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Grüner Pfeil an Ampel: Ratgeber

Das bedeutet der grüne Pfeil

Oft herrscht hier große Verunsicherung an der Ampel: Was sind die Unterschiede zwischen einem leuchtenden grünen Pfeil und dem Grünpfeil aus Blech? Wir klären auf und zeigen, wie man ein Bußgeld vermeiden kann.

Der Grünpfeil der ehemaligen DDR wurde Mitte der 90er in die Straßenverkehrsordnung der gesamten Bundesrepublik übernommen. Das schwarze Zusatzschild rechts neben der roten Ampel hat die Aufgabe, für flüssigen Verkehr zu sorgen und Rechtsabbiegern die Wartezeit an Kreuzungen zu verkürzen. Doch vielen Autofahrern ist nicht ganz klar, wie sie sich richtig verhalten: Darf ich oder muss ich abbiegen? Wer hat Vorrang? Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Autofahrer an Ampeln mit Grünpfeil auch bei Rot rechts abbiegen. Doch Vorsicht: Wie an einem Stoppschild muss jedes Auto erst einmal an der Haltelinie der Kreuzung stoppen.

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Dann darf man bei Rot über die Ampel fahren (Video):

 

So verhält man sich beim grünen Pfeil an der Ampel

Wenn Fußgänger und der querende Fahrzeugverkehr grünes Licht haben, dürfen sie durch Grünpfeilabbieger weder behindert noch gefährdet werden. Wer einfach durchfährt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 70 Euro bestraft werden. Außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg. Das Rechtsabbiegen trotz Rotlicht ist zudem vollkommen freiwillig. Im Gegensatz zu grünen Ampel-Lichtpfeilen zeigt das kleine Schild keine Abbiegepflicht an. Wer es nicht eilig hat und sichergehen will, kann auch einfach stehen bleiben und auf Grün warten.

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