Kia Sorento Facelift (2017): Erste Fotos Zettel verrät nächsten Kia Sorento

Das Kia Sorento Facelift kommt frühestens 2017, absolviert aber bereits erste Winter-Tests im Norden Skandinaviens. Das Siebensitzer-SUV punktet mit Premium-Optionen.

Für die Entwicklung des nächsten Kia Sorento (2017) nimmt man sich in Korea offenbar besonders viel Zeit. Denn nüchtern betrachtet ist der aktuelle Sorento mit der internen Bezeichnung UM noch viel zu jung, um schon wieder ersetzt zu werden. Doch auf einem Autotransporter im Norden Schwedens haben unsere Erlkönig-Fotografen jetzt einen Prototypen erwischt, der eine alte Weisheit erneut bestätigt: Manchmal sind es die kleinen Dinge, die große Botschaften transportieren. Denn laut der Beschriftung eines Zettels an der Scheibe gehört der gezeigte Kia Sorento der Generation QM an und lässt damit deutlich mehr als nur ein kleines Facelift erwarten. Der verbaute Motor, allem Anschein nach ein 2,0 Liter großer Turbo-Benziner, ist bei Kia bereits in Nordamerika im Einsatz und treibt ausschließlich die Vorderräder an. Hierzulande dürfte der Kia Sorento auch zukünftig nur mit dem 2,2 Liter großen und 200 PS starken Diesel angeboten werden, die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb haben auch deutsche Kunden schon heute.

Kia Sorento Facelift (2017) absolviert erste Wintertests

Der stark getarnte Testwagen verrät ansonsten nur wenige Details, aber trotz Stoff und Schnee lassen sich ein geänderter Grill und neue Scheinwerfer erahnen. Auch am Heck haben die Koreaner offenbar genügend Gründe verbaut, um ein gründlich geplantes Versteckspiel angemessen erscheinen lassen. Die wichtigeren Änderungen sind dennoch unter der modifizierten Außenhaut zu erwarten, denn mit neuen Assistenzsystemen und einem im Detail weiterentwickelten Infotainment-System soll das Kia Sorento Facelift aktuell gehalten werden. Im Innenraum des 4,78 Meter langen Siebensitzers gibt es an sich nur wenig zu verbessern, ein paar neue Farben und Materialien sorgen dennoch für frischen Wind. Wie bisher kann der Sorento auch künftig als Fünfsitzer bestellt werden, wenn der Kunde keinen Wert auf sieben Sitze legt. Hochwertige Sonderausstattungen von der Lenkradheizung über Sitzheizung in erster und zweiter Reihe oder der 360-Grad-Kamera bis hin zu belüfteten Vordersitzen für heiße Sommertage lassen die Grenzen zur Premiumliga auch nach dem Facelift verschwimmen. Bevor die Modellpflege Realität wird, ist auf jeden Fall noch Geduld gefragt: Vor 2017 erfolgt der Marktstart auf keinen Fall, möglicherweise müssen deutsche Kunden sogar bis 2018 warten.

Mehr zum Thema: Kia Sorento überrascht im Vergleichstest

Tags:
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.