Fahrbericht Jaguar F-Type R Coupé, Bilder und technische Daten Angriff der Katzenpranke

07.02.2014

Die britische Nobelmarke erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Vor allem der Jaguar F-Type sorgt als Cabrio und jetzt auch als Coupé für neuen Schwung. Dabei versprüht das Topmodell mit 550 PS einen ganz besonderen Reiz

Bei Jaguar stehen die Zeichen auf Angriff, die Raubkatze hat endlich wieder scharfe Krallen. Vor allem die neue F-Type-Baureihe wildert erfolgreich im bisher klar abgesteckten Sportwagenrevier. Noch nie war ein Jaguar aggressiver als das neue F-Type R Coupé. Wie dicht es Porsche und Co. auf den Fersen klebt, unterstreicht die gerade veröffentlichte Rundenzeit auf der Nordschleife. Mit 7:39,00 Minuten fehlen nur knapp neun Sekunden zum aktuellen allradgetriebenen Porsche 911 Turbo S – damit ist der 550 PS starke Brite auf der legendären Strecke der schnellste Serien-Jaguar aller Zeiten. Wie wohl sich der Neue auf der Piste fühlt, konnten wir bereits vor der offiziellen Präsentation auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona selbst erfahren. Die Karosseriestruktur des vollständig aus Aluminium gefertigten Coupés ist um 80 Prozent steifer als die der offenen Variante. Das Gewicht inklusive Fahrer lastet zudem zu gleichen Teilen auf Vorder- und Hinterachse – die Basis für das angenehm agile Handling, mit dem der Jaguar bereits in der ersten Kurvenkombination begeistert.

 

680 NEWTONMETER ZWISCHEN 2500 UND 5500 UMDREHUNGEN

Locker und ausgesprochen schnell lässt sich der Jaguar F-Type R durch die anspruchsvollen Wechselkurven dirigieren. Die Lenkung gibt dabei eine klare Rückmeldung und überträgt Kursänderungen ausgesprochen direkt – die perfekte Grundlage, um die 550 PS effektiv auf den Asphalt zu schicken. Der V8 mit Kompressor produziert bereits bei 2500 Umdrehungen sein volles Drehmoment von 680 Nm und hält es bis 5500 Touren, untermalt vom dramatisch hämmernden V8-Stakkato aus der klappengesteuerten Sportauspuffanlage. Die bullige Kraft lässt sich wohl dosiert abrufen. Besonders das elektronisch gesteuerte aktive Hinterachssperrdifferenzial sorgt dabei für bedarfsgerechte Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern. Zudem verhelfen fein dosierte individuelle Bremseingriffe (Torque Vectoring by Braking) der kurveninneren Räder zu einem noch willigeren Einlenkverhalten. Kein anderer Jaguar ließ sich bisher präziser auf der Ideallinie führen und war dabei so schnell unterwegs wie das neue F-Type Coupé. Sanftes, spielerisch zu kontrollierendes Übersteuern statt wilder Ausfallschritte kennzeichnen den ab Frühjahr erhältlichen, 103.700 Euro teuren Sportler im Grenzbereich.

Unser Fazit

Mit dem F-Type R Coupé hat Jaguar nicht nur einen wunderschönen, agilen Sportwagen gebaut, sondern auch einen echten Konkurrenten für den Porsche 911 auf die Räder gestellt.

Michael Godde

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