Hyundai i30 1.6 CRDi im Test: Bilder und technische Daten Der Euro-Koreaner

01.09.2013

Die zweite Auflage des Hyundai i30 entspricht den hohen Erwartungen der europäischen Kundschaft: Komfort und Qualität rangieren auf hohem Niveau – und dies zu einem besonders günstigen Preis. So macht man sich auch im Test beliebt

Es ist noch gar nicht so lange her, als die beliebtesten Importautos der Deutschen grundsätzlich aus dem benachbarten europäischen Ausland kamen – vorzugsweise aus Frankreich. Vorbei. Hinter dem Skoda Octavia ist es nun der Hyundai i30, der als bestes Nicht-VW-Konzern-Importauto hierzulande ganz oben in der Gunst der Käufer steht.

 

Hyundai i30 1.6 CRDi: Leiser Diesel mit kleinem Durst

Die aktuelle zweite Auflage des Golf-Konkurrenten steht längst nicht mehr unter dem Verdacht, nur wegen ihres günstigen Preises (als 99-PS-Benziner ab 16.100 Euro) und der großzügigen Fünfjahresgarantie gekauft zu werden. Zwar fehlen dem i30 im Vergleichstest meist ein paar Pünktchen auf Golf und Octavia, dennoch spielt der Koreaner wegen seiner guten Komfort- und Qualitätseigenschaften relativ weit vorn mit.

Das mag auch daran liegen, dass der i30 im Hyundai-Entwicklungszentrum Rüsselsheim konzipiert wurde. Das spiegelt sich nicht nur im stimmigen Design, sondern auch in der durchdachten Bedienstruktur mit klaren, scharfen Displays und logisch angeordneten Tastenfeldern wider. Das gute Raumangebot vorn und hinten sowie eine kaum zu bemängelnde Ergonomie sorgen für einen angenehmen Wohfühleffekt an Bord.

Fällt die Wahl auf den Diesel im Hyundai i30 1.6 CRDi (ab 20.760 Euro), macht der Kunde auch hier keinen Fehler. Der kultivierte und leise Lauf des Vierzylinders harmoniert wunderbar mit der sehr willig ansprechenden Federung und trägt damit einen Teil zum guten Geräuschkomfort bei. Mit seinen 110 PS ermöglicht der Diesel recht ordentliche Fahrleistungen, allerdings fehlt es unterhalb von 2000 Umdrehungen ein wenig an Kraft. Dafür zählt der Hyundai mit einem Testverbrauch von 5,1 Litern zu den sparsamsten Kompakten seiner Leistungsklasse.

Dass der in schnellen Kurven etwas träge, aber stets sicher agierenden i30 den Job des Chefdynamikers anderen überlässt, sehen wir ihm nach. Dennoch sollten die Bremswege aus Tempo 100 etwas kürzer ausfallen.

Unser Fazit

Stärken: Komfort gehört zu den Stärken des Hyundai i30, sowohl was die Federung als auch die Fahrgeräusche betrifft. Überdies bietet er viel Platz und gute Ergonomie zum kleinen Preis. Zudem ist er als 1.6 CRDi flott und sehr sparsam. Schwächen: Dynamik liegt dem etwas träge einlenkenden i30 nicht so gut, und auch die Bremswege könnten etwas kürzer sein.

Jürgen Voigt

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