24h-Rennen 2016: Hyundai i30 2.0 Turbo Hyundai testet beim 24h-Rennen

23.01.2017

Hyundai i30 2.0 Turbo: Hyundai nutzt das 24h-Rennen 2016 auf dem Nürburgring, um seinen neuen Hochleistungsmotor auf Herz und Nieren zu testen und die gesammelten Erfahrungen der zukünftigen Sub-Marke "N" zukommen zu lassen.

Beim 24-Stunden-Rennen 2016 (26. bis 29. Mai) rollt auch der Hyundai i30 2.0 Turbo über die Startlinie. Mit dem aggressiv gestalteten Rennwagen checkt Hyundai unter extremen Bedinungen den zukünftigen Antrieb des bereits angekündigten Performance-Modells Hyundai i30 N. Der Langstrecken-Klassiker ist somit Nagelprobe und Leistungsschau dessen, was die zukünftige N-Reihe leisten soll. Der neue Hochleistungsmotor soll so zur Serienreife gebracht werden. Der neue Chef der Fahrzeugtest- und Entwicklungsabteilung von Hyundai, Albert Biermann, dürfte Vielen noch präsent sein aus seiner Zeit beim der BMW M GmbH. Er schätzt die technologische Inspiration dieses Extremtests in der Eifel. Der Hyundai i30 2.0 Turbo, wie der N-Entwicklungsträger offiziell heißt, besteht zu 40 Prozent aus neuen Teilen. Dazu gehören der neue Motor, ein verbessertes Fahrwerk, Stoßdämpfer und Verbesserungen in anderen Bereichen wie Räder, Lenkung, breitere Kotflügel und alle im Rennsport verpflichtenden Sicherheits-Komponenten. ohne die es natürlich keine Starterlaubnis gäbe. Hyundai Motor hat am Nürburgring seine eigenes, 3.600 Quadratmeter großes Test-Areal, das vom Hyundai Motor Europe Technical Center betrieben wird.

 

 

Hyundai i30 2.0 Turbo beim 24h-Rennen 2016

Das in Deutschland ansässige Test-Team führt die intern "Beschleunigte Dauertests" genannten Fahrten auf dem Nürburgring durch und nutzt die extrem anspruchsvolle Strecke, um dem neuen Motor auf den Zahn zu fühlen und ihn fit für die Serienreife zu machen. Innerhalb weniger Wochen werden dabei etwa 480 Nordschleifen-Runden abgespult, was in etwa 10.000 Kilometer sind. Diese wiederum entsprechen aufgrund der Härte der gefahrenen Strecke etwa 150.000 Kilometern im täglichen Straßenverkehr. Beim 24-Stunden-Rennen liegen etwa 150 Runden vor Auto und Fahrer, also etwa 4250 Kilometer. Pilotiert wird der Hyundai i30 2.0 Turbo unter anderem von dem Hyundai Nordschleifen-Testfahrer Bruno Beulen (BE). Ergänzt wird die Fahrer-Mannschaft für den Eifel-Marathon durch die Nordschleifen-Kenner Michael Bohrer (DE), Alexander Köppen (DE) und Rory Pentinnen (FI). Der Ehrgeiz, möglichst gute Platzierungen zuerreichen kann diesen Herren sicherlich nicht abgesprochen werden, jedoch liegt das Hauptaugenmerk darauf, Rennsport-Erfahrungen zu sammeln, die später in die Serien-Produktion des Hyundai i30 N und weiterer Kompaktsportler transportiert werden sollen.

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