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Januar - Oktober: Die aktuellen Topseller

Klein ist fein

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Klein ist In, große Limousinen verlieren kräftig: Der Trend geht 2008 zum kleinen Auto. Insgesamt ist das Jahr 2008 bisher leicht über Vorjahr, Einbrüche gab es jedoch im Oktober. Die Top Drei erlebten einen Führungswechsel

Die Zulassungen von Januar bis Oktober 2008 liegen bei 2,63 Millionen Fahrzeugen. Das ist noch ein hauchdünner Zuwachs von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Immerhin.

Doch das wird nicht so bleiben. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat bereits die Jahresprognose nach unten korrigiert. Den leichten Zuwachs bisher machten verkaufsstarke Vormonate möglich: Februar, April und Juni bis Juli lagen über Vorjahr. Da war die Wirtschaftskrise noch nicht so greifbar wie jetzt. Folglich war der Oktober sehr schwach: minus 8,2 Prozent im Vergleich zum Oktober 2007.

Aber es gibt auch Gewinner: Recht gut konnten sich die Mittelklasse (plus 6,0 Prozent) und die Geländewagen (plus 5,1 Prozent) aus der Affäre ziehen. Auffällige Gewinner in der Mittelklasse: der neue Audi A4 und die Mercedes C-Klasse. Von beiden Modelle sind vor allem die beliebten Kombiversionen neu und attraktiv. Dass sich das Führungstrio bald ändern könnte, deuten die Zulassungszahlen für den BMW 3er im Oktober an: Das Facelift des 3er dürfte die Verkäufe beflügeln und der Premium-Konkurrenz Kunden streitig machen.

In der gesamten Top 50 ist ein klarer Trend erkennbar: Attraktive Kleinwagen legen zu, während Oberklasse-Limousinen verlieren. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zählte jeweils gut 20 Prozent weniger Neuzulassungen von Mercedes E-Klasse und Audi A6, der BMW 5er kam mit minus 5,8 Prozent besser weg. Offenbar betreiben auch BMW-Kunden Downsizing: Die frisch geliftete und um neue Varianten erweiterte 1er-Reihe konnte um 58,4 Prozent zulegen, während die größeren Baureihen Kunden verloren.

Auf Touran-Jagd macht sich offenbar der billigere und einfacher ausgestattete Caddy: Der Touran verlor 21,3 Prozent, der Caddy legte um 43,3 Prozent zu. Generell zählten Vans und Minivans jedoch nicht zu den Gewinnern, beide Segmente verloren knapp zehn Prozent. aof