Jaguar C-X17 auf der IAA 2013: SUV-Studie mit neuer Aluminium-Plattform Tee im Grünen

10.09.2013

Noch als Studie präsentiert Jaguar auf der IAA in Frankfurt das erste SUV der Briten. Doch hinter dem C-X17 Concept steckt noch mehr

Ja, sowas gab es noch nie. Edel-Autos aus dem vereinigten Königreich blieben bislang ja unbefestigten Wegen bislang mit fast schon naserümpfender Abneigung fern, es sei denn, sie trugen ein Land-Rover-Logo auf der Motorhaube. Und das ändert sich jetzt, zur IAA 2013 in Frankfurt.  Denn Jaguar zeigt als Studie, was seit längerem durch die Gerüchteküchen der Auto-Presse wabert: das erste SUV der Marke. Doch hinter dem entsprechend der üblichen Studien-Bezeichnungen Jaguar C-X17 genannten Crossover steckt eigentlich noch viel mehr.

 

Jaguar C-X17: SUV-Studie mit neuer Plattform auf der IAA 2013

Das Stichwort lautet IQ[Al] Architektur. Hinter dem sperrigen Namen steckt eine neue modulare Aluminium-Plattform, auf deren Basis künftig eine ganze Reihe verschiedener Premium-Mittelklasse-Baureihen aufbauen sollen. Den Anfang will man 2015 mit einer sportlichen Limousine à la BMW 3er machen, die sowohl mit neu entwickelten Vierzylinder-Motoren (Diesel und Benziner), als auch den bekannten V6-Triebwerken aus dem Roadster F-Type ausgestattet werden kann. Gleiches gilt auch für die etwas später erwartete Serien-Variante des C-X17.

Dieser ist von außen auf den ersten Blick als Jaguar zu erkennen und kombiniert munter Design-Elemente der gesamten Raubkatzen-Familie. So erinnert der vergitterte Grill samt der zwei böse dreinblickenden Scheinwerfer-Schlitze nicht nur entfernt an die große Luxus-Limousine Jaguar XJ. Das Heck indes ist mit schmalen Rückleuchten und einer durchgezogenen Schulter-Linie ganz F-Type - nur eben viel höher.

Denn auch wenn der Jaguar C-X17 oft und gern seine flacheren Zeitgenossen zitiert: den typisch-massiven SUV-Auftritt beherrscht er mit 210 Millimeter Bodenfreiheit und hoher Fensterkante. Technisch sorgt dabei ein neues Allradsystem für die nötige Souveränität. Unter normalen Bedingungen leitet es das Drehmoment vollständig an die Hinterachse, bei schlechterer oder nasser Fahrbahn werden die Vorderräder zugeschaltet.

Im Innenraum haben die Gestalter rund um Chef-Designer Ian Cullum das aus der Oberklasse-Limousine XF bekannte, klar struktuierte Armaturenbrett adaptiert und sorgsam weiterentwickelt. Die vier Schalensitze der Studie dürften aber später noch einem konventionellerem Layout weichen. Ebenfalls noch etwas zu zukunftsträchtig scheint der "Infotainment-Hub" in der Mittelkonsole: Mit mehreren Bildschirmen und einem WLAN-Hotspot können die Mitfahrer via Facebook kommunizieren.

Falls Sie nun in diesem Moment ein wenig den Jaguar im C-X17 vermissen, lohnt ein Blick in den Kofferraum der Studie: Zwei ausklappbare Alu-Sessel laden hier mit zum Fünf-Uhr-Tee ein, mit Blick auf Wiese, Wald und Feld - schließlich sind ja jetzt auch einem Jaguar unbefestigte Straßen völlig egal.

Jonas Eling

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