Jaguar XF 3.0 Diesel S Doppelherz – Diesel mit zwei Turbos

08.01.2009


Der neue Dreiliter-V6-Diesel soll mit der Power von zwei Turbos, 275 PS und geringem Verbrauch punkten

Der Jaguar XF bekommt im April einen neuen Dieselmotor. „Er bietet das Beste aus zwei Welten“, sagt Mike O’Driscoll, Managing Director von Jaguar Cars, und meint damit sportliches Temperament und Sparsamkeit. Der stärkste Diesel- Jaguar aller Zeiten ist ein Dreiliter- Sechszylinder, soll in unter sieben Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und begnügt sich im EU-Verbrauch mit 6,8 l/100 km. Nicht viel für einen 1,8-Tonner.

Stolz verkündet O’Driscoll: „Das ist eine Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger mit 2,7 Liter Hubraum von immerhin zwölf Prozent.“ Anders ausgedrückt: Der neue, 275 PS starke V6 ist um 33 Prozent kräftiger, bläst aber dennoch zehn Prozent weniger CO2 in die Umwelt. Und: Das alles geht nicht auf Kosten des Fahrspaßes. Der Zwischenspurt von 85 auf 115 km/h gelingt mit diesem elastischen Motor in 3,2 Sekunden; bei Tempo 250 km/h setzt der Begrenzer ein.

Solch einen Spagat von satter Leistung und großer Effizienz lässt sich natürlich nur mit ausgeklügelter Technik realisieren. Und davon hat der Jaguar XF 3.0 Diesel S reichlich an Bord. Der Motor erhält seine Brennraumfüllung per Twin-Turbo-Beatmung.

Hier werden also zwei unterschiedlich dimensionierte Turbolader sowohl parallel als auch sequenziell angesteuert, um über den gesamten Drehzahlbereich ein fülliges Drehmoment bereitzustellen. So kann der V6 schon bei niedrigen Drehzahlen kräftig zupacken und auch bei hohen Touren für spürbaren Schub sorgen. Bei konstanter Fahrt erledigt ein Lader mit variabel verstellbaren Schaufeln die Arbeit allein. Der zweite Lader parkt derweil, was wiederum beim Spritsparen hilft, weil er dann sogar vom Abgasstrom abgekoppelt ist.

Werden seine Dienste jedoch per Tritt aufs Gaspedal angefordert, dann steht er binnen 300 Millisekunden wieder parat. Der Kraftstoff wird dem Motor per Common-Rail- Einspritzung der dritten Generation zugeteilt. Mit 2000 bar gelangt das Dieselöl durch Sieben-Loch- Einspritzdüsen – bis zu fünf Portionen pro Arbeitstakt. Vorteil: So läuft die Verbrennung wesentlich weicher ab als üblich. Das kann man hören. Sie läuft aber auch gründlicher ab, und das schlägt sich wiederum in der niedrigen Tankrechnung nieder.

Zusätzlich zu der Top-Motorisierung rollt der Jaguar mit einer leicht abgespeckten, aber immer noch 240 PS starken Dieselvariante an den Start. Damit braucht der Luxus-Liner für den Spurt auf 100 km/h 7,1 Sekunden, die Spitze liegt bei 240 km/h. Verbrauch und CO2-Emission entsprechen denen der 275 PS starken Top- Variante. Während das Topmodell 54.500 Euro kosten soll, ist der einfachere Diesel-Jaguar ohne das Kürzel „S“ am Heck um 3300 Euro günstiger.   Holger Ippen 


AUTO ZEITUNG

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