Kia Stinger (2017): Preis, Motor & Crashtest Fünf Sterne beim Stinger-Crashtest

von Thomas Geiger 14.12.2017
Inhalt
  1. Preis: Kia Stinger (2017) ab 43.990 Euro
  2. Umfangreiche Stinger-Serienausstattung
  3. Kia Stinger (2017) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenSportlimousine
Türen4/5
Abmessungen4830/1870/- mm
Leistungvon 200 bis 370 PS
AntriebsartenHinterrad/Allrad
GetriebeartenAchtgang-Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis43.990 Euro

Im Oktober 2017 feierte der Kia Stinger zum Preis ab 43.990 Euro seinen Marktstart. Zu Beginn stehen zwei Benzinmotoren und ein Diesel parat. Im Crashtest erzielt der Koreaner fünf Sterne.

Als der Kia Stinger, der Ende Oktober 2017 zu Preisen von 43.990 Euro in den Handel ging, erfüllte sich für Peter Schreyer ein sehnlicher Wunsch: Zehn Jahre nach seinem Antritt als Chefdesigner bei Kia und fünf Jahre nach seiner spektakulären GT-Studie darf er endlich sein erstes, ernsthaftes Sportmodell in die Serie bringen. Und was den Namen angeht, ist dieser auch Programm: Denn der "Stinger" (zu Deutsch: Stachel) will nicht weniger als renommierte Konkurrenten wie das 4er GranCoupé von BMW oder den Audi A5 Sportback ausstechen. Dabei setzt der weitestgehend in Frankfurt gezeichneten Stinger nicht nur auf ein wunderbar potentes Design mit einer schnellen Coupé-Linie, einer selbstbewussten Front und einem schnittigen Heck, das aus manchen Perspektiven verführerisch an Maserati erinnert. Da Kia auch eine vernünftige Marke ist, soll die Sportlimousine bei 4,83 Metern Länge und 2,91 Metern Radstand obendrein mehr Platz und unter der sensorgesteuerten Heckklappe mehr Kofferraum bieten als seine Konkurrenten. Außerdem gibt es beim Kia Stinger (2017) ein piekfeines Interieur, in dem man sich vorne förmlich vom Auto eingenommen fühlt.

Kia Stinger (2017) im Video:

 
 

Preis: Kia Stinger (2017) ab 43.990 Euro

Da man mit dem Kia Stinger (2017) nicht als erster ankommen, sondern nach Wunsch des europäischen Designchefs Gregory Guillaume die Fahrt möglichst lange genießen soll, haben die Ingenieure ähnlich viel Leidenschaft in das Projekt gesteckt wie die Designer. Von Albert Biermann, dem ehemaligen Entwicklungschef der BMW M GmbH, vor allem auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmt, besticht der Koreaner mit einem adaptiven Fahrwerk, einer neuen E-Lenkung, einer weiterentwickelten Achtgangautomatik und zwei potenten Motoren, die wahlweise die Hinterachse oder alle vier Räder antrieben. Schon der zwei Liter große Vierzylinder-Benziner des Stinger-Basismodells kommt auf 255 PS und 353 Newtonmeter Drehmoment, versprechen die Koreaner. Und wer die Top-Version des Kia Stinger (2017) mit V6-Turbo bestellt, kann bei 3,3 Litern Hubraum auf 370 PS und 510 Newtonmeter setzen. Das sollte für einen Sprint von 0 auf 100 in 5,1 Sekunden reichen und die Konkurrenz mit einem Spitzentempo von 270 km/h ausstechen. Als dritte Option steht ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 200 PS und 440 Newtonmeter parat.

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Kia Stinger (2017) im Crashtest (Video):

 
 

Umfangreiche Stinger-Serienausstattung

Da der Kia Stinger (2017) zwar nicht der Größe nach, dafür aber beim Image an der Spitze der Modellpalette stehen soll, haben die Koreaner auch bei der Ausstattung nicht gegeizt: Von den LED-Scheinwerfern über den Frontkollisionswarner inklusive autonomem Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp-&-Go-Funktion, Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff, Müdigkeitswarner bis hin zur Verkehrszeichenerkennung ist im Kia Stinger (2017) so ziemlich jedes Assistenzsystem eingebaut, dessen die Koreaner habhaft werden konnten. Zum Serienumfang der GT-Line (Basis-Benziner und Diesel) gehört unter anderem die Lederausstattung, mit elektrisch einstellbaren Vordersitzen, das Navigationssystem mit digitalem Radioempfang, das Head-up-Display und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

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Kia Stinger (2017)
Euro NCAP bescheinigt dem Kia Stinger (2017) gute Crashtest-Eigenschaften. © Euro NCAP
 

Kia Stinger (2017) im Crashtest

Mit fünf von fünf Sternen erzielt der Kia Stinger (2017) im Euro NCAP Crashtest ein sehr gutes Ergebnis. Beim Erwachsenenschutz erzielte der Südkoreaner 93 Prozent, beim Kinderschutz 81 Prozent und beim Fußgängerschutz 78 Prozent der möglichen Punkte. Bei den Assistenzsystemen erhält die Sportlimousine 82 Prozent. Beim überlappenden Frontaufprall waren die Schienbeine von Fahrer und Beifahrer durchschnittlich geschützt, gleiches gilt für den Brustkorb des Fahrers. Beim frontalen Crash gibt es rundum gute Ergebnisse, lediglich die Halswirbelsäule der hinteren Passagiere wurde stärker getroffen. Außerdem monieren die Tester, dass die Mitfahrer auf der Rücksitzbank unter den Gurten durchgerutscht sind. Auch beim Heckaufprall hatte die Halswirbelsäule der Passagiere auf der Rücksitzbank am ehesten zu leiden. Beim simulierten Seitenaufprall gegen einen Baum war zudem der Brustkorb stärker gefährdet. Der serienmäßig im Kia Stinger (2017) verbaute Notbremsassistent holte beim Euro NCAP Crashtest die maximalen Punkte.

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