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Im grünen Bereich

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Fahrkomfort

Der weich abgestimmte Passat bietet auf Landstraßen dritter Ordnung den besseren Komfort, während derbe Fahrbahnunebenheiten die Karosserie zu unangenehmen Nickschwingungen anregen. Den strafferen Honda bringen Querfugen oder Kanaldeckel kaum aus der Ruhe. Selbst Belagwechsel absorbiert der Accord noch ausreichend komfortabel. Die Federung verarbeitet Bodenwellen zwar etwas steifbeinig, dafür bleibt die Karosserie erstaunlich ruhig. Ganz anders der Toyota: Der ebenfalls straff ausgelegte Avensis benimmt sich auf Straßen minderer Güte ruppig und mit ausgeprägten Vertikalbewegungen. Ein Zustand, der sich mit maximaler Zuladung noch verstärkt. Zwar gewähren die Sitze guten Seitenhalt, aber dafür hapert es im Avensis - vorn wie hinten - an genügend Auflagefläche für die Oberschenkel. Genau umgekehrt verhält es sich mit den vorderen Sitzmöbeln im Honda. Und im Fond müssen die Passagiere mit einer sehr tief positionierten Rückbank vorlieb nehmen, deren Lehnen zur Erzielung einer maximalen Kopffreiheit ungewohnt stark nach hinten geneigt sind. Die Vordersitze im Passat sind nicht nur sehr bequem, sondern verfügen über einen sehr großen Verstellbereich. Auch die Sitzmöbel im Fond bieten Komfort. Sie sind deutlich großzügiger als bei den Japanern.

FahrkomfortMax. PunkteHonda Accord 2.2i-CTDiVW Passat 2.0 TDI DPFToyota Avensis 2.0 D-CAT
Sitzkomfort vorn150888882
Sitzkomfort hinten100535751
Ergonomie15010010595
Innengeräusche50323334
Geräuscheindruck100766872
Klimatisierung50322632
Federung leer200138136125
Federung beladen200136131122
Kapitelbewertung1000655644613
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Motor & Getriebe

Der 2,2-Liter-Vierventiler im Honda überzeugt auf Anhieb. Dank zweier Ausgleichswellen läuft er sehr vibrationsarm. Das drehfreudige und mit einer harmonischen Kraftentfaltung ausgerüstete Aggregat erfreut darüber hinaus mit hoher Laufkultur. Zusammen mit der präzisen und gut abgestuften Schaltung zeigt der 140 PS starke Accord in den Beschleunigungsdisziplinen seiner Konkurrenz die Rücklichter. Überdies geht der Honda mit dem Kraftstoff mit 6,4 Liter auf 100 Kilometer am genügsamsten um. All dies führt ihn zum Kapitelsieg. Etwas lauter und nicht ganz so kultiviert, verrichtet der 2,0-Liter-Diesel im Toyota seinen Dienst. Mit 116 PS ist er der Schwächste im Bunde und hat bei den Fahrleistungen logischerweise das Nachsehen. Die längeren Schaltwege wären halb so schlimm, wenn die Charakteristik nicht enttäuschen würde. So wirkt das Triebwerk aus dem Drehzahlkeller wie zugeschnürt, und auch beim Beschleunigen gibt sich der Avensis wenig elastisch. Mit einem Verbrauch von 6,7 Liter liegt er hingegen auf gutem Niveau, der Passat konsumiert im Schnitt exakt sieben Liter. Knapp über 2000 Umdrehungen pro Minute entwickelt der 2.0-Liter von VW einen gewaltigen Schub. Der TDI mit 136 PS läuft nicht so kultiviert wie die Diesel der Japaner. Dank aufwändiger Dämmungsmaßnahmen hält sich das rauh laufende Aggregat akustisch zurück, kann aber deutliche Brummfrequenzen nicht ganz verleugnen.

Motor und getriebeMax. PunkteHonda Accord 2.2i-CTDiVW Passat 2.0 TDI DPFToyota Avensis 2.0 D-CAT
Beschleunigung200140134127
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit200808165
Getriebeabstufung100878274
Kraftentfaltung50323027
Laufkultur100755864
Verbrauch200176170173
Reichweite50413435
Kapitelbewertung900631589565
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Honda Accord 2.2i-CTDi

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 9.50s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 210 km/h

Preis 26.360,00 €

VW Passat 2.0 TDI DPF

PS/KW 136/100

0-100 km/h in 10.10s

Frontantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 211 km/h

Preis 26.200,00 €

Toyota Avensis 2.0 D-CAT

PS/KW 116/85

0-100 km/h in 10.80s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 195 km/h

Preis 24.300,00 €