Kennzeichen bei Kfz: Autobesitzer können mitreden

Mitspracherecht bei Fahrzeug-Anmeldung

Mitspracherecht bei Kfz-Kennzeichen: Bei der An- oder Ummeldung von Fahrzeugen können Autobesitzer ein Wörtchen mitreden

Beim Kfz-Kennzeichen mitreden können Autobesitzer schon jetzt. Das betrifft zwar nicht die Buchstaben ganz links auf dem Nummernschild, aber zumindest die sogenannten Erkennungszeichen. Das sind die Buchstaben in der Mitte, zwischen dem sogenannten Unterscheidungszeichen, das für den Zulassungsort steht und den ein bis vier Ziffern rechts.

Autobesitzer können ihre Erkennungszeichen frei wählen - zum Beispiel ihre Initialen -, solange die gewünschte Kombination noch nicht vergeben ist.

Kennzeichen: Onlinereservierungen meistens angeboten

Für sein Wunschkennzeichen sollte sich der Autobesitzer an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle wenden. Die meisten Städte und Kommunen bieten eine Onlinereservierung an - auf diese Weise lässt sich schon vom heimischen Rechner aus nach dem Wunschkennzeichen fragen und durch die Reservierung sicherstellen, dass kein anderer mit dem gleichen Wunsch schneller zum Zug kommt.

Für das Wunschkennzeichen fallen laut Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) Nr. 230 bundeseinheitlich Kosten von 10,20 Euro an, dazu kommen 2,60 Euro für die Reservierung. Wie weit im Voraus das Kennzeichen reserviert werden kann, wird in den Städten und Kommunen unterschiedlich geregelt.

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Kreise und Städte sollen nach Plänen der Bundesregierung bei den Buchstabenkombinationen mehr Freiraum bekommen. So soll es künftig auch bei den Unterscheidungszeichen Variationsmöglichkeiten geben. Das sieht zumindest ein Verordnungsentwurf vor, der im September in den Bundesrat kommen soll.
dpa/az