersten ernsthaften Sportmodell aus Korea ziehen. Und was den Namen angeht, ist dieser auch Programm: Denn was ab Ende 2017 als "Stinger" (zu Deutsch: Stachel) zu Schätzpreisen von rund 35.000 Euro auch in Europa in den Handel kommt, will nicht weniger als renommierte Konkurrenten wie das 4er GranCoupé von BMW oder den Audi A5 Sportback ausstechen. Dabei setzt der weitestgehend in Frankfurt gezeichneten Kia Stinger (2017) nicht nur auf ein wunderbar potentes Design mit einer schnellen Coupé-Linie, einer selbstbewussten Front und einem schnittigen Heck, das aus manchen Perspektiven verführerisch an Maserati erinnert. Da Kia auch vernünftige Marke ist, möchte der Stinger (2017) bei 4,83 Metern Länge und 2,91 Metern Radstand obendrein mehr Platz und unter der sensorgesteuerten Heckklappe mehr Kofferraum bieten als seine Konkurrenten. Außerdem gibt es ein piekfeines Interieur, in dem man sich vorne förmlich vom Auto eingenommen fühlt. Da man mit dem Kia Stinger (2017) nicht als erster ankommen, sondern nach Wunsch des europäischen Designchefs Gregory Guillaume die Fahrt möglichst lange genießen soll, haben die Ingenieure ähnlich viel Leidenschaft in das Projekt gesteckt wie die Designer.

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Kia Stinger (2017) im Teaser-Video:

 
 

Kia Stinger (2017) mit bis zu 370 PS

Von Albert Biermann, dem ehemaligen Entwicklungschef der BMW M GmbH, vor allem auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmt, besticht der Kia Stinger (2017) mit einem adaptiven Fahrwerk, einer neuen E-Lenkung, einer weiterentwickelten Achtgangautomatik und zwei potenten Motoren, die wahlweise die Hinterachse oder alle vier Räder antrieben. Schon der zwei Liter große Vierzylinder-Benziner des Stinger-Basismodells kommt auf 255 PS und 353 Newtonmeter Drehmoment, versprechen die Koreaner. Und wer die Top-Version des Kia Stinger (2017) mit V6-Turbo bestellt, kann bei 3,3 Litern Hubraum auf 370 PS und 510 Newtonmeter setzen. Das sollte für einen Sprint von 0 auf 100 in 5,1 Sekunden reichen und die Konkurrenz mit einem Spitzentempo von 270 km/h ausstechen. Als dritte Option steht ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 200 PS und 440 Newtonmeter parat. Und da der Kia Stinger (2017) zwar nicht der Größe nach, dafür aber beim Image an der Spitze der Modellpalette stehen soll, haben die Koreaner auch bei der Ausstattung nicht gegeizt: Von den LED-Scheinwerfern über die Abstandsregelung bis zur Rückraumüberwachung ist im Kia Stinger (2017) so ziemlich jedes Assistenzsystem eingebaut, dessen die Koreaner habhaft werden konnten. Nur eine Neuheit auf der Ausstattungsliste hätten sie sich beim Stinger (2017) getrost sparen können: den Müdigkeitswarner. Denn dass bei diesem Auto jemand schläfrig wird, ist denkbar unwahrscheinlich.

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