Image-Report – Deutsche Marken dominieren Leser-Umfrage Ein guter Ruf

25.03.2015

Knapp 30.000 Leser haben sich an der Umfrage für den Image-Report 2014 beteiligt. Zum elften Mal in Folge kommt Audi auf den erste Rang. Die Verfolger BMW, Mercedes und VW können den Abstand aber verringern. Ferrari rückt auf Platz acht vor

Ein gutes Image ist fast die halbe Miete. Genießen Marke und Produkte einen hervorragenden Ruf bei potenziellen Kunden, hat es der Verkäufer deutlich einfacher, als wenn er erst mühsame Überzeugungsarbeit leisten müsste. Das gilt natürlich auch beim Autokauf, wo oftmals das Prestige eine wichtige Rolle spielt. Welche Marke hat den besten Ruf?

 

Image-Report 2014: Audi verteidigt Spitze bei Leserumfrage

Um das herauszufinden, fragt die AUTO ZEITUNG jedes Jahr seit 2003 ihre Leser per Abstimmungsbogen im Heft und über www.autozeitung.de nach ihrer Meinung. So auch im Herbst des vergangenen Jahres. Insgesamt gaben dabei genau 29.978 Teilnehmer ihr Votum für den Image-Report 2014 ab. Mit einem klaren Sieger: Audi verteidigt zum elften Mal in Folge den ersten Platz. Dabei können die Ingolstädter ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr sogar noch verbessern: Im Durchschnitt aller 20 Imagefragen kommt die Premiummarke auf eine Zustimmung von 46,7 Prozent.

Aber: Die Verfolger von BMW, Mercedes und auch Volkswagen legen noch stärker zu und verringern den Abstand: BMW rangiert nur noch 3,5 Prozent hinter Audi – im Jahr zuvor betrug die Distanz 6,3 Prozent. Auch Porsche und Opel erhöhen ihr prozentuales Ergebnis leicht, während Skoda als beste Importmarke 0,7 Prozent verliert.

Einen richtigen Sprung innerhalb der Top-Ten schafft Ferrari. Die Italiener, mit neuen Modellen und Motoren in einer erfolgreichen Produktoffensive, überholen Toyota und mit hauchdünnem Vorsprung auch Volvo. Die Schweden wiederum steigern ihr Prozentergebnis und lassen Toyota ebenfalls hinter sich. Die Japaner, die als erste Marke schon vor Jahren von einer großen Rückrufwelle in den USA betroffen waren, gehen nun mit neuen Modellen und gesteigerter Qualität das Thema Image-Schärfung an.

Schließlich ist die Konkurrenz nicht mehr weit entfernt: Ford auf Platz elf legt um fast zwei Prozent zu und überholt Aston Martin sowie Seat. Die spanische VW-Tochter, beim Image-Report 2013 mit einem Plus von neun Positionen noch Aufsteiger des Jahres, konsolidiert sich etwas und kommt auf Rang 17. Betrachtet man das Feld bis Platz 20, gehören neben Ford auch Lamborghini (von 17 auf 13), die Elektromarke Tesla (von 19 auf 15) und McLaren (von 22 auf 19) zu den Gewinnern. Maserati rückt ebenfalls leicht auf, während Bentley und Mazda etwas verlieren.

Auf den Positionen zwischen 20 und 30 überzeugen Land Rover, Hyundai und Kia und verbessern sich um bis zu fünf Ränge. Mit dem wachsenden Erfolg der drei Marken steigt auch ihr Ansehen. Noch kräftiger als das Trio punktet aber Nissan. Mit Modellen wie Qashqai, Juke und Pulsar preschen die Japaner acht Positionen nach vorn. Damit liegen sie jetzt unmittelbar hinter der Konzernmutter Renault, die auf Rang 23 verharrt. Zu den Verlierern gehören in diesem Mittelfeld Lexus, Citroën und Alfa Romeo.

Auf den hinteren Plätzen rückt das Feld nach dem Ausscheiden der nicht mehr oder nur gering in Deutschland vertretenen Marken Chevrolet, Lancia und Lotus noch enger zusammen. Zuwächse verzeichnen hier Smart, Dacia, Fiat, Mitsubishi und Cadillac. Honda, Subaru und Suzuki können ihre Positionen dagegen nicht behaupten. Stärkster Gewinner im letzten Drittel des Image-Reports sind die wieder erfolgreichen Allrad-Experten von Jeep, die im Vergleich zum Vorjahr zehn Plätze gutmachen. Die US-Marke konnte 2014 ihre Zulassungszahlen sogar um knapp 50 Prozent steigern. Das zeigt: Neue Modelle polieren auch das Image auf.

Den vollständigen Image-Report 2014 finden Sie in AUTO ZEITUNG 08/2015

Klaus Uckrow

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