Kia Sportage 2.0 CVVT: Erster Fahrbericht Neues Gesicht

14.07.2010

Kia war mit dem Sportage einer der ersten Anbieter im Segment der Kompakt-SUV. Zuletzt bekam die 2004 präsentierte, zweite Generation jedoch starke Konkurrenz. Mit dem neuen Sportage wollen die Koreaner aufholen

Eckdaten
PS-kW163 PS (120 kW)
AntriebAllradantrieb, permanent, 5 Gang manuell
0-100 km/h10.7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit182 km/h
Preis24.400,00€

Kia soll als sportliche und preiswerte Alternative gelten. Eine Garantie über sieben Jahre und 150.000 Kilometer soll Vertrauen schaffen in die relativ junge Marke.

Botschafter des neuen Designs ist der Sportage. Eine wuchtige Front und eine massive C-Säule sollen den sportlichen Charakter des Kompakt-SUV hervorheben. Fahrwerk und Lenkung sollen hier nicht zurückstehen, beides wurde neu entwickelt.

An der Hinterachse kommt eine neue Mehrlenkerachse zum Einsatz, die Servolenkung ist elektrisch unterstützt. Der Sportage fährt sich handlich, reagiert auf kleinste Lenkausschläge. Leider auch auf der Autobahn, wo ein besserer Geradeauslauf wünschenswert wäre. Dafür lässt sich das 4,44-Meter-SUV präzise um Kurven zirkeln. Auch in engen Ecken ist die Seitenneigung gering, das Fahrwerk mit serienmäßigem ESP weckt Vertrauen.

Kultivierter Benzinmotor mit 163 PS
Ein braver und ruhiger Geselle ist der Benzinmotor aus der „Theta II“-Baureihe. Bis in hohe Drehzahlen bleibt der Aluminium-Vierzylinder kultiviert. Leistung (163 PS) und Drehmoment (195 Nm) sind ausreichend. Wer flotter fahren möchte, muss jedoch häufiger die Drehfreude des Motors nutzen. Gut, dass der Griff zum Schalthebel keine Strafe ist: Die Wege sind kurz, der Hebel ist präzise geführt.

Fahrer und Beifahrer sitzen bequem auf anständig dimensioniertem Mobiliar. Der Fahrersitz lässt sich serienmäßig mit einem praktischen Hebel in der Höhe verstellen. Und wer den Sitz ganz nach unten stellt, merkt, dass Kia-Designchef Peter Schreyer früher bei Audi war – die Bordwand ist hoch, die Fenster sind schmal.

Straffe Federung, wenig Geräusche
An deutschen Vorbildern orientiert sich auch die straffe Federung. Derbe Schlaglöcher sind gut spürbar, Bodenwellen verdaut das Fahrwerk problemlos. Der Aufbau bleibt dabei ruhig. Auch die Geräusche von Fahrtwind, Motor und Reifen halten sich in Grenzen.

Mit dem Sportage ist Kia auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Der Preis liegt ein wenig drunter, 19.950 Euro kostet der Einstiegsbenziner, der Ende des Jahres erscheint. Dann kommt auch ein 1,7-Liter-Diesel mit 115 PS. Beide Motoren haben Direkteinspritzung und eine Start-Stopp-Automatik. Ab August ist der Sportage mit Zweiliter-Benziner und  einem 136 PS starken Diesel zu haben. Den Diesel gibt es ab 24.100 Euro, Allradantrieb kostet 1500 Euro Aufpreis.
Andreas Of

Technische Daten
Motor 
Zylinder4-Zylinder, 4-Ventiler
Hubraum1998
Leistung
kW/PS
1/Min

120/163
6200 U/min
Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
195
4600 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe5 Gang manuell
AntriebAllradantrieb, permanent
Fahrwerk 
Bremsenv: innenbelüftete Scheiben
h: Scheiben
Bereifungv: 215/70 R 16
h: 215/70 R 16
Messwerte
Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1525
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)10.7
Höchstgeschwindigkeit (km/h)182
Verbrauch 
Testverbrauchk.A.
EU-Verbrauch7.9l/100km (Super)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)k.A.

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