Kältemittel R134a: EU-Kommission leitet Verfahren gegen Deutschland ein Verstoß gegen Klimaschutz

21.01.2014

Medienberichten zufolge wird gegen Deutschland ein Verfahren seitens der EU-Kommission eröffnet. Es geht um das Kältemittel R134a

Im Streit um ein von Daimler genutztes Auto-Kältemittel erhöht Brüssel nach einem Medienbericht den Druck auf Deutschland. Die EU-Kommission wolle am Donnerstag ein Verfahren wegen Verletzung europäischen Rechts gegen Berlin eröffnen, berichtete das «Handelsblatt» (Dienstag) unter Berufung auf Kommissionskreise.

 

Kältemittel R134a: EU-Kommission leitet Verfahren ein

Industriekommissar Antonio Tajani werfe den deutschen Behörden vor, widerrechtlich neue Fahrzeugtypen zu dulden, die mit einem veralteten Kältemittel befüllt sind. Damit verstoße Deutschland gegen EU-Klimaschutzauflagen.

Tajanis Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. «Wir untersuchen dies um zu sehen, ob es ein Problem mit Gemeinschaftsrecht gibt», sagte er auf dpa-Anfrage. Brüssel pocht schon länger darauf, dass die Bundesregierung die entsprechenden EU-Regelungen umsetzt.

Konkret geht es um das klimaschädliche Kältemittel R134a. Daimler verwendet das umstrittene Produkt in neuen Mercedes-Modellen, weil das Unternehmen die von der EU zugelassene Alternative für zu feuergefährlich hält.

AUTO ZEITUNG

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